Bildung in Pandemiezeiten sichern

Bildung in Pandemiezeiten sichern

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Bei 500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Felizitas Kühlwein hat diese Petition an Bayerischer Ministerpräsident Dr. Markus Söder und gestartet.

Bildung in Pandemiezeiten sichern


An Herrn Ministerpräsident Dr. Söder,
Herrn Staatsminister Professor Dr. Piazolo und
alle bayerischen Landtagsabgeordneten: 

Der Bildungsfortschritt muss auch in Pandemiezeiten über alle Altersstufen hinweg sichergestellt sein.

Wir alle beschäftigen uns seit mehr als 12 Monaten mit der Pandemie und erste Experten warnen davor, dass das Coronavirus unser Leben noch bis 2024 beeinträchtigen wird. Im Bereich Schule und Bildung muss dringend ein Paradigmenwechsel stattfinden, die aktuelle Situation ist auf Dauer nicht annehmbar – weder für Kinder noch für Eltern.

Unsere Forderungen:

Pandemie-Schutz mit pädagogischen Zielen vereinen.
Aktuell sind weder Schulgebäude hygienisch optimal ausgestattet, noch kann unter den getroffenen Bestimmungen eine qualitativ gute Pädagogik wie vor der Pandemie angeboten werden. 

Je jünger die Schüler sind, umso mehr benötigen sie den Präsenzunterricht: ohne psychischen Druck, ohne Zwang und unter Wahrung des Datenschutzes. Wir brauchen jetzt für alle Kinder flächendeckend eine technisch ausgereifte Klassenzimmerausstattung, die zusätzlich zum Lüften leistungsfähige Luftreiniger und für den Schulalltag optimierte Trennwände beinhaltet. Nachhaltiges Lernen erfordert zwischenmenschliche Interaktion und Gemeinschaftsgefühl.

Einseitiger Infektionsschutz darf nicht das Maß aller Dinge sein. Das Testen in der Schule muss freiwillig bleiben, idealerweise zuhause und unter Einsatz von nicht- invasiver Methoden (so genannten Spucktests).


Bildungspflicht statt Schulbesuchspflicht und Reform der Leistungserhebung 
Krankheitsrisiken, Quarantänebestimmungen, Wartezeiten für Testergebnisse oder ärztlichen Rat – all das führt dazu, dass ein Kind vom wertvollen Präsenzunterricht ausgeschlossen wird. Ohne einen Rechts-Anspruch auf Bildung, auch in der Form des digitalen Distanzunterrichts droht Schülern ein Ausschluss vom Bildungssystem. Das ist ungerecht und verstärkt die soziale Kluft in unserer Gesellschaft.

Die Schulbesuchspflicht muss endlich durch eine Bildungspflicht ersetzt werden. 

Das gesamte Bewertungs- und Prüfungssystem muss in Pandemiezeiten hinterfragt werden. Jeder Abschlussklassenschüler muss unbürokratisch zu Abschlussprüfungen zugelassen werden. Mündliche und schriftliche Leistungserhebungen müssen neu bewertet werden. Beim Übertritt muss der Elternwille stärker als bisher berücksichtigt werden. 

Ein individuelles und schulunabhängiges Bildungsbudget für jedes Kind
Mit einem bundesweiten Nachhilfeprogramm im Umfang von einer Milliarde Euro will Bildungsministerin Anja Karliczek Corona-bedingte Lernrückstände ausgleichen. Wer jetzt ausschließlich von Mathe- oder Deutsch-Nachhilfe spricht, der verschließt sich immer noch vor den Zeichen der Zeit. 

Die Familien müssen mehr in das Bildungssystem integriert werden. Moderne Bildungskompetenz beinhaltet mehr als Kernfächer. Es geht um Kompetenzerwerb, Horizonterweiterung, Gesundheitsförderung. Dafür brauchen wir ein schulunabhängiges individuelles Bildungsbudget für jedes Kind. Familiäres Bildungsengagement muss zeitlich und finanziell vom Staat unterstützt werden.

Wir brauchen dringend ein krisenfestes Schulsystem!

Mit Euren stimmen können wir uns Gehör verschaffen und zu einer starken Lobby für unsere Kinder werden. 

Unterschreibt unsere Petition und teilt diese mit allen, die ihr kennt!

Vielen Dank.


Felizitas Kühlwein, Svetlana Berger und Daniela Orlamünder

vom Arbeitskreis „Bildung in Pandemiezeiten“ des bayerischen Elternverbandes e.V.

 

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