Freigabe des Elternwillens beim Übertritt in Bayern

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Ich fordere die Freigabe des Elternwillens zum Übertritt auf weiterführende Schulen in Bayern, weil er nicht gerecht und chancengleich ist!!! Weil er eine unzumutbare Belastung für Kinder, Eltern und auch Lehrer darstellt!!!

Die Anforderungen von Schule zu Schule teilweise von Klasse zu Klasse sind nicht gleich! Die einen Kinder müssen mehr leisten, als andere für gleiche Noten ( es ist zum Beispiel ein Unterschied ob ich dem Kind einen Lückentext vorgebe oder ob es einiges frei wiedergeben muss...) ! Diese Unterschiede habe ich schon in der Stoffvermittlung in den niedrigeren Klassen ebenso festgestellt ( die einen können schon in der ersten Klasse alle die Schreibschrift - die anderen Monate später…! )!

Wir Mütter unterhalten uns und unsere Kinder gehen auf verschiedene Grundschulen in Bayern in die gleichen Klassen! Kinder die sehr viel leisten und weit sind im Stoff fühlen sich als Versager wenn sie schlechtere Noten haben (auch wenn die Eltern das Ihnen ganz anders vermitteln…!)  Die Proben sind unterschiedlich  und der Stoffumfang und die Aufbereitung variiert!

Die Übertrittszahlen sind unterschiedlich und dies kann nicht daran liegen denke ich,  dass die Kinder an bestimmten Orten soviel intelligenter bzw. weniger intelligent sind...! Wie kann es hier solche großen Unterschiede geben???

Für uns war der Übertritt Stress pur und ich denke nicht nur für uns...!

Ja Kinder sollen und wollen Leistung bringen- sind von Natur aus wissbegierig, aber das wird Ihnen durch das immer mehr vorhandene  Bulimielernen genommen...!

Wir sind dazu da unsere Kinder nicht in Watte zu packen ganz klar - aber genauso um sie vor psychischen und physischen Erkrankungen zu schützen!!!

Wir wollen starke Kinder und nicht Kinder die sich nichts mehr zutrauen und Wochen nach der letzten Probe zum Übertritt noch nicht wieder auf ihrem Level sind...!

Es gibt Studien darüber,  dass der Stressfaktor für Kinder in diesem Alter zu hoch ist...! Einige Kinder hatten Schlafstörungen, Bauchweh,...!

siehe Studie Dr. Reinders Uni-Würzburgs:

https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/unnoetiger-stress-mit-dem-uebertritt/

Der Druck kommt nicht von den Eltern sondern von den Schulen (da ja ca. 22 Proben geschrieben werden müssen in den Hauptfächern  in ca. 7 Monaten dazu kommen noch Proben in den Nebenfächern und Exen) wenn man irgendwie zumindest etwas dranbleiben will...!

Ich habe die Kinder gesehen nach der letzten Probe - ich sah in leblose, traurige  Augen...! Kinder, die den Übertritt aufs Gymnasium geschafft haben, konnten sich in diesem Moment nicht mal darüber freuen...!

Dieser Zustand ist nicht haltbar für Kinder, Eltern und Lehrer!!!

siehe Seite des BLLV:

https://www.bllv.de/themen/weitere-themen/grundschule/uebertritt/

Die Übertrittsempfehlung ist für uns nicht aussagekräftig, weil sie für uns nicht gerecht ist!!!

Eltern sind fähig Ihre Kinder einzuschätzen welche Schule für sie die richtige weiterführende Schule ist!!!

Für uns war der Übertritt einmal Hölle und zurück …!

Ich habe meinem Sohn versprochen, dass ich alles versuchen werde damit sich dringend hier was ändert!

Ich bitte Sie von Herzen ♥️  - für die Kinder!