Rodungsstopp - Bayerns stadtnahe Wälder dienen der Erholung!

Rodungsstopp - Bayerns stadtnahe Wälder dienen der Erholung!

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Bei 100 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Verein zur Erhaltung und Pflege des Perlacher/Grünwalder Forstes e.V. hat diese Petition an Bayerische Staatsregierung und gestartet.

Der Staatswald ist dem Gemeinwohl verpflichtet. Dabei müssen Umweltschutz und Erholung, insbesondere bei stadtnahen Wäldern, Vorrang vor der Nutzung von Holz haben. Wir fordern ein Stopp der wirtschaftlichen Nutzung in stadtnahen Wäldern.

Eine zu stark an wirtschaftlichen Erwägungen orientierte Bewirtschaftung steht weder mit dem Bayerischen Waldgesetz noch mit den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts in Einklang, das unmissverständlich feststellte: „Die Bewirtschaftung des Körperschafts- und Staatswaldes dient der Umwelt- und Erholungsfunktion des Waldes, nicht der Sicherung von Absatz und Verwertung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse.“

Nach Art. 18 BayWaldG dient der Staatswald dem allgemeinen Wohl in besonderem Maß und ist daher vorbildlich zu bewirtschaften. Die mit der Bewirtschaftung und Verwaltung betrauten Stellen haben ferner die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes und seine biologische Vielfalt zu sichern und zu verbessern. Bei allen Maßnahmen sind die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu berücksichtigen. Somit besteht für den Staatswald eine besondere Gemeinwohlbindung.

Die wachsende Anzahl an Waldkindergärten, sportlicher und der Freizeit dienenden Nutzungen, waldpädagogischen Angeboten bis hin zur Waldweihnacht von Kirchen zeigt, dass die Bedeutung stadtnaher Wälder nicht nur als Rohstofflieferant, sondern gerade auch als Ort der Erholung, der Bildung und der seelischen Erbauung zunimmt. Dies gilt umso mehr, als dass die Bevölkerungsdichte der Städte in Bayern immer stärker zunimmt und dem Wald gerade in Ballungsräumen wie München eine äußerst wichtige und zentrale Erholungsfunktion zukommt.

Demgegenüber zeigen sich an dem immer dichter werdenden Netz an Rückegassen und den entsprechenden Holzentnahmen in stadtnahen Staatswäldern deutliche Spuren der Forstreform und der damit einhergehenden kontinuierlichen und am Gewinn orientierten Holzentnahme.

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