Gustl Mollath freilassen

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Gustl Mollath freilassen

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Gustl Mollath, ein zuvor unbescholtener Mann, wurde 2006 als gemeingefährlicher Verbrecher in diePsychiatrie eingewiesen, weil seine Frau ihn anzeigte, Psychiater ein Urteil über ihn fällten, ohne mit ihm je gesprochen zu haben und er Schwarzgeldgeschäfte in Millionenhöhe aufdeckte.
Dass es sich um einen schweren Justizirrtum handelt, ist inzwischen offensichtlich. Eine eindrucksvolle Fernsehreportage hat es auch einem Millionenpublikum vorgeführt.
Nur die bayerischen Richter mögen kein Unrecht erkennen: Mollath muss - gegen seinen Willen - ein weiteres Jahr in der Psychiatrie bleiben. Das Landgericht Bayreuth gab bekannt, dass es die Fortdauer der Unterbringung angeordnet hat. Der nächste Prüfungstermin ist der 10. Juni 2014.
Zur Begründung hieß es, die Kammer sei an das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth von 2006 gebunden. Zwar hat unter anderem auch Mollaths Anwalt beantragt, dass das Verfahren wieder aufgenommen wird. "Umstände, welche die gestellten Wiederaufnahmeanträge bereits jetzt als mit Sicherheit erfolgreich erscheinen lassen würden, vermochte die Kammer nicht zu erkennen", schrieben die Richter dennoch.
Erst am Dienstag hatte Mollath ausführlich vor dem Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags ausgesagt. Es war offensichtlich, dass der Mann vollkommen normal ist und weiß, wovon er spricht. Dass er keine psychische Störung hat, haben ihm laut Fernsehbericht auch Ärzte bescheinigt, die persönlich mit ihm gesprochen haben - im Gegensatz zu jenen, die nur nach Aktenlage entschieden haben.
Ich glaube an diesen Rechtsstaat. Noch. Es ist überfällig, dass die bayerische Justiz endlich ihren ungeheuerlichen Fehler einräumt und Gustl Mollath freilässt.



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