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Keine Abschiebung der Oromo

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Die Oromo ist die größte in Äthiopien lebende Bevölkerungsgruppe. Sie leben im Gebiet Oromia. In Äthiopien werden die Oromo verfolgt und müssen brutale Menschenrechtsverletzungen ertragen. Viele fliehen daher und nehmen den weiten Weg bis nach Europa in Kauf, um sich in Sicherheit zu bringen.

Auch in Bayern leben zahlreiche äthiopische Flüchtlinge. Die meisten von ihnen kamen nach Europa, weil sie in Äthiopien nicht bleiben konnten, auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu den Oromos. Sie wurden gefoltert, missbraucht und ins Gefängnis gesteckt. 

Nach fast zweijährigen Warten hat das BAMF nun Akkordanhörungen der OROMO in Bayern, konkret in Franken, durchgeführt. Fast 90% der Anhörungen waren verfälscht protokolliert worden und es gab daher ebenso viele Ablehnungsbescheide. In diesen Bescheiden werden die Oromo als Wirtschaftsflüchtlinge dargestellt und ihre Aussagen über Folter, etc. als erlogen erklärt.

Die Oromo, die ich kenne sind sehr bemüht sich in die Gesellschaft hier einzugliedern, weil sie wissen, dass sie nicht nach Äthiopien zurück können. Werden sie abgeschoben, droht ihnen dort Mord oder erneute Folter.

Die meisten besuchen hier die Schule oder wollen eine Ausbildung beginnen in Berufsbranchen, in denen Personal benötigt  wird. Mit den Ablehnungsbescheiden werden ihnen alle Wege zur Ausbildung verweigert, was sie in Isolation und Einsamkeit stürzt und sie sich hier nicht willkommen geheissen fühlen. All dies nach einem Leben voller Misshandlungen und Demut.

Mit dieser Petition möchte ich erreichen, dass die Anhörungen des BAMF grundsätzlich überprüft werden im Bezug auf die Oromo und es klar gestellt wird, dass Äthipoien im Ganzen für die Gruppe der OROMO kein SICHERES HERKUNFTSLAND ist.

Die Ablehnungsbescheide müssen aufgehoben werden.

 



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