Kindern und Familien eine Zukunft geben

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Liebe Mitmenschen,

wir möchten Euch bitten, den folgenden Aufruf mit zu unterzeichnen:

Kindern und Familien eine Zukunft geben

Wir müssen uns nicht auf die Menschenrechte berufen, um Klarheit darüber zu gewinnen, dass die Zustände in den Flüchtlingslagern in aller Welt untragbar und unerträglich sind.

Wir müssen nicht lange darüber nachdenken, welche Ursachen die flüchtenden Menschen zwingen, grundlegende menschliche Verhältnisse aufzugeben und ihre Heimat zu verlassen.

Wir müssen nicht gefühllos und zynisch werden, wenn wir uns bewußt machen, dass Europa seit Jahren dabei ist, viel Geld dafür auszugeben, hunderttausenden Menschen Würde und Leben zu nehmen.

Wir müssen uns nicht dafür rechtfertigen, wenn wir Menschen in Not helfen.

Wir dürfen aber die Initiative ergreifen.

Wir dürfen deutlich machen, dass wir tatsächlich das vertreten, was Zivilisation und Menschlichkeit ausmacht.

Wir dürfen mitfühlende und helfende Mitmenschen sein.

Wir dürfen helfen, zumindest die Kinder und Familien aus ihrem Elend herauszuholen.

Sie befinden sich dort nicht in Ferienlagern, sondern müssen unter schrecklichsten Bedingungen ausharren und versuchen zu überleben.

Um die Notwendigkeit des Handelns deutlich zu machen, müssen wir keinen der 30 Artikel der UN Menschenrechtserklärung kennen.

Wir wissen, die Bürger*innen, der Rat, die Verwaltung und viele der Vereine in der Stadt Kleve setzen sich sehr für Menschen, die gezwungen sind, ihre angestammte Heimat zu verlassen, ein.

Wir wissen, dass es viel persönlichen und finanziellen Einsatz bedeutet, Menschen in Not zu helfen.

Wir wissen aber auch, dass es möglich ist und gelingt zu helfen, trotz oder gerade wegen heftiger Kritik an dieser Haltung.

Wir bitten daher die Bürger*innen, den Rat, die Verwaltung, die Vereine und sozialen Institutionen der Stadt Kleve, den Vorschlag aus politischen und kirchlichen Kreisen, sowie von caritativen Verbänden, Kindern und Familien aus griechischen Flüchtlingslagern eine Unterkunft zu geben, nicht zu verwerfen.

Wir bitten darum, ein Signal der Bereitschaft zu setzen, Kinder und Familien aus diesen Flüchtlingslagern in Kleve aufzunehmen.

Unterzeichner*innen:

Sebastian Amrhein, Michael Bay, Jannik Berbalk, Daniel Boßmann-van Husen, Lea Corinth, Jane Dreiss, Friedrich Foerster, Bernd Hartmann, Luca Hermsen, Jan Holtfester, Mara Janßen, Hannes Jaschinski, Elena Janßen, Oscar Kramsch, Anna-Lena Krannich, Ron Manheim, William Megill, Lina Moreno Romero, Leen Nijim, Manuel Rohloff, Thomas Ruffmann, Peter Pohl-Siebert, Sophie Potthast, Susanne Siebert, Inthekabalam Riasbhai Saiyed, Kazi Eham Uddin, Nele Ulber, Sven Mika van Heek, Isabelle Wollandt, Jule Zeschky.

 

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