Kein religiöses Kopftuch an Maintaler Kitas - Neutralität gilt für alle gleich

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Sehr geehrte Frau Böttcher,

 Das Problem von online Petitionen ist die fehlende Möglichkeit des „Dagegenseins“. Es sei denn, man verweigert die Unterschrift. Das merkt aber keiner und so wird der Eindruck erweckt, wenn 500 Leute dafür sind, dann wird der Rest schon nichts dagegen haben.

Deutschland ist ein säkulares Land. Kein laizistisches Land, wie zum Beispiel Frankreich. Deswegen entscheidet auch die Gesellschaft, in wieweit Religion und Staat tatsächlich getrennt sind.

Und es ist unbestreitbar richtig, dass niemand (aus Gründen, die wir alle kennen) diskriminiert werden darf.

Dennoch ist eine Tendenz erkennbar. Die Diskriminierung aller Nicht-Moslems durch Forderung einseitiger Tolerierung religiöser Symbole.

Statt Moslems zur Toleranz zu ermuntern, wurden in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, die christliche Religion aus Schulen und Kitas zu entfernen.  Der St.Martinszug verlor seine Bedeutung, die Adventszeit und das Basteln von Weihnachtschmuck sowie Ostern verschwanden. Statt neue Feste zu integrieren und alle Kinder zur Auseinandersetzung mit anders Gläubigen zu ermuntern. 

Dieser Neutralität wird durch das Verbot des Tragens eines religiös motivierten Kopftuches in Maintaler Kitas fortgesetzt.

Ich möchte Sie hiermit bitten, weiterhin zu einem Verbot des muslimischen Kopftuches zu stehen, und nicht aus falsch verstandener Toleranz von einem neutralen Auftreten der Erzieherinnen abzurücken.

Es ist nicht in Ordnung, dass kleinen Mädchen signalisiert wird ihr Körper, ihre Haare sind etwas, das im Gegensatz zu Körper und Haaren der Jungen, verborgen werden muss. Da wurde über Jahrzehnte dafür gekämpft, dass Frauen ihre Hauben absetzen und die Haare offen tragen sowie Arme und Beine zeigen dürfen und jetzt gehen wir wieder zurück und signalisieren den heranwachsenden Mädchen und auch den Jungen etwas absolut rückständiges und den Mädchen in der sexuellen Entwicklung ein falsches Bild von ihnen selbst. Da wird überlegt mehr männliche Erzieher einzustellen, um Jungen eine Orientierung in ihrer Entwicklung zu bieten. Deshalb kann bei Mädchen die Botschaft nicht lauten, mit deinem Körper stimmt was nicht, er muss verborgen werden.

Bitte bleiben Sie bei dem Verbot des Kopftuchs in städtischen Kitas in Maintal

 Freundliche Grüße

Alexandra Klemmer (Habermann)



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