Schluss mit Einweg-To-Go-Bechern in München

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Gestern holte ich mir einen Kaffee bei Starbucks in den Stachus-Passagen. Zu meiner Überraschung sah ich fast ausschließlich Einweg-to-Go-Becher in Gebrauch. Die sehen tatsächlich auch netter aus als die langweiligen Mehrweg-Becher der Kette! In der Umgebung quollen die Mülleimer nur so über von diesen Einweg-Bechern und auch bei Starbucks selbst, verwüsteten die stehen gelassenen und umherfallenden Einweg-Becher das Umfeld. Ähnliches Phänomen lässt sich an vielen Heiß-Getränke-Verkaufs-Ständen in München beobachten.

Wie kann das sein bei aller Umwelt-Euphorie?

Die Einweg-Becher sind nachweislich schlecht zu recyceln, verbrauchen unnötig Ressourcen und stellen ein Müllproblem dar. Wer genauer nachlesen möchte, kann sich hier informieren: https://cleanupnetwork.com/news/nachhaltigkeit/warum-coffee-to-go-becher-schlecht-fuer-die-umwelt-sind-die-fakten/

Schluss mit diesem Einwegbecher-Müll-Wahnsinn!

Sehr geehrter Herr Reiter,

bitte setzen Sie sich ein für

1) Einführung einer Entsorgungsgebühr von 50 Cent pro Einweg-Becher bei Kauf

2) Verpflichtung aller Coffee-to-Go-Händler, Pfandbecher anzubieten

Die freiwillige Aufforderung an die Menschen mit der 'München gegen Müll'-Kampagne ist nett, aber reicht offensichtlich nicht aus.

Die nächste Generation wird es Ihnen danken!

Carola Fitzer