Helfen Sie uns, Uder sicherer zu machen für Jung und Alt

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Wir brauchen sichere Schul- und Freizeitwege für die Menschen im Oberdorf und möchten die Errichtung eines Fußgängerüberweges mit Zebrastreifen an der Straße der Einheit in Uder, zwischen der Einmündung „Steinbinde“ und der „Lutterstraße" erreichen. 

Begründung:

Der Großteil des Verkehrs in Uder führt über die Straße der Einheit. Im Oberdorf gibt es jedoch bislang keine direkten Überquerungsmöglichkeiten für die hier ansässigen Bürger und Familien. Zudem weist der Straßenverkehr speziell in diesem Ortsteil mehrere Gefahrenstellen auf, die ein Überqueren enorm beeinträchtigen. Entsprechend werden insbesondere die zahlreichen Kleinkinder, die Grundschulkinder, die die Bushaltestelle in der Lutterstraße aufsuchen, sowie die älteren Mitmenschen täglich dazu angehalten, ein riskantes Überqueren der Straße zu begehen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Straße der Einheit zu einer äußerst stark befahrenen Straße entwickelt. Bei dem Versuch, die Straßenseiten im Oberdorf zu wechseln, muss generell mit teilweise äußerst langen Wartezeiten oder zusätzlichen Umwegen gerechnet werden. Hier ein Beispiel: Als junge Familie mit zwei kleinen Kindern (5 Jahre, 11 Monate) suchen wir nahezu täglich nach dem Kindergarten den Spielplatz im Park auf. Hierfür müssen wir von unserem Zuhause leider den gesamten Weg entlang der Hauptstraße gehen (mit Laufrad/Fahrrad und Kinderwagen), zusätzlich drei Nebenstraßen überqueren, um die Ampel in der Ortsmitte für ein sicheres Überqueren nutzen zu können.

Ein Zebrastreifen im oben genannten Bereich würde eine sichere Fahrbahnüberquerung erlauben und man könnte alternativ künftig risikoärmer entlang der "Steinbinde“ gehen, um beispielsweise in den Park oder auf den Fahrradweg zu gelangen. Mittels einer solchen Überquerungshilfe könnten auch unsere älteren Mitmenschen den Friedhof auf kürzerem Wege erreichen, was ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit sicherlich zugute käme.

Ein direkter Seitenwechsel im Oberdorf dagegen beispielsweise auf Höhe des neuen Fitnessstudios oder des Transportunternehmens Hünermund, gestaltet sich für uns jedes Mal als problematisch aufgrund der bestehenden Gefahrenstellen und des schnellen Verkehrs. Speziell am Ortseingang von Heiligenstadt kommend, wird oftmals die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gern überschritten und das bis weit über den dortigen Kurvenverlauf Höhe der Lutterstraße hinaus. Daneben schränken die parkenden Autos am Straßenrand, die Sicht auf den Verkehr ein und machen die Lage für Fußgänger sehr unübersichtlich. Selbst für uns Erwachsenen stellt dies immer wieder eine große Herausforderung dar, die Verkehrslagen richtig zu überschauen, um anschließend ohne Gefährdung über die Straße zu kommen. Aus dem Straßenseitenraum können Kinder aufgrund ihrer Körpergröße nicht über die hier parkenden Kraftfahrzeuge hinwegblicken und erkennen so auch keine Möglichkeiten zum Überqueren. Die Kleinkinder zeigen täglich ein unsicheres bis riskantes Verhalten, rennen waghalsig, oft auch unter Zeitdruck über die Hauptstraße, um die Schulbusse in der Lutterstraße rechtzeitig zu erreichen oder nach Schulschluss nach Hause zu kommen. Ein Zebrastreifen könnte die Gefahr verringern, dass Kinder überraschend auf die Fahrbahn treten. Die Kinder sollten ungefährdet ihre Schule erreichen können, viele werden zwar unter Begleitung von Erwachsenen zur Haltestelle gebracht und abgeholt, allerdings ist dies auch nur umsetzbar, solange ein Elternteil zu dieser Zeit auch Zuhause ist.

Darüber hinaus befinden sich im Oberdorf sportliche Angebote, die von Kindern und Jugendlichen gern genutzt werden. Speziell in den Sommermonaten ist das Überqueren der Hauptstraße äußerst vielseitig gefragt, um den Sportplatz und vor allem das Freibad in der "Marienstraße/ Siedlung" zu erreichen. Diese benötigen unserer Auffassung nach ganzwöchentlich einen sicheren Zugang.

Die Sicherheit aller Fußgänger und speziell unserer Kinder muss hohe Priorität haben. In diesem Sinne bitte wir um Unterstützung bei der Errichtung einer Überquerungshilfe im Oberdorf. 

Familie Ramona und Patrick Ständer