Aufklärung der Umstände, welche zur Tötung des Staffordshire Hundes Chico geführt haben

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Aufgrund der angeblichen Beißattacke von Chico, bei der er am 3. April 2018 in Hannover zwei Menschen getötet haben soll, wurde er eingefangen und ohne gründliche Prüfung der Umstände offiziell am 16. April 2018 auf Veranlassung der Behörden der Stadt Hannover mit einer Giftspritze getötet.

Trotz einer Petition an die Verantwortlichen , bei der sich ca. 300.000 Bürger gegen die Tötung des Hundes Chico eingesetzt hatten, sprachen sich die zuständigen Politiker der Stadt mehrheitlich für eine voreilige Tötung des Hundes aus.

Die Tötung wurde veranlasst, ohne eine eingehende Prüfung der genauen Tatumstände, wie zum Beispiel fehlende Blutspuren am Tatort, evtl. Schmerzen oder Misshandlungen des Hundes und auch ohne ausführliche Prüfung der Möglichkeiten zur Resozialisierung des Tieres. Das Tierheim selbst hat sich der Zustimmung zur Euthanasie enthalten und hätte einen Versuch der Resozialisierung gewagt. Bleibt die Frage, warum alle anderen Beteiligten dem Hund nicht mal eine Chance gegeben haben.

Es kann nicht angehen, dass ein intelligentes und gesundes Lebewesen rücksichtslos und ohne ausführliche Ermittlungen zu dem Vorfall getötet wird.

Die sogenannte Einschläferung des Tieres war unserer Meinung nach nichts anderes, als eine Tötung ohne vernünftigen Grund, um dem „Rachebedürfnis“ der Öffentlichkeit Rechnung zu tragen.

Diese voreilige und ungerechte Tötung ist weder moralisch zu rechtfertigen, noch ist sie mit dem Rechtssystem eines zivilisierten Staates des 21. Jahrhunderts zu vereinbaren.

Wir fordern Sie daher auf, künftig bei ähnlichen Vorfällen, bei denen Hunde ihre Besitzer angegriffen haben, sachlich und sorgfältiger vorzugehen und alle Möglichkeiten einer Resozialisierung und Unterbringung der Hunde in Betracht zu ziehen.
Außerdem muss es einen Managementplan geben, der deutliche Vorgaben macht, wie Behörden mit überforderten und unqualifizierten Hundehaltern umgehen müssen. Auf keinen Fall darf dieser Vorfall dazu instrumentalisiert werden, bestimmte Hunderassen noch mehr zu diskriminieren und das Fehlverhalten der Halter den Hunden anzulasten.
Hätte das Veterinäramt nach der ersten Meldung vor 7 Jahren konsequent und richtig gehandelt, gebe es nicht 3 Opfer zu beklagen.
Keinesfalls moralisch vertretbar ist die Tötung eines Lebewesens, hier eines Hundes, wenn die Schuldfrage nicht geklärt ist und möglicherweise durch falsche Haltung bzw. Vernachlässigung und/oder massive Fehler in der Erziehung ausgelöst wurde.

 



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