Strandbad Alberssee endlich öffnen – kontrolliert und unter Auflagen zum Infektionsschutz

Strandbad Alberssee endlich öffnen – kontrolliert und unter Auflagen zum Infektionsschutz

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Der lippstädter Alberssee muss für die Bürger*innen der Stadt Lippstadt und der anliegenden Gemeinden wieder zum Baden freigegeben werden. Auch die Menschen in unserer Stadt leiden seit Monaten massiv unter den Folgen der Pandemie. Erholung in der Natur und Bewegung sind jetzt besonders wichtig für die Gesundheit, sie lindern Stress und stärken das Immunsystem. Vor allem Kinder, Familien und ältere Menschen sind angesichts erhöhten Stresspegels und eingeschränkter Alternativen darauf angewiesen, in dem zu erwartenden Hitzesommer wenigstens gelegentlich im und am Alberssee Abkühlung, Erholung und sichere Sportmöglichkeiten zu finden. Dies ist beispielsweise bei dem beckumer Badesee Tuttenbrock aktuell möglich.

Mit dem Beginn der Sommerferien zeigt sich der dringende Bedarf an Möglichkeiten in Lippstadt schwimmen zu gehen können. Das eingeschränkte Angebot des städtischen Erlebnisbades Cabrioli ist bei weitem nicht ausreichend und sozial nicht ausgewogen. Die Bürger*innen weichen zunehmend auf nicht offiziell genehmigte Bademöglichkeiten in der Natur aus und werden dies auch weiterhin tun, solange kein geregeltes und damit sicheres Angebot geschaffen wird. Dies hat fatale Folgen für Natur und Umwelt, bereits jetzt werden Pflanzen zertrampelt und überall liegt Müll herum. Auch mit Blick auf die befürchtete Verbreitung des Coronavirus gilt: wenn regelrechte Menschenmengen – wie kürzlich rund um den Alberssee oder an der Lippe – ohne jegliche Infektionsschutzmaßnahmen wie Masken und Nachverfolgungsmöglichkeit zusammentreffen, ist das Risiko eines erhöhten Infektionsgeschehens weit höher als bei reguliertem und kontrolliertem Zugang.

Unser Vorschlag

Ähnlich wie bereits in vielen Bädern NRWs eingeführt, soll eine Online-Reservierung mit verschiedenen Zeitslots für den Zugang zum See erfolgen. Dies könnte noch differenziert erfolgen: für Familien und Menschen, die tagsüber an den Strand möchten, aber auch für Sportler*innen und die häufig älteren Mitbürger*innen, die seit vielen Jahren vor allem abends/ morgens und bei schlechterem Wetter ein Stündchen schwimmen gehen.

Die dadurch für die Stadt Lippstadt entstehenden Kosten sind gut investiertes Geld für die Bedürfnisse von Sport, Freizeit und Erholung der Lippstädter Bürger*innen. Eine Unterstützung könnte durch ehrenamtliche Tätigkeiten der Bürger*innen und Organisationen erfolgen, gegebenenfalls auch einige Minijobs entstehen.