Zusammen die Jenaer Kultur sichern!

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Die Petition ist beendet. Leider kann man scheinbar auf Change.org formal nur "mit Erfolg" eine Petition beenden - dies ist unmittelbar nicht so, der Wahlausgang am 29.4.2018 war ein anderer. Indirekt ist es aber ein gutes Gefühl, dass online und analog zusammen 122 Leute sich für die Kultur artikulierten. Ich hoffe und denke, die Aktion hat auch den neuen OB, Dr. Thomas Nitzsche, zum Nachdenken angeregt. Bleiben wir aufmerksam, suchen wir nun mit ihm das Gespräch und bleiben wir aktiv für die Jenaer Kultur.

Vielen Dank allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern für ihre Unterstützung!

Tilo Schieck

 

Wir, für die Kultur in Jena handelnde, engagierte und interessierte Bürger und Bürgerinnen Jenas, wählen zur Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Jena Dr. Albrecht Schröter. Wir bitten auch Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner Jenas, um Ihre Unterstützung.

In den letzten zwölf Jahren, der Amtszeit Dr. Schröters, hat die Kultur in Jena endlich die politische Aufmerksamkeit bekommen, die ihr gebührt. Kultur in Jena ist kein Luxus mehr, sondern wird in ihrer existentiellen Bedeutung für diese Stadt anerkannt. Belege sind die mittlerweile zwei Kulturkonzeptionen, die im öffentlichen Dialog erarbeitet wurden. Belege sind auch die umkämpften Zuschussvereinbarungen mit JenaKultur für 2012-2016 und 2017-2020, mit denen durch gestiegene städtische Gelder der Erhalt und die Entwicklung der städtischen und einer Vielzahl freier Kultureinrichtungen gesichert werden konnten.

Dr. Schröter hat erfolgreich die steigenden Zuschüsse des Landes für die Philharmonie und das Theaterhaus verhandelt und die Unterstützung und Bekenntnis der Stadt zu diesen Einrichtungen organisiert: Mit dem neuen Haustarifvertrag hat die Philharmonie eine sichere Perspektive bis 2024.

In den letzten Jahren wurden grundlegende Entscheidungen für kulturelle Investitionen getroffen: die neue Bibliothek am Engelplatz, die Sanierung und der Umbau des Volkshauses zu einem Veranstaltungs- und Kongresszentrum und moderner Heimstatt der Philharmonie und die Gründung des Deutschen Optischen Museums. Weitere Entscheidungen stehen an – u.a. zu neuen Arealen für Kreative in der Bachstraße oder dem Kunsthaus. In den letzten Jahren wurden immer wieder neue Impulse aufgenommen – z.B. Klickfestival, Jahr der Romantik, Lichtfestivals – und bewährte Formate gestärkt, wie Kulturarena, Lange Nacht der Wissenschaft oder die Preise der Stadt. Wir erleben eine kulturelle Aufbruchsstimmung im städtischen und freien Bereich.

Die Fördermittel für Kulturvereine und freien Szene haben sich verdreifacht; allein der Zuschuss für das Kassa fast verdoppelt. Seit letztem Jahr gibt es zusätzlich einen umfangreichen Fonds für Innovationen in der Kultur. Auch wenn viele Raumfragen noch ungelöst sind, es wird ehrlich daran gearbeitet: der Platz vom Momolo-Zelt, das Trafo und der Schlachthof sind erste positive Beispiele, eine Raumvermittlungsagentur ist im Aufbau. Die freie Szene hat sich organisiert und feste Ansprechpartner in der Verwaltung und Unterstützer in der Politik gewonnen.

Diese positive Entwicklung muss fortgesetzt werden. Von dem Mitbewerber, Herrn Dr. Nitzsche haben wir bisher nur Kürzungs- und Beschränkungsvorschläge vernommen, wie jüngst bei den Betreibungskosten der neuen Bibliothek. Wir brauchen stattdessen in Jena Beständigkeit in der künstlerischen Qualität, kreative Räume und Szenen und den offenen kulturellen Diskurs.

Deswegen bitten wir Sie, Dr. Albrecht Schröter am 29. April Ihre Stimme zu geben!


Dr. Martin Straub
Friedemann Ziepert
Prof. Dr. Verena Krieger (Lehrstuhl f. Kunstgeschichte FSU Jena)
Thomas Eckhardt (Dexelstipendiat 2017)
Matias Mieth
Konrad Erben (Mitglied Beirat Soziokultur)
Horst Winkler
Johannes Schleußner (Leiter Offene Kirche, Bass der Octavians)
Heidi Scheller
Prof. Dr. Gerhard Paulus
Stefan Carl
Thomas Grund (Kaktus)
Heike Engelhardt
Ina Ortlepp
Claudia Zohm
Robert Krainhöfner (Dipl. f. Kunst i. öffentl. Raum)
Oliver Jahn
Lydia Wunderlich
Christian Götz
Marcel Klett
Dr. Jürgen Conradi
Martin Meier (Kirchenmusikdirektor)
Manuela Schwarz
Nele Asche
Fatima Brinkmann
Robin Goepffarth
Angel Escoba
Dr. Joachim Hoffmann
Felix Unger
Einhard Hopfe
Tilo Schieck
Dr. Jörg Vogel

 

 

 



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