Tempo 30 in Wolfschlugen - Gesund, Sicher und Lebenswert!!!

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Ich möchte Dir kurz erläutern, warum wir im Ort Wolfschlugen Tempo 30 fordern.

  • Es ist zu laut - Durch den schlechten Straßenbelag und dem hohen Verkehrsaufkommen sind die Durchfahrtsstraßen sehr laut. Hinzukommt, dass bei Staubildung auf der A8, B27 oder B313 diese Straße als Verbindung zwischen Stuttgart und Nürtingen/Grötzingen/Reutlingen genutzt wird. Es gibt keine Geschwindigkeitskontrollvorrichtung, welche das Tempo 50 oder auch 30 (Nachtbereich 22-6Uhr) im Ortskern beobachtet oder kontrolliert. Die Fahrzeuge sind auch nachts mit bis zu 70km/h auf der Hauptstraße aktiv, wo selbst der öffentliche Nahverkehr hier keine Ausnahme darstellt.
  • Es ist sehr gefährlich - Durch die hohe Geschwindigkeit und die verengte Straße (parkende Fahrzeuge am Straßenrand ist der Verkehr oftmals gezwungen, dicht oder sogar auf dem Gehweg auszuweichen. Es kommt sehr oft vor, dass speziell LKWs, Traktoren und Busse diese Möglichkeit für ein Ausweichen auf den Bürgersteig nutzen, wenn sie durch den nicht wartenden Verkehr behindert werden. Ebenfalls findet an mehreren Abschnitten ein sehr starker Fußgängerwechsel statt, wo Fußgängerüberwege definitiv fehlen oder ungünstig positioniert sind. Weiterhin ist ersichtlich, dass durch die parkenden Fahrzeuge ein sicheres Herausfahren aus den Grundstücksausfahrten nicht möglich ist.

Wir haben im Laufe unserer Gespräche mit den Ämtern erfahren, dass in der Umsetzung des Lärmaktionsplanes eine reine Kalkulation des Lärms auf Basis der angrenzenden Gebäude vorgenommen wurde.

Dies ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Ebenfalls haben sich die Gebäudesituation und die Verkehrsdichte verändert.
Es war schon bei der ersten Berechnung ersichtlich, dass ein Teil des Ortskerns nur mit einer ganztägigen Tempo 30-Begrenzung den notwendigen Lärmpegel erreicht.

Es wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Bestrebungen von einzelnen Bürgern vorgenommen, an den Durchfahrtsstraßen eine ganztägige Tempo 30-Situation zu erreichen.

Unsere Initiative basiert auf ein vernünftiges, rechtlich-korrektes und nachhaltiges Vorgehen bei allen verantwortlichen Ämtern.
Aus diesem Grund haben wir mit folgenden Personen/Ämtern gesprochen:

  1. Verkehrsschau mit dem Straßenbauamt Esslingen, Polizeipräsidium Esslingen, Gemeindevertretern inkl. Bürgermeister und Anwohnern der Hauptstraße am 20.06.2018
  2. Bürgergespräch im Rathaus mit dem Bürgermeister
    Hier wurden die kommenden Schritte besprochen:
    Unsere Punkte wurden vom Bürgermeister aufgenommen und werden an den Gemeinderat weitergeleitet. Wir haben uns abgestimmt, dass wir alle Themen inkl. der Ergebnisse aus den Gesprächen in einem Brief an das Regierungspräsidium nennen, wo wir den Bürgermeister in Kopie setzen. In dem Brief werden wir ausführlich die Situation schildern und das Regierungspräsidium auffordern/bitten unsere Situation genau zu untersuchen. Hierbei muss es zu einer Verkehrszählung mit Lärmpegelmessung kommen. Ebenfalls wurde die Parkplatzsituation angesprochen und wird untersucht. Ein neuer Straßenbelag ist in diesem Jahr nicht zu erwarten. Eine günstigere Lösung wäre hierbei Tempo 30.

Unser Bestreben ist eine erneute Begutachtung/Untersuchung unseres Anliegens, eine Tempo30-Zone ganztags einzurichten. Hierbei werden eine Verkehrszählung, sowie eine Messung der Lärmbelastung notwendig sein.

Bitte unterstützt uns mit Eurer Unterschrift!



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