Wald und Wiesen statt Westumfahrung-Allnatalweg!

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Bürgerinitiative im Marburger Westen
Wir sind eine Bürgerinitiative im Raum Marburg, die versucht, den Bau einer Straße (Westumgehung Marburg, “Allnatalweg”) zu verhindern und bitten um Unterstützung. Der zu erwartende Verkehr fließt jetzt noch nicht durch unsere Dörfer, sondern soll in unsere Gegend umgeleitet werden. Damit würden
die Natur und die Naherholungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe unserer Dörfer zerstört.

Wir wehren uns gegen dieses zu kurz gedachte Straßenbauprojekt, das keine Lösung von Verkehrsproblemen darstellt, dagegen aber unsere
Lebensqualität massiv bedroht. Wir möchten erreichen, dass die verantwortlichen Verkehrsplaner an zukunftsorientierten Verkehrskonzepten arbeiten. Die Planung von Straßen, die die Natur noch weiter beschneiden und den Menschen Erholungsgebiete wegnehmen, verhindert die Arbeit an nachhaltigen
Ideen, die allen helfen würden, z. B. Rad- und e-Bikewege, e-LKWs, besseren ÖPNV-Anschluss etc. Hier eine Zusammenfassung der Argumente, die verdeutlichen, wie destruktiv und unnötig der Bau der neuen Straße sein würde und welche irreparablen Schäden dies anrichten würde:


Der „Allnatalweg“ würde …


Erhaltenswerte Natur und Naherholung
für alle Marburger zerstören:
- beliebte Naherholungsgebiete und damit viel Lebensqualität zerstören
- Lebensgebiete dieser seltenen Tieren bedrohen bzw.
zerstören: Uhu, Schwarzstorch, Wildkatze und Bekassine
- ein Schutzgebiet für die Bechsteinfledermaus und für die in ganz Europa seltene Mopsfledermaus durchqueren oder randlich beeinträchtigen
- ein Brutgebiet für die Nachtigall vernichten
- seltene Gräserarten gefährden
- fünf Gewässerüberquerungen nötig machen und voraussichtlich Auswirkungen auf das Grund- und Oberflächenwasser verursachen
- Auelandschaften zubetonieren, deren Verbauung Hochwassersituationen verschlimmern würde
- durch Bereiche gehen, die Vorbehaltsgebiete für besondere Klimafunktionen und Grund- und Trinkwasserschutz sind (Allna und Elnhäuser Wasser)
- eine gerade umgesetzte Naturschutzmaßnahme überplanen (Allnatal)
- eine Naturschutzfläche zum Schutz von Frühbrütern zerstören (Dagobertshausen)
- dicht zwischen Dorf und Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet entlanggehen (Elnhausen)


Wirtschaftlich keinen Sinn machen:
- keine Entlastung der Ketzerbach oder der neuen Stadtviertel bringen
- lediglich eine Alternative für den Schwerlastverkehr zur MAUT-Einsparung bieten
- eine Verlängerung der Fahrstrecke der Bürger darstellen, die z.B. zum Görzhäuser Hof fahren wollen, damit noch mehr CO2-Ausstoß verursachen
- hohe Baukosten verursachen, die nicht im Verhältnis zu schnelleren Anfahrten für die Behring-Firmen stehen

Das dörfliche Umfeld zerstören:
- eine MAUT-freie Strecke für LKW schaffen
- landwirtschaftliche Flächen durchschneiden, die z. T. biologisch bewirtschaftet werden
- vier Orten ihr dörfliches Umfeld nehmen
- den Einzelhandel in den Dörfern bedrohen (weniger Durchgangsverkehr)
- Emissionen und Lärm in die Dörfer bringen
- somit das Landleben in den westlichen Stadtteilen unattraktiv machen und noch mehr Zuzug ins städtische Gebiet hervorrufen
- die Friedhofsruhe stören (Elnhsn. /Haddamshsn.)


Keine innovative Verkehrlösung darstellen:
- unzeitgemäß Straßenbau statt alternativer zukunftsorientierter Verkehrsplanung fördern
- in Zukunft für noch mehr Ausbau der bestehenden
Straßenteile sorgen, da diese dem Verkehr nicht standhalten könnten
- zwei Bundesstraßen verbinden und damit deren Fern-und Schwerverkehr zusätzlich anziehen
- mehr Wild- und Verkehrsunfällen hervorrufen


Wir bitten um Unterstützung in Form Ihrer Unterschrift, um diesen destruktiven Bauwahnsinn zu verhindern. Danke!

info@bi-allnatalweg-stop.de

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