Kein Klein-Vechta in Wittingen

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In Wittingen gibt es Pläne für hunderttausende neue Hähnchenmastplätze. Besonders in den Orten Darrigsdorf, Lüben, Ohrdorf, Zahrenholz und Bokel sind Bürger/innen davon betroffen. Nach Berechnungen der LBU könnte sich die Gesamtzahl der Mastplätze bei Verwirklichung aller Projekte auf 700.000 erhöhen. Das ist gleichzusetzen mit etwa 3,4 Millionen Tieren, die jährlich gemästet werden (siehe Isenhagener Kreisblatt 01.03.2019). Besonders der dabei anfallende Geflügelmist stellt ein Problem für die Bevölkerung dar. Wie beispielsweise das deutsche Aerzteblatt 2018 berichtete, wurden bereits 2018 bei Stichproben in deutschen Gewässern, vielerorts antibiotikaresistente Keime gefunden. Ein großes Problem hierbei ist der sorglose Umgang mit Reserveantibiotika in der Landwirtschaft (siehe hierzu Deutschlandfunk 11.01.16). Es gibt Länder in der Eu (z.B. Dänemark) in denen das besser läuft! Neben den Gefahren für die Bevölkerung, sollte das Tierwohl nicht aus den Augen verloren werden. Es kann nicht sein, dass die nachfolgende Generation für mehr Tierwohl kämpft, und die ältere als Antwort darauf neue Massentierställe baut (siehe hierzu beispielsweise Ernährungsreport 2018 in der GEO). Ich fordere einen stärkeren Einbezug der Bevölkerung in landwirtschaftliche Entscheidungen, die die Allgemeinheit betreffen. Alternativ fordere ich eine gesetzliche Regelung, die die Verwendung von Reserveantibiotika in der Landwirtschaft stärker einschränkt. 



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