Brennpunkt U-Bahnhof Schönleinstraße

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Ich wohne seit vielen Jahren in der Schönleinstraße und benutze seitdem fast täglich den gleichnamigen U-Bahnhof. Der Zustand des Bahnhofs hat sich in den letzten ca. zwei bis drei Jahren extrem verschlechtert. In den letzten Monaten ist er für mich unbenutzbar geworden, bzw. wäre es, wenn ich nicht FahrCard-Abonnent der BVG wäre und das Ziel hätte, mich ökologisch in der Stadt fortzubewegen.

Jeden Morgen um sieben stehen dieselben Dealer am Bahnhof, umgeben von zahlreichen KundInnen. Inzwischen sind alle Bänke auf dem Bahnhof unbenutzbar geworden, da sie durch Drogen- und Alkoholkranke den ganzen Tag besetzt werden. Nicht nur, dass der Bahnhof dreckig, dunkel und unangenehm ist. Fast täglich sehe ich dort Menschen vegetierend, blutend, unbekleidet oder sich (z.B. mit zerschlagenenen Bierflaschen) gegenseitig bedrohend. Wie viele andere stelle ich mich beim Warten auf den Zug nur noch so, dass ich im Rücken eine Wand habe, nicht zuletzt durch den Vorfall am Kottbusser Tor vor kurzer Zeit.

Sicher ist das ein Problem der Stadt, da sie keinen Plan hat, wie sie sozial schwache Menschen in die Gesellschaft zurückholen kann. Allerdings ist es das Problem und die Verantwortung der Politik und der BVG, dass ich mich (und viele andere auch, wie ich täglich höre und sehe), nicht auf dem Bahnhof aufhalten will.

Hinzu kommt, dass durch den Drogentreffpunkt Ubhf Schönleinstraße auch die umliegenden Wohnhäuser zunehmend zum Junkie-Aufenthaltsort geworden sind. Alle paar Tage ist zu beobachten, wie in den Hausfluren Crack geraucht wird, wie auch auf dem U-Bhf. Leicht erkennbar durch die verbrannte Alufolie. Jeder Drogenkonsument, der einen eher ungestörten Ort zum Urinieren und Konsumieren von Drogen sucht, wechselt offenbar vom Bahnhof in die umliegenden Häuser.

Es ist Ihre Pflicht, durch Sicherheitspersonal oder Polizei sowie durch die Sanierung des Bahnhofs dafür zu sorgen, dass er benutzbar und sicher ist.

Ich fordere Sie auf, sofort dagegen aktiv zu werden.