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Untätigkeit der Deutschen Botschaft in Belgrad verhindert unser zusammen sein

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Wir stellten am 29.03.2017 einen Antrag auf Familienzusammenführung in der Botschaft in Belgrad.

Zu diesem Termin reisten wir gemeinsam an. Bei der Terminbuchung die ja bekannter Weise online gebucht werden mußte gab es keine Möglichkeit die Ausweisdaten beider Ehepartner anzugeben.

Daher teilten wir der Botschaft am 14. 03.2017 mit, (Email: visa@belg.diplo.de) das Axel Lehnart als Ehemann bei der Antragstellung mit dabei sein wollte. Die Email enthielt alle notwendigen persönlichen Daten. Wir bekamen keine Antwort.

Vor der Botschaft wurde mir, Axel Lehnart, der Zutritt von dem Sicherheitsdienst verweigert -mit dem Hinweis das ich trotz, oder gerade wegen meinem Deutschen Reisepass ein Sicherheitsrisiko sei. Da ich mich damit nicht abfinden wollte bat ich die Leiterin der Dienststelle zu sprechen. Diese verweigerte mir ebenfalls den Zugang zur Konsularabteilung.

Frau Lehnart durfte herein, ich mußte draußen bleiben. Die Sachbearbeiterin gab ihr die Formulare mit, die ausgefüllt werden mußten, bis auf ein Formular, den die Antragstellerin nach § 55 Ab. 2 Nr bestätigen muß. Diese DIN A4 Seite wurde ihr nicht ausgehändigt da diese nicht im Rechner war. Freundlicher Weise wurde erklärt, dass man diese Seite im Internet finden kann.  Diese Vorgehensweise verwunderte mich.

Da wir unsere Dänische Eheurkunde in Berlin am 16.03.2017 mit der Namensänderung eingetragen haben stimmte jetzt der Name in dem Ausweis nicht mehr. Dieser wurde von den Serbischen Behörden am 05.05.2017 ausgestellt. Am 15.05.2017 wurden wir von dem Sicherheitsdienst vor der Tür abgefertigt, der die Unterlagen auf der Straße entgegennahm und uns mitteilte das wir innerhalb der nächsten Wochen Bescheid bekommen werden. Diese Vorgehensweise befremdete uns schon!

Am 04.08.2017 teilten wir der Botschaft (Email:visa@belg.auswaetiges-amt.de) das Frau Lehnart nicht unter Ihrer Serbischen Telefonnummer zu erreichen sei. Wir baten in der Email, Kontakt über die im Antragsformular hinterlegte Email- oder unter unserer Deutschen Telefonnummer aufzunehmen. Die Antwort darauf kam am 07.08.2017:

"es wird um Ihr Verständnis gebeten, dass die Botschaft Ihnen ohne Vorlage einer beglaubigten Vollmacht der Antragstellerin aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskünfte über die Visumangelegenheit erteilen kann"
(Originaltext).  Man könnte meinen, das Emails nicht gelesen werden.

Am 11.08.2017 erfolgte ein Anruf auf unsere Serbische Telefonnummer in Abwesenheit. Unter der Nummer +381 11 306 44 00 teilte man mir am 17.08.2017 mit das ich eine Email erhalten werde. Diese ist bis zum heutigen Tage nicht angekommen.

Am 22.08.2017 bat ich erneut um Rückmeldeung (visa@belg.auswaertiges-amt.de). Keine Antwort. Alle Versuche einen Sachbearbeiter zu kontaktieren scheiterten und verursachten bisher nur enorme Telefonkosten, da man ewig in einer Warteschleife hängt.

Am 11.09.2017 wurde Herr Dittmann persönlich per DHL Eil-Brief angeschrieben. (Porto für uns 59,60 €) Lt. Auskunft von DHL war dieser  am 14.09.2017 zugestellt worden. Keine Eingangsbestätigung, keine Reaktion!

Weitere versuche jemanden zu erreichen sind bisher gescheitert.

Dis zum heutigen Tag wissen wir nicht ob der Anruf an meine Frau die Mitteilung enthielt, das sie ihr Visum abholen kann.

Bis zum heutigen Tage wurde dieses Schreiben nicht an uns beantwortet, obwohl dieses  am 15.09.2017 dort eingegangen ist.

            Eine Kopie von dem Schreiben an den Botschafter Axel Dittmann (nebst            Eingangsbestätigung der Deutschen Botschaft) füge ich als Anhang 1,bei.


 

Die Antwort erfolge von Herrn Münch an unseren Rechtsanwalt, mit dem Anhang 1:

 

                Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

 

                vielen Dank für Ihr o.g. Schreiben v. 05.09.d.J., in dem Sie unter Vorlage einer              entsprechenden Vollmacht Ihre Vertretung für Frau Ramela Lehnart belegten.

                Nun übersendet der Ehemann Ihrer Mandantin eine Eingabe an Botschafter Dittmann.           Diese können wir in Sache beantworten, wenn die Antragstellerin Ihrerseits Herrn den     Einsender bevollmächtigt.

                Hat Ihre Mandantin im laufenden Verfahren eine solche Bevollmächtigung   ausgesprochen.

                Mit freundlichen Grüßen

                Ulrich Münch

                Bo. Belgrad

Diese Email werte ich als Beweis das Briefe entweder nicht gelesen werden, oder Herr Dittmann Mitarbeiter beauftragt, die seine Post öffnen, welche an ihn persönlich gerichtet war (siehe Anlage 2), und nicht in der Lage sind diese zu verstehen bzw. sachgemäß zu beantworten.

Meine Frau und ich haben diese Eingabe an den Botschafter gesendet. Warum benötige ich, Axel Lehnart eine Vollmacht?

Warum schreibt man diese Email an den Rechtsanwalt, welcher nur den Sachstand wissen wollte! Angaben zum Sachstand wurden bisher an unseren Rechtsanwalt nicht migeteilt.

Wir warten nunmehr seit dem 15.05.2017(vollständige Einreichung unserer Unterlagen) -4,5 Monate ohne irgend jemand in der Botschaft zu erreichen.

 



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