#WeFightCorona: DREISCHRITT 1. Masken 2. Tests 3. Medikamente JETZT für ENDE von Lockdown

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A) Unsere PETITION

Lieber Herr Bundesgesundheitsminister, lieber Jens Spahn,
liebe Abgeordnete des Bundestags,

aktuell werden endlich (!) Alternative zur reinen Lockdown-Strategie diskutiert. Wie Ministerpräsident Armin Laschet richtig feststellt: „Der Satz, es sei zu früh, über eine Exit-Strategie nachzudenken, ist falsch". Für Nachdenken ist es nie zu früh, nur so können rechtzeitig notwendige  Maßnahmen vorbereitet werden. Das bedeutet ja keineswegs ein übereiltes Wechseln der Strategie, aber eine Verkürzung kritischer Pfade.

Bei der jetzt diskutierten "Hammer & Dance"-Strategie beginnt nach der bisherigen "Holzhammer-Phase" (Lockdown, Herden-Immunität) die "Tanzphase" mit weniger radikalen Maßnahmen.

Hier plädiert diese Petition für einen DREISCHRITT:

1. Masken, um Ansteckungen zu verhindern

2. Tests, um Ansteckungen / Infektionen zu identifizieren

3. Medikamente, um die Belastungen von Infektionen zu mindern.

Dafür sollten nun vor allem Prüf- und Zulassungsverfahren für MEDIKAMENTE und TESTS breit beschleunigt werden. Dabei ist zudem sicherzustellen, dass auch bisher weniger berücksichtigte Lösungsansätze (z.B. AVIGAN) nun umfassend geprüft werden (Achtung bei Avigan: starke Nebenwirkungen!).

Das Zeitmanagement und konsequentes Handeln spielen hier für den Einzelnen wie auch für Gesundheitswesen, die Ökonomie und unsere Gesellschaft insgesamt eine schicksalshafte Rolle.

Wenn z.B. im Rechenexampel von Professor Kekule in der ZEIT (s.u.) durch Medikamente eine geringere Anzahl von Kranken auf Intensivstationen zu behandeln wären (z.B. 25%) und die durchschnittliche Behandlungsdauer verkürzt werden könnte (z.B. um 25%), dann würden solche Effekte die notwendigen Gesamttage auf Intensivstationen u.U. halbieren! Bei Avigan erreichte man in China für leichtere Fälle ähnliche Ergebnisse.  

Natürlich ist auch eine Grundversorgung der Bevölkerung mit MASKEN (Desinfektionsmitteln!) ebenso erfolgsentscheidend, um überhaupt die Zahl der Neu-Infizierten zu reduzieren. Das Bundestagsabgeordnete in Quarantäne aus ihrem privaten Umfeld mit Schutzmasken versorgt werden müssen, ist für die Bundesrepublik eigentlich nicht akzeptabel.

Dieser DREISCHRITT würde als "DANCE-Faktor" einen großen Unterschied machen, wenn man die Effekte von Medikamenten wie Avigan (nur Beispiel!) mit verringerter Neulast kombiniert:

Verringerung der Infizierbarkeit durch MASKEN * 

Schnelle Identifikation Infizierter durch TESTS *

Reduktion der Belastung durch MEDIKAMENTE

Bisher scheint Deutschland beim Engagement in den genannten Bereichen noch nicht generell vorne zu liegen (s.u.). 2012/2013 verpasste Deutschland die Chance trotz der vorliegenden "Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012" frühzeitig Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen (s.u.). Diese "vertane Chance" kann nicht mehr ex post kuriert werden, wobei in einer Nachschau schon zu klären ist, wie diese Chance vertan werden konnte. Ein erneutes Versagen der Politik wäre nun aber in seinen Konsequenzen nicht mehr "abstrakt". Ein zweites politisches Versagen nach 2012/2013 kostet nun konkret Menschenleben und nachhaltige Zukunftsfähigkeit.

Wichtig dabei: Entscheidung zu den Corona-STRATEGIEN sollten nicht Entscheidungen von Experten, insbesondere Virologen sein, die natürlich Fakten und Zusammenhänge am kompetentesten bewerten können. Am Ende geht es aber - nach den Analysen und Prognosen von Experten - um POLITISCHE Prioritäten und Entscheidungen. Niemand sollte sich als Politiker oder politischer Bürger schicksalshaft oder sogar verantwortungsabwehrend hinter Experten verstecken. Selbst Virologen wie Professor Kekule betonen das Primat der Politik!

In der Hoffnung darauf, dass nun alle entscheidenden Instanzen noch konsequenter an den noch offenen Flanken (Masken, Tests, Medikamente ...) mitwirken, verbleiben wir mit besten Grüßen

Die Unterzeichner der Petition #WeFightCorona

PS: BITTE auch den leidenschaftlichen Appell des Bundestagsabgeordneten der FDP, Thomas Sattelberger, beachten, der schon für den 30.03. Konsequenz fordert.

https://www.youtube.com/watch?v=5bcGe-IGuIE&t=171

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B) Der HINTERGRUND:

Die Corona-Krise belastet nicht nur jeden Betroffenen, sondern auch das Gesundheitssystem und die Ökonomie und Gesellschaft insgesamt. Hier werden diverse Maßnahmen geprüft und zum Teil realisiert, die eine Linderung versprechen.

Grundsätzlich sollen hier Generalstrategien (insbesondere "HAMMER"-Strategien) und Komplementärstrategien ("für DANCE") unterschieden werden.

B1) „Generalstrategien“ = "HAMMER": Lockdown, Immunität

Aktuell wird in den meisten Ländern als „Generalstrategie“ versucht, durch einen "Lockdown" die Krise zu bewältigen. Andere Länder setzen auf "Herden-Immunität" als radikale Alternative mit offenem Ausgang (UK, Niederlande)!

Gerade der Versuch einer Herden-Immunität birgt sicherlich eine Vielzahl von Gefahren. Aber auch ein Lockdown hat massive wirtschaftliche Konsequenzen, deren langfristige Wirkungen schwer abschätzbar sind. Wie selbst in einem Papier des Bundesministeriums endlich gefordert wird (s. Focus, SZ unten), sollte auf die Holzhammer-Strategie BALDMÖGLICHST eine sogenannte "Dance"-Strategie folgen, die auf Maßnahmen wie in Südkorea (und China) setzt: Tests & Medikamente!

Wer nicht nur "Holzhammer" mit enormen Kollateralschäden nutzen will, muss sich RECHTZEITIG um eine Vielzahl von "Tanz-Optionen" bemühen. Hier muss der politische Wille und das politische Handeln in diese Richtung gestärkt werden, daher diese Petition, um zu verhindern, dass wir wie vor 7 Jahren trotz frühzeitiger "Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz" (s. u. Bundestag bzw. Drucksache 17/12051) zu spät agieren.

B2) „Komplementär-Strategien“ = "DANCE": Tests, Medikamente

Denn je offensichtlicher die Vielzahl der Kollateralschäden der Hammer-Strategien werden, umso mehr sind Alternativen bzw. Komplementär-Strategie zu diesen Extremen bzw. Generalstrategien - Lockdown oder Herden-Immunität - gefragt.

Solange eine Impfung nicht verfügbar ist, sind Tests und lindernde / verkürzende Medikamente wichtige Optionen, um die Nebeneffekte der Generalstrategien abzufedern. Auf umfassendere Tests setzte z.B. Südkorea in der Vergangenheit erfolgreich, auf Medikamente (Avigan, s.u.) u.a. China.

Professor Arndt Rolfs plädiert (s. SPIEGEL) sogar dafür, Menschen notfalls "freizutesten" und sie auch auf Antikörper / potenzielle Immunität zu testen. In einem Strategiepapier namens "Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen", fordern laut Süddeutscher Zeitung (Focus, ...) mittlerweile auch Experten die Regierung zu schnellem Handeln bei Tests auf (Die größtmögliche Erhöhung der Testkapazitäten in Deutschland sei "überfällig", heißt es nach Informationen von SZ und anderen). Bosch und weitere Unternehmen arbeiten an Schnelltests.

Neben umfassenderen Tests könnten Medikamente, die zwar die Krankheit nicht verhindern, aber den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, potenziell eine risikoärmere, aber dennoch sehr wirkungsvolle Maßnahme sein, um die gegebene Situation deutlich zu verbessern (Flatten The Curve!), insbesondere das Gesundheitssystem und die Ökonomie zu entlasten.

In Deutschland werden vor allem Chloroquin (Bayer), Hydroxychloroquine (Novartis) und Remdesivir (Gilead) diskutiert. Wie Novartis berichtet, werden aktuell für Chloroquin und Hydroxychloroquine klinische Tests realisiert. China hat Chloroquin bereits eingesetzt. Ergebnisse in China mit Avigan /  Favipiravir von Fujitsu sollen besonders vielversprechend sein, wie Berichte z.B. im Guardian, Financial Times und Kontrast.at aufzeigen (s.u.). "Patients who were given the medicine ... turned negative for the virus after a median of four days compared with a median of 11 days for those who were not treated ...".

In anderen Ländern wird daher mit hoher Priorität, aber dennoch nicht übereilt an entsprechenden Prüfungen gearbeitet. "Frühestens Anfang Mai könnte 2020 das Grippe-Medikament von der japanischen Aufsichtsbehörde die vollständige Zulassung als Covid-19-Medikament erhalten", s. RTF1.

Aktuell scheint das Interesse an AVIGAN in Deutschland im Vergleich zum weltweiten Interesse allerdings (noch) deutlich geringer, wenn man vergleichenden Ergebnissen von Google Trends (s. LinkedIn-Beitrag des Autors zu Google Trends unten) oder Medienberichten glaubt: „Während das Medikament in China bereits seit Februar für die Massenproduktion zugelassen ist, wird sich die Zulassung für die Corona-Behandlung in Österreich und Europa noch verzögern" (Kontrast.at) Im schlimmsten Fall wird hier wertvolle Zeit verloren, die Leben kostet. Das wäre sehr bedauerlich.

C) Das ZIEL:

Mit dieser Petition wollen wir daher zum Ausdruck bringen, dass alle für eine Zulassung von Medikamenten in D / A / CH / EU beteiligten Instanzen der (beschleunigten) Prüfung / Zulassung von Medikamenten und Tests eine hohe Priorität und Dringlichkeit zuordnen sollten und dabei auch bisher potenziell nicht berücksichtigte Medikamenten wie Avigan (nur Beispiel!) eine solche hohe Priorität einräumen sollten, wenn Erfolge aus anderen Ländern bekannt werden. Mit dieser Petition soll dabei keinesfalls eine leichtfertige Zulassung befürwortet werden, weil z.B. Avigan u.a. im Verdacht steht Geburtsfehler zu bedingen und daher nicht für alle Patienten ("Schwangere") geeignet ist.

Wenn allerdings Medikamente wie Avigan für einzelne Gruppen wesentliche Verbesserungen wie eine deutliche Verkürzung der durchschnittlichen Genesungszeit mit sich bringen würde (s. Guardian), könnten die Auswirkungen auf das persönliche Schicksal vieler Kranken wie auch auf das Gesundheitssystem von großer Relevanz sein. Zudem soll die beschleunigte Zulassung und Ausweitung von Tests die Auswirkungen auf die Ökonomie reduzieren. ZEIT 

Dabei wurden beschleunigte Zulassungen im Kontext von Corona für Tests bereits realisiert (USA) und für Medikamente realisiert/befürwortet (Deutschland). Insofern muss man hier kein "Neuland" betreten, sondern "nur" konsequent handeln.

D) Das (Wunsch) ERGEBNIS:

Eine Halbierung der Genesungszeit wie in Shenzhen (s.u.)  kann sich z.B. auch entsprechend umfassend auf die Belastung der Krankenhäuser auswirken und so als ein entscheidender "Game Changer" erweisen, der in Kombination mit weiteren Maßnahmen wie umfassenderen Tests die Gefahr eines Zusammenbruchs des Systems verringert / verzögert. Es wäre bedauerlich, wenn hier potenziell vielversprechende Optionen nicht ausreichend gewürdigt und rechtzeitig priorisiert werden. Von daher sollten mögliche Medikamente und Tests -  natürlich unter Berücksichtigung der Risiken - breit und beschleunigt geprüft und in ihrer Anwendung ausgeweitet werden, wie es in anderen Fällen bzw. in anderen Ländern geschehen ist, damit von Holzhammer-Strategien mit unkalkulierbaren Risiken schnellstmöglich zu "Dance"-Strategien gewechselt werden kann.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Am Ende sollten aber nicht irrationale Ängste und Maximalforderungen, sondern Erfahrungswerte aus anderen Ländern und eine Abwägung aller Konsequenzen ein entschiedenes und schnelles Handeln leiten. Vor allem aber sollten politische Fragen auch politisch entschieden werden, damit die Krise nicht zur Expertokratie führt, die im schlimmsten Fall ein unzulängliches und zu langsames Krisenmanagement mit übereilten Beschränkungen der Freiheiten kombiniert (Überwachungen, s. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in der Welt).

E) ZITATE und QUELLEN (Auszug):  

„Expertokratie ist eine Kombination aus Verwaltung und Experten, in der unentwegt irgendwelche Strategiepapiere mit mundgerechten Informationen darüber verfasst werden, was aus ihrer Sicht die Politiker wissen müssten. Das politische Gemeinwesen, das sind die Bürgerinnen und Bürger, ist bei diesem Prozess völlig außen vor. Das Verhängnisvolle daran ist, dass auf der technischen Ebene alle parlamentarischen Verkehrsformen eingehalten werden - aber zugleich die Planungsprozesse immanent undemokratisch sind, weil sie nur in der Dualität zwischen Techno- und Politikerpolitik ablaufen. Am Ende heißt es dann: Was wir entschieden haben, war alternativlos.“
– Harald Welzer (s. taz) 

https://www.berliner-kurier.de/panorama/drei-monate-corona-krise-hammer-und-tanz-ein-experiment-mit-fast-acht-milliarden-menschen-li.79681

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/japanisches-medikament-gilt-als-vielversprechend-avigan-sei-sicher-und-wirksam-bei-behandlung-von-coronavirus-sagt-china-id15808359.html

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

https://www.express.de/ratgeber/gesundheit/avigan-oder-chloroquin-retten-uns-diese-medikamente-vor-corona--36464916

https://www.focus.de/politik/deutschland/hammer-and-dance-szenario-angestrebt-internes-papier-deutschland-steuert-im-kampf-gegen-corona-auf-suedkorea-strategie-zu_id_11819262.html

https://www.theguardian.com/world/2020/mar/18/japanese-flu-drug-clearly-effective-in-treating-coronavirus-says-china

https://kontrast.at/avigan-coronavirus-medikament/

https://www.linkedin.com/pulse/corona-im-spiegel-von-google-trends-die-welt-sucht-italien-felser/

https://www.nzz.ch/international/virologe-kekule-und-oekonom-suedekum-ueber-corona-was-ist-zu-tun-ld.1548836

https://www.rtf1.de/news.php?id=25182 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/coronavirus-massnahmen-wie-lange-halten-wir-das-durch-a-54ad9064-2e17-4d4f-8e13-0681f7410665

https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-tests-strategie-1.4858950 

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-medikamente-impfstoff-101.html

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/remdesivir-corona-101.html

https://taz.de/Harald-Welzer-zu-Stuttgart-21/!5133561/

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article206787271/Corona-Massnahmen-Wir-sind-zu-schnell-bereit-unsere-Freiheit-zu-opfern.html

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-schnelltest-100.html

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-quarantaene-lockdown-ausgangssperre-alternative-pandemie-alexander-kekule/komplettansicht