Ein Herz für die Liebe

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Ich, Hüseyin Kiratlar, lebe seit 1979 in Deutschland und bin türkischer Staatsbürger. Seit 1981 arbeite ich für eine große Automobilfirma und bin nie in Kontakt mit dem Gesetz gekommen.

Vor 6 Jahren habe ich meine Jugendliebe in der Türkei geheiratet, die ich nach 37 Jahren wiedergesehen habe. Aufgrund gesundheitlicher Probleme ihrer Mutter haben wir beschlossen, dass sie in der Türkei bleibt um sich um ihre Mutter zu kümmern und ich weiterhin in Deutschland bleibe und arbeite.

Vor 4 Jahren hat meine Schwägerin angeboten für 3 Monate die Mutter zu pflegen, damit meine Frau mich in Deutschland besuchen kann und wir für diese Zeit ein normales Eheleben führen können. Der Einreiseantrag wurde vom Konsulat in Izmir abgelehnt mit der Begründung, dass Bedenken bestehen würden, dass meine Frau nach Ablauf dieser Zeit wieder in die Türkei zurückkehren würde. Nachdem wir zweimal Widerspruch eingelegt haben, wurde uns telefonisch versprochen, nach Vorlage eines ärztlichen Attestes über die Pflegebedürftigkeit meiner Schwiegermutter und meiner Liquidität, würde man meiner Frau ein Visum ausstellen. Aber auch das war nicht der Fall. Wieder wurde uns die gleiche Begründung als Absage genannt.

Mittlerweile ist meine Schwiegermutter verstorben. Ohne die Verpflichtung für die Pflege von ihr haben meine Frau und ich einen Antrag auf Familienzusammenführung gestellt. Für diesen muss meine Frau einen Deutschkurs besuchen und ein Zertifikat vorlegen, dass sie diesen erfolgreich abgeschlossen hat. Das Europäische Parlament hat jedoch vor ein paar Jahren entschieden, dass für eine Familienzusammenführung in Deutschland kein Deutschkurs besucht werden muss. Meine Frau hat beim Goethe Institut in Izmir einen solchen Kurs besucht, jedoch Probleme mit dem lernen.

6 Monate nach Antragsstellung hatte meine Frau einen Termin im Deutschen Konsulat in Izmir, zudem sie kein Zertifikat hatte, da sie den Deutschtest nicht bestanden hatte. Dort sollte sie ein Dokument unterschreiben, von dem man ihr sagte, dass es eine Anwesenheitsbestätigung wäre. Erst später erfuhren wird aber, dass es sich um ein Dokument handelte, mit dem sie ihren Antrag zurückzog, ohne dass man ihr erklärte worum es sich genau handelte.

Wir leben weiterhin getrennt und das voraussichtlich bis ich im Jahre 2030 mit 67 Jahren in Rente gehen kann.

Ich bitte um Ihre Unterstützung durch Ihre Unterschrift, auf dass meine Frau und ich vielleicht doch noch die Chance bekommen können zusammen in Deutschland leben zu können.



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