Verschleppt - vergewaltigt - abgeschoben??

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Jutbina und ihre drei Jungs leben seit 2015 in unserer Stadt und haben um Asyl gebeten. In ihrer Heimat Albanien wurde Jutbina eines Tages gewaltsam verschleppt - mit stundenlangen massiven sexuellen Übergriffen und Todesdrohungen wollten Kriminelle erreichern, dass sie die Spielschulden ihres verschwundenen Ehemannes begleicht. Aber das konnte sie nicht - kämpfte sie doch selbst als Alleinerziehende um das Überleben für sich und ihre Kinder. Staatlichen Schutz vor sexuellen Übergriffen gab es für sie als Frau in Albanien nicht - zu zerrüttet ist das Staatswesen, und patriarchale Strukturen machen eher die Frauen selbst verantwortlich anstatt ihnen beizustehen. Massiv traumatisiert versuchte sie, sich und ihre Kinder durch Flucht in Sicherheit zu bringen.

Doch obwohl die BRD sich auf internationalem Parkett zu frauenspezifischen Fluchtgründen bekennt, wurde ihr Asylantrag abgelehnt. Demnächst wird ihre Klage gegen die Ablehnung des Asylantrags vor Gericht verhandelt. Mit Mühe und Not konnte verhindert werden, dass sie noch während des schwebenden Verfahrens ihre Wohnung verlassen muss - das Sozialamt konnte überzeugt werden, dass sie ihre Nachbarn, ihr vertrautes Umfeld braucht, um stabil zu bleiben und ihren Alltag trotz der Symptome ihrer Traumafolgestörung bewältigen zu können. Doch wie lange noch?

Jutbina braucht eine Traumabehandlung, ihre Kinder - allesamt gute Schüler, die fließend deutsch sprechen - brauchen ein stabiles Umfeld, und die Familie braucht dringend eine Bleibeperspektive!

Helft mit durch Eure Unterschrift:

Die Familie darf nicht abgeschoben werden! Frauenspezifische Fluchtgründe müssen anerkannt werden!

 



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