"Ausbildung statt Abschiebung" - Offener Brief mit 3 Forderungen an Bundeskanzler Kurz

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Seit dem Start unserer Initiative gegen die Abschiebung von Lehrlingen ist es zu einer sensationellen Unterstützung unserer Forderungen durch über 60.000 UnterzeichnerInnen dieser Petition, über 800 Unternehmen, 100 Gemeinden mit 2,7 Millionen EinwohnerInnen und immer mehr Prominenten gekommen.

Mit Ihrer Unterstützung ist es gelungen, die Bundesregierung derart unter Druck zu setzen, dass diese Ende August angekündigt hat, es werde zu keinen Abschiebungen während der Lehre kommen. Dieses Versprechen wurde nun von Bundesregierung gebrochen und diese hat mitteilen lassen, dass es keine Möglichkeiten gibt, Abschiebungen während der Lehrzeit zu verhindern. Das ist politisch und rechtlich die Unwahrheit.

Nun soll der Zugang zur Lehre für Asylwerbende in Mangelberufen gänzlich gestrichen werden und damit die letzte verbliebene Integrationsmöglichkeit für Asylwerbende zerstört werden. Damit werden all jene ignoriert, die www.ausbildung-statt-abschiebung.at unterstützt haben.

Daher bitte ich Sie den folgenden Offenen Brief in Ihrem Namen an den Bundeskanzler Sebastian Kurz schicken.

Mit Unterzeichnung dieser Petition senden Sie folgenden Offenen Brief an den Österreichischen Bundeskanzler:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Die österreichische Bundesregierung hat eine Reihe von Initiativen in der Frage der von Abschiebung bedrohten AsylwerberInnen in Lehre angekündigt.

Ich fordere von der Bundesregierung mit diesem Schreiben:

Die verbindliche Einhaltung der Zusage, dass es zu keiner Abschiebung von Lehrlingen während der Lehrzeit kommt - auch bei Negativbescheiden. Für diese Zusage braucht es eine klare Vorgangsweise zur Absicherung, die den Betroffenen tatsächlich Sicherheit für die Dauer der ihrer Ausbildung bringt.

Die Einberufung einer Gesprächsrunde mit den FachexpertInnen von AMS und WKO sowie der Initiative "Ausbildung statt Abschiebung" www.ausbildung-statt-abschiebung.at zur gemeinsamen Erarbeitung der angekündigten Schaffung eines neuen Aufenthaltsstatus für den Einstieg aus Drittstaaten in die Lehre sowie einer entsprechenden Neuregelung der "Rot-Weiß-Rot-Card".

Kein Ende der Zugangsmöglichkeit von AsylwerberInnen zu Lehrstellen als letzte verbleibende Integrationsmaßnahme, solange die durchschnittliche Gesamtdauer der Asylverfahren bis zur letztinstanzlichen Entscheidung nicht 6 Monate unterschreitet.

Ich appelliere eindringlich an die Bundesregierung, diese drei Forderungen auch umzusetzen! 



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