Helfen Sie Rannas Familie, wiedervereint zu werden!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 100.


Seit fast einem Jahr lebe ich in Jordanien. Dort habe ich Ranna kennengelernt. Hier ist ihre Geschichte:

Ranna und ihre Familie flohen 2012 aus Syrien nach Jordanien. Da es dort für sie und ihre Kinder keine Perspektive gibt und die Lebensumstände für Geflüchtete sehr hart sind, machten sich ihr Mann Ayman und ihr jüngerer Sohn Yusef ( jetzt 15) 3 Jahre später über die Türkei und das Mittelmeer auf den Weg nach Deutschland. Als ganze Familie zu flüchten konnten sie sich nicht leisten, so blieb Ranna mit ihren zwei Töchtern (Aya, jetzt 12, und Roua, jetzt 7) und ihrem älteren Sohn (Ala‘a, jetzt 18) in Jordanien zurück. Sie beantragten den Familiennachzug, aber wurden abgelehnt, da es zu lange dauerte, bis Aymans Aufenthaltsstatus geklärt war und Ranna seine Papiere in der deutschen Botschaft in Jordanien nachweisen konnte. Sie steht seit Sommer 2017 auf einer Warteliste, um einen Termin bei der Botschaft zu bekommen und erneut einen Antrag stellen zu können. Ayman hatte eine einjährige Aufenthaltserlaubnis bekommen. Diese ist im Januar dieses Jahres abgelaufen. Er hatte bereits sein Vorsprechen, das er selber auf Deutsch geführt hat, aber bis jetzt hat er noch keine Rückmeldung bezüglich seines Aufenthaltsstatus erhalten.

Ayman und Yusuf sprechen schon fließend Deutsch, Yusuf geht zur Schule und ist integriert.

Die Situation für Ranna und ihre drei anderen Kinder in Zarqa, Jordanien, ist sehr hart. Die einzige Unterstützung die sie bekommen, sind Lebensmittelcoupons von der UN. Sie haben eine kleine Wohnung, doch es ist jedes Mal ein Krampf, für die Miete aufzukommen. Sie müssen sich Geld leihen oder ihr Hab und Gut verkaufen, um nicht ohne Obdach dazustehen. Eine Arbeit zu finden ist für syrische Flüchtlinge in Jordanien fast unmöglich und auch rechtlich nicht erlaubt. In ihrer Wohnung hat Ranna kein warmes Wasser und keinen Ofen zum Backen. Wenn es regnet, kommt das Wasser in ihre Wohnung. Ihre Tochter hat medizinische Probleme.

Das alles erträgt sie, doch das Schlimmste ist die Trennung von ihrem Mann und Sohn in Deutschland und die Ungewissheit, ob sie jemals zu ihnen nach Deutschland nachziehen dürfen. Alles, was sie möchte, ist wieder als Familie vereint zu sein und Zukunftsperspektiven und eine unbeschwerte Kindheit für ihre Kinder. Ihr ältester Sohn musste viel zu früh Verantwortung übernehmen. Ihre Töchter klagen jeden Tag, dass sie ihren Papa vermissen.

Seit über drei Jahren ist Rannas Familie nun getrennt und sie verlieren langsam die Hoffnung darauf, jemals in Deutschland vereint sein zu können. Die einzige Alternative ist die Rückkehr nach Syrien, wo immer noch Krieg herrscht. Ranna bekommt Angst bei dem Gedanken, zurückkehren zu müssen.

Trotzdem lernt Ranna schon in Jordanien ambitioniert Deutsch, um vorbereitet zu sein, falls es doch endlich losgeht. Ihre Töchter gehören zu den Klassenbesten in der Schule. In Jordanien hätten sie allerdings keine Perspektive, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Bitte helfen Sie Rannas Familie wieder vereint zu sein! Familien gehören zusammen und Kinder haben ein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit und Chancen für ihre Zukunft!



Heute: Prisca verlässt sich auf Sie

Prisca Freischlad benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Außenminister Sigmar Gabriel: Helfen Sie Rannas Familie, wiedervereint zu werden!”. Jetzt machen Sie Prisca und 67 Unterstützer/innen mit.