Rücktritt von Yvonne Gebauer als Ministerin für Schule und Bildung in NRW!

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Die Nationale Akademie der Wissenschaften "Leopoldina" hat in ihrer Ad-hoc-Stellungnahme vom 8. Dezember 2020 dazu aufgefordert, die allgemeine Schulpflicht ab dem 14.12.2020 aufzuheben.

Am 9. Dezember 2020 äußerte sich die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer im NRW-Landtag emport über diesen Vorstoß der Leopoldina und betonte, dass es eine solches Aussetzen der Schulpflicht mit ihr nicht geben würde.

In seiner Schulmail vom 11. Dezember 2020, die an den Schulen erst nach Schulschluss eintraf, setzte das Schulministerium die Präsenzpflicht an den Schulen ab dem 14.12.2020 aus und stiftete weiteres Chaos. Während in den Klassen 1-7 die Eltern entscheiden können, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken, findet ab Klasse 8 Distanzunterricht statt.

Meiner Meinung nach hat es Frau Gebauer in den vergangenen Monaten klar versäumt, ein schlüssiges Konzept zur Beschulung in Corona-Zeiten vorzulegen. Sie stiftet mit ihren viel zu kurzfristigen Entscheidungen, die äußerst schlecht kommuniziert werden, große Verwirrung. Sie schiebt die Verantwortung auf Eltern, Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer ab und setzt alle am Schulleben Beteiligten unnötigen Gesundheitsgefahren aus.

Ich bin als Lehrerin, Mitglied des Lehrerrates meiner Schule, stellvertretendes Personalratsmitglied sowie als Mutter von zwei schulpflichtigen Töchtern mehrfach betroffen. Als Ministerin hat Frau Gebauer eine Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern in NRW und trägt Verantwortung für das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler. In beiderlei Hinsicht hat sie versagt. Deshalb fordere ich sie zum Rücktritt auf bzw. bitte Herrn Ministerpräsidenten Armin Laschet darum, sie zu entlassen.