Helfen Sie rasant steigende Obdachlosigkeit zu beenden!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 200.


In den Großstädten nimmt die Zahl der wohnungslos Lagernden, also der Personen ohne Obdach rasant zu. Wie kommt das?

Wir Sozialarbeiter stellen fest, dass viele Menschen vom Jobcenter zum Auszug aus Ihrer Wohnung gezwungen werden, da sie unterbelegt ist, nachdem ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft ausgezogen ist, also z.B. der Partner sich getrennt hat oder die Kinder erwachsen geworden sind. Grundsätzlich spräche natürlich nichts dagegen in eine kleinere Wohnung zu ziehen, wenn es sie GÄBE!!!  Betreffenden wird  6 Monate Zeit gelassen eine kleinere Wohnung zu suchen, die z.B. in Hannover maximal 50qm und 388 Euro für einen Einzelhaushalt nicht übersteigen darf. Soweit so gut.

Aber es gibt diese Wohnungen in Hannover gar nicht!!! Da bleiben selbst wir Sozialarbeiter bei der Suche erfolglos!  Vermietet werden solche kleinen Wohnungen inzwischen für deutlich mehr als 400 Euro an finanzkräftige Senioren oder Eltern von Studierenden (zum Teil sogar aus dem Ausland). - Wurde nach einem halben Jahr keine passende Wohnung gefunden (und das ist aufgrund der prekären Verhältnisse am Wohnungsmarkt derzeit die Regel!)  kürzt das Jobcenter das Geld für die Wohnung um 85-100 Euro pro Monat! Für die betroffenen Menschen verringert sich nun ihr ALG II Regelsatz  (der so berechnet wurde, dass es gerade so eben zum (Über-)Leben reicht, wenn man sich nicht viel gönnt und sparsam einkauft!) nochmal um ca. 90 Euro!  Da die Rechnung natürlich nicht mehr aufgeht müssen sie die Mittagessen bei Tafel.e.V. einnehemen und verschulden sich immer noch weiter....Einige versuchen die Geldsorgen mit Alkohol zu betäuben.... 

Arbeiten gehen ? Natürlich, das wollen fast alle ! Aber wer stellt schon einen Alkoholiker ein, oder einen Kranken? Oder einen Behinderten !? Oder einen nervlich nicht belastbaren, oder  einen psychisch Gestörten oder einen der einfach nicht gelernt hat wie Leben funktioniert !??? Für diese Menschen (die im Regelfall schwere Schickssalschläge erlitten, bevor sie ALG II Empfänger wurden!) gibt es auch keine zumutbare Arbeit. - Solche Menschen begeistern die Arbeitgeber ebenso wenig wie die Vermieter.... - Endstation Bahnhofsmission !?

Es würde helfen die Obdachlosigkeit einzudämmen, wenn die Betreffenden einfach in Ihren Wohnungen bleiben dürfen, oder das JOBCENTER sich verantwortlich fühlt, diesen Menschen eine passende Bleibe zu suchen, bevor(!) es ihnen die Unterkunftskosten kürzen darf!  Ohne Wenn und Aber!  Das wollen wir erreichen! 



Heute: Doris verlässt sich auf Sie

Doris Lemke benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Arbeitsministerium : Helfen Sie rastant steigende Obdachlosigkeit zu beenden!”. Jetzt machen Sie Doris und 111 Unterstützer/innen mit.