1 Monat kein Einkommen. Die finanz. Lücke von ALG in Rente muss geschlossen werden.

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Wie asozial ist das denn?
Wie kann es sein, dass - wenn man zig Jahre gearbeitet hat - am Schluss aber  ALG II erhielt, dann in Rente geht, dass man dann 1 Monat gar kein Einkommen hat, weil ALG II im Voraus, die Rente aber erst im Nachhinein gezahlt wird?
Nun, man darf sich dann mit einem zinslosen Darlehen zur Sicherung des Lebensunterhaltes vom Sozialamt, vom Jobcenter oder von der Rentenanstalt "helfen" lassen, welches man dann von der bei so vielen ohnehin schon schmalen Rente in monatlichen Raten zurückzahlen muss.
Übrigens: Je mehr man an Rente erhält, desto höher muss das Darlehen sein!!!! Das heißt also, wer mehr gearbeitet hat und dadurch eine höhere Rente erhält, wird dafür noch bestraft. Ich spreche hier NICHT von denen, die über eine so hohe Rente verfügen, von der sie locker solche Situationen bewältigen können, sondern von den viel zu vielen, die trotz langer Arbeit nur eine Armutsrente erhalten.
Jeder, der hier ins Land kommt, wird sofort unterstützt. Warum werden die eigenen Bürger ausgegrenzt? Dieser Meinung sind auch meine ausländischen Freunde und Bekannte, die übrigens überhaupt nichts dafür können. Verantwortlich sind hier allein die unsozialen Gesetze.
Viele müssen auch von einer schmalen Rente noch ARD + ZDF-Gebühren bezahlen (auch für den mittellosen Übergangsmonat zur Rente). Und wer Wohngeld zur Rente erhält, dem wird dieses bei einer Rentenerhöhung gleich wieder gekürzt.
Klage beim Sozialgericht einzureichen lohnt sich nicht. Man hat dann nur viel mit dem bürokratischen Kram zu tun. Am Ende heißt es: So sind leider die Gesetze.
Dieses Thema - bzw. diese Gesetzeslücke - wurde bis heute noch von keiner Partei angesprochen.
Ich habe hierzu lediglich diesen Kommentar gelesen:
"An diesem Dilemma beim Übergang von ALG II in die Rente kann nur eine Vorverlegung des Auszahlungstermins der ersten Rente an den Monatsanfang etwas ändern - oder auch die Bewilligung von ALG II für diesen Monat als nicht rückzahlbaren Zuschuss. Hier sind die politischen Parteien gefragt, zunächst das von der SPD geführte Arbeits- und Sozialministerium des Bundes.
Ob das Jobcenter die Rückzahlung des Darlehns auch in solchen Fällen verlangen darf, wenn Leistungsbeziehende vom Alg II in eine niedrige Rente wechseln, die z. B. noch mit Leistungen aus der Sozialhilfe aufgestockt werden muss, darf bezweifelt werden. Denn dann müsste aus der Sozialhilfe ein Monat Rentenbezug refinanziert werden.
So lange an dem grundsätzlich hier vorhandenen Konstruktionsdilemma im Sozialrecht nichts geändert wird, wäre amtsseitig daran zu denken, auf die Rückzahlung der Darlehen des Jobcenters für den ersten Rentenmonat zu verzichten. Dies sollte heute bereits auf Grundlage von § 44 SGB II möglich sein. Denn dieser Paragraf erlaubt es Ansprüche des Jobcenters zu erlassen, wenn deren Einziehung eine Härte bedeuten würde."

Ich fordere auch, dass diejenigen, die bereits dieses Darlehen in Anspruch nehmen mussten, die geleisteten Rückzahlungen zurück erhalten.
Verica Wittke, Hildesheim

 



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