Bewilligen Sie die wohnortnahe Verlegung in eine Reha-Klinik

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Ich betreue eine gute Freundin, zusammen mit einem guten Freund von ihr, seit ihrem Fahrradsturz mit lebensgefährlichen Verletzungen im Juli 2018 am Starnberger See. Wir alle leben u. arbeiten im Rhein-Main Gebiet.

Nach diversen OP's in der BGU Murnau/Bayern mit erster anschließender Reha in Bad Heilbrunn/Bayern, alleine u. 500 km von uns u. ihrer Heimat entfernt, befindet sie sich seit September 2018, auf meine Initiative hin, in Herzogenaurach bei Erlangen - allerdings noch immer 200 km von uns entfernt. Wir besuchen sie regelmäßig, unterstützen sie emotional, kümmern uns um ihre Wohnung, ihre Wäsche, ihre Besorgungen, führen die Arztgespräche, erledigen Behördengänge, halten Kontakt zu Freund*innen, etc. - dies schlicht, weil sie uns am Herzen liegt. Finanzielle Unterstützung bekommen wir dafür keine.

Ihre Genesung, ihre Fortschritte stehen in starker Abhängigkeit von der sozialen Einbindung ihres Umfeldes, von Besuchen, durch stetigen Zuspruch, der Unterstützung und den Glauben an ihre Genesung. Das ist ihre Motiviation. Der Chefarzt der jetzigen Reha-Klinik sieht dies ebenfalls so aus medizinischer Sicht und hat daher eine wohnortnahe Verlegung verordnet. Nach vielen Absagen von Reha-Kliniken in Wohnortnähe und nach wochenlangem Warten haben wir endlich die Zusage zur Aufnahme in einer Klinik in Heidelberg für nächste Woche erhalten, was deutlich näher am Wohnort und ihrem sozialen Umfeld liegt. Nach diesem Erfolg der Aufnahme in Heidelberg, die der Chefarzt der bisherigen Klinik sehr befürwortet, verweigert nun die AOK Hessen die Kostenzusage für die weitere Behandlung in dieser Klinik, da sie nicht nahe genug am Wohnort sei. Dabei handelt es sich nicht um zusätzliche Kosten, sondern um ohnehin anfallende Behandlungskosten. Die AOK Hessen setzt sich damit m. E. über die Verordnung des zuständigen Chefarztes hinweg und bietet darüberhinaus keine alternative, ortsnähere Unterbringung. Aus Sicht des sie unterstützenden Umfeldes bedeutet die Verlegung jedoch eine deutliche und wesentliche Erleichterung.

Bitte helfen Sie Stephanie zu genesen und wieder selbstständig am Leben teilzuhaben.