Bitte bezahlen Sie dem ALS Patienten Martin einen speziellen Rollstuhl!

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Mein Mann ist vor 15 Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt, mit der auch Stephen Hawking lebte. Nur weil unsere Krankenkasse, die AOK Bayern, ihm keinen elektrischen Multifunktionsrollstuhl bezahlen will, findet Martins Leben seitdem ausschließlich im Pflegebett statt. Sonne, Wind, Regen, Vogelzwitschern und kleine Ausflüge mit unserer Tochter fehlen ihm. Er sagt: „Jeder Gefangene hat Anrecht auf Freigang und Aufenthalt an der frischen Luft. Ich nicht, ich muss im Bett verfaulen.“ AOK Bayern, wie ihr mit meinem Mann umgeht ist menschenunwürdig! In diesem Jahr feiern wir Silberhochzeit. Wir haben in dieser Zeit schon so viel zusammen geschafft und ich werde mit dieser Petition kämpfen. Für den notwendigen Rollstuhl und nicht zuletzt auch für die Menschenwürde für meinen Mann!

Martin muss künstlich ernährt und beatmet werden, er kann nicht reden, sich nicht selbst bewegen, nicht mal den Kopf. Aber er kann sehen und hören, sein Verstand funktioniert wie bei einem gesunden Menschen. Mein Mann fragt sich oft: „Wie wäre es für unsere Tochter Ronja, wenn ich mobiler wäre?“ Ich weiß es: Sie würde ihren Papa überall hin mitschleppen. Das wäre ihr großer Traum. Sie sagt immer: „Der Vater kann nirgendwo hin mit.“ Dank der AOK Bayern, die uns die Freiheit verwehrt...

Viele Ärzte geben uns Recht, dass Martin endlich wieder raus muss. Dass er mehr braucht als eine Transportliege, auf der er wie ein Rollbraten eingeschnürt ist und mit der er nicht sitzen kann. Sie sagen, dass eine so häufig wie möglich geänderte Körperlage wichtig ist, damit die Lungenbelüftung befördert wird und keine Infekte entstehen. Wie letztens, als mein Mann wegen einer starken Lungenentzündung ins Krankenhaus musste. Muss er erst ersticken, damit ihr die Notwendigkeit seht?

Martin hat ein Recht auf soziale Teilhabe. Mit unseren Freunden, mir oder unserer Tochter Ronja im Garten zu sitzen und sich zugehörig zu fühlen, das wünscht er sich. Kein Mensch hat es verdient 24 Stunden, 365 Tage im Jahr nur im Bett zu liegen.

Martin bittet bescheiden, wie es in so einer unerträglichen Situation außer ihm kaum jemand sein kann, nur um ein bisschen mehr Freiheit, ein bisschen sitzen, in aufrechter Position, in einer anderen Lage. Um die Welt zumindest ein Stückchen wieder so zu sehen, wie Sie und ich es jeden Tag ganz selbstverständlich tun. Ihm wird das letzte bisschen Freiheit verweigert, das für ihn noch möglich ist. Wegen 12.000 Euro.

AOK Bayern, bezahlen Sie den notwendigen Multifunktionsrollstuhl. Tun Sie es für Martin, für mich, für ein paar Kuschelmomente mit unserer Tochter Ronja. Tun Sie es für die Menschenwürde, die jedem Menschen zusteht - auch meinem Mann.

Bitte unterschreiben und teilen Sie meine Petition. Danke!

Antonia Hofweller



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