Erfolg

Verschiebung der Abiturprüfungen statt Durchschnittsabitur

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Wir haben ein Recht auf ein vollwertiges Abitur!

Wir fordern, dass die Forderungen der Petition "ABI 20 Umdenken: Durchschnittsabitur" nicht umgesetzt werden. Unserer Meinung nach haben die 350.000 Schülern, die bundesweit in diesem Jahr ihr Abitur erlangen sollen und darauf mindestens 12 Jahre lang hingearbeitet haben, ein Recht darauf wie alle Jahrgänge vor ihnen ein vollwertiges Abitur zu erlangen, ohne des letzten Drittels, das aus den schriftlichen und der mündlichen Abiturprüfung besteht, beraubt zu werden.

Wir sehen die Problematik dieser für uns alle herausfordernden Zeit, denken aber, dass die Belastungen dieser Krise die COVID-19 für die Schüler bringt durch eine Verschiebung der Abiturprüfungen umgangen werden kann. 

Gesundheitliche Bedenken können durch Einhalten des Mindestabstands, hygienische Maßnahmen und das Verschieben der Abiturprüfungen, so, dass sie nicht innerhalb des Peaks der Gefahr, die Corona mit sich bringt, liegen, unserer Meinungen nach eingedämmt werden. Des Weiteren gehören die wenigsten der Schüler einer Risikogruppe an, für Abiturienten, die einer Risikogruppe angehören, lassen sich sicher Sonderregelungen finden.

Schülern, die in den letzten Quartalen eher schwach waren und auf die Hebung des NCs durch die Abiturprüfungen angewiesen sind, ihr Abitur nach diesen ausgerichtet haben, bliebe im Falle eines Durchschnittsabitur diese Chance verwehrt. Dies sehen wir auch als durchaus problematisch an, vergleicht man die Abiturienten dieses Jahrganges mit denen der vorherigen, die diese Chance hatten.

Gesellschaftlich leisten die Schüler und Schülerinnen sicher gerade einen wichtigen Beitrag. Der Ausnahmezustand, in dem wir uns gerade befinden, wird aber sicher nicht ewig dauern, die Gesellschaft ist nicht ausnahmslos auf die Abiturienten angewiesen.

Es ist außerdem fraglich, für wie vollwertig die zukünftigen Arbeitgeber, Ausbilder und Unis ein Durchschnittsabitur halten würden, oder ob sie dem ein vollwertiges Abitur zum Beispiel von Quereinsteigern oder Abiturienten des letzten Jahrgangs, die ein Gap-Year gemacht haben, wie es heute oft der Fall ist, vorziehen. Wir müssen weiter als nur für diesen Moment denken!

Des Weiteren sind die Abiturprüfungen gesetzlich verankert, so heißt es zum Beispiel in den Schul- und Bildungsgesetzen des Landes Nordrhein-Westfalens, Erster Teil, Paragraph 18, Abschnitt 5:

"Die gymnasiale Oberstufe schließt mit der Abiturprüfung ab, mit der die allgemeine Hochschulreife verliehen wird. (...) Die Gesamtqualifikation setzt sich aus den Leistungen in der Qualifikationsphase und in der Abiturprüfung zusammen. (...)"

UNSERE LÖSUNG: Eine Verschiebung der Abiturprüfungen auf einen sozial und gesundheitlich weniger angespannten Zeitraum. Dadurch, dass auch an Unis COVID-19 zu Verschiebungungen und Ausfällen führt, sollte dies, im Gegensatz zu einem Durchschnittsabitur, zu keinen Beeinträchtigungen führen.

Wir fordern also, dass uns das Recht ein vollwertiges Abitur zu erlangen erhalten bleibt und der Forderung eines Durchschnittsabiturs, der unser Abitur weniger wertig machen würde, nicht nachzugehen!



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