Sofortige Umsetzung der NO-COVID-Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

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Wir fordern eine sofortige Umsetzung der NO-COVID-Strategie durch die deutsche Bundesregierung. Wir unterstützen damit die NO-COVID-Initiative, die von 13 Wissenschaftler*innen unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) entwickelt wurde.

Begründung

Wir befinden uns im zweiten Jahr der Corona-Pandemie in einem gesellschaftlichen Ausnahmezustand. Das Land ist gelähmt, weite Bereiche unseres sozialen Lebens sind zum Erliegen gekommen. Wir beobachten eine gefährliche Abstumpfung bei unseren Mitmenschen, die dazu führt, dass die Verhaltensregeln zur Kontaktvermeidung nicht mehr konsequent eingehalten werden.

Die aktuelle Strategie der Bundesregierung ist in unseren Augen mit Blick auf neue Virusvarianten höchst riskant. Wir hangeln uns von einer Lockdown-Verlängerung zur nächsten. Die Resignation im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben nimmt stetig zu. Das Hin und Her bei den Öffnungsmaßnahmen führt letztendlich dazu, dass mehr Menschen sterben, bis durch Impfungen die Herdenimmunität erreicht ist. Eine vernünftige Schnelltest-Strategie ist derweil nicht erkennbar. Zudem fehlt bis heute eine Perspektive für die Zeit nach dem nächsten Lockdown. Wie schaffen wir es in eine neue Normalität mit dem Virus?

Wir setzen dem mit der NO-COVID-Strategie einen Ansatz entgegen, der sich ähnlich in Ländern wie Taiwan, Vietnam, Neuseeland oder Australien bereits bewährt hat: Wir müssen dem Corona-Virus den Raum nehmen, so dass es sich nicht weiterverbreiten kann. Deshalb fordern wir:

  • Lockdown bis zu einer Inzidenz von 10, danach die weitere Reduktion auf Null. Zum Vergleich: In Melbourne dauerte dies etwa drei bis vier Wochen.
  • Durch den Lockdown werden schnell „Grüne Zonen“ erreicht, in denen das alltägliche Leben wieder möglich wird. Die Zonen werden abgesichert durch Mobilitäts-Kontrollen, Tests und Quarantänen. Treten neue COVID-19-Fälle auf, werden die Maßnahmen wieder verschärft, allerdings nur regional in den „Roten Zonen“.

Wir sehen dabei folgende Vorteile der NO-COVID-Strategie:

  • Aktives Handeln statt Abwarten mit einem klaren Ziel: die Inzidenz auf Null zu bringen.
  • Aussicht auf schnelle Normalisierung in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen.
  • Wir alle tragen aktiv zur Zielerreichung bei, Pandemiebekämpfung wird wieder als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen.
  • Keine willkürliche Festlegung der Lockdown-Dauer, die anschließend durch ständige Verlängerungen ad absurdum geführt wird.

Die Alternative zu No Covid ist Covid, einhergehend mit weiteren Mutationen, weiteren Lockdowns und einer absolut inakzeptablen Sterberate. Mit der Petition fordern wir die Bundesregierung auf, das Lavieren zu beenden und die NO-COVID-Strategie umzusetzen. Lasst uns Stillstand und Lethargie beenden und als Gesellschaft neu durchstarten!

Weitere Informationen:
Grundsatzpapier zur NO-COVID-Strategie
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/no-covid-strategie.pdf