Höhere Strafen bei sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt

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"Erstes Urteil im Missbrauchsfall Lüdge: "Angeklagter bekommt zwei Jahre auf Bewährung. Dem heute 49-jährigen Heiko V. wurde vorgeworfen, sich der Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch und der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern schuldig gemacht zu haben.
Der Mann aus Stade in Niedersachsen soll von 2010 bis 2011 an mindesten vier Webcam-Übertragungen beim Missbrauch von Kinder auf einem Campingplatz bei Lüdge teilgenommen haben."

"Sexueller Missbrauch in der Familie in Goch. Der Stiefvater muss zweieinhalb Jahre in Haft, die Mutter bekam wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe.
Es war ein schwerer Gang für das 16-jährige Mädchen aus Goch – der Gang in den Verhandlungssaal des Klever Landgerichts. Auf der Anklagebank: ihre Mutter und ihr Stiefvater, beide 38 Jahre alt. Der Anklagevorwurf: sexueller Missbrauch einer Schutzbefohlenen in 225 Fällen, davon in 75 Fällen in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch eines Kindes. Die Geschädigte war die 16-Jährige selbst."

Diese Art von Nachrichten sind in der deutschen Medienlandschaft Alltag.
Doch wie rechtfertigen sich so milde Strafen, wenn doch die Opfer lebenslänglich bekommen?
Dies muss ein Ende haben!
Die Politik muss endlich handeln und das Strafgesetz verändern!
Das Gesetz muss die Opfer schützen und nicht die Täter!

Ich fordere:
Empfindlich höhere Strafen bei allen Formen des sexuellen Missbrauchs und sexueller Gewalt.
Empfindlich höhere Strafen bei allen Formen der Beihilfe, Anwesenheit und Mitwissen von sexuellen Straftaten.
Empfindlich höhere Strafen bei Besitz und Konsum von Kinderpornographie und strafrechtlich relevanter Pornographie.
Ein standarisierter Prozess für die Anzeige und den folgenden Strafprozess von sexuellen Straftaten, der Retraumatisierungen verhindert.

Aus einer Reportage aus dem Jahre 2018 ausgestrahlt in der Ard "Vergewaltigt. Wir zeigen an!" geht hervor, dass eine junge Frau gezwungen wurde, sich ihre eigene, über Stunden gehende Vergewaltigung im Laufe des Strafprozesses noch einmal anzusehen.
Die Tat wurde von den Vergewaltigern aufgezeichnet und die Vergewaltiger erwirkten vor Gericht erfolgreich diese Maßnahme, um "ihr Erinnerungsvermögen aufzufrischen".

Die milde Rechtsprechung und die Strafprozessführung bei sexuellem Missbrauch sind unhaltbar und stehen im Gegensatz zu der im Grundgesetz verankerten Menschenwürde.
Sie bagatellisieren, dass Menschen gequält und gedemütigt werden und für immer mit seelischen und auch körperlichen Folgeerscheinungen leben müssen oder sich das Leben nehmen.

Bitte helft mit, in dem Ihr diese Petition unterschreibt.