Differenziertere, gezieltere Massnahmen gegen Corona geben uns Zukunft

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Mut, Selbstbestimmtheit, Entscheidungsfreiheit

 

Sehr geehrte Frau Kanzlerin Merkel, sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wir brauchen eine neue Strategie im Umgang mit Corona, die mittel- und längerfristig Erfolg hat, denn wir können das Virus nicht stoppen. Mit den bisherigen Maßnahmen, das ist jetzt klar, ziehen wir das Problem nur in die Länge. Statt Restriktionen ohne erkennbares Ende, Warten auf einen Impfstoff (vielleicht nächstes Jahr?, Wirksamkeit fraglich bei einem RNA-Virus) oder “die nächste Welle“:  

·       zielführende medizinische Maßnahmen für ambulante Behandlung, um schwere Verläufe und Hospitalisierungen zu verhindern.

·       Strukturierte, differenzierte Maßnahmen zum Schutz der 20% Risiko-Patienten, statt Maskenpflicht, wirtschaftlicher Restriktionen und wahllose Isolierung für alle

Schaffen wir endlich gezielt Evidenz für Behandlungsmöglichkeiten! (Es gibt bisher auch keine Evidenz für die Wirksamkeit eines Lockdown!).

 

Meine Vorschläge dazu:

1.   Breitflächige, strukturierte, gut dokumentierte ambulante Behandlung von symptomatischen Risiko-Patienten mit Symptomen in den ersten 7 Tagen, dem *goldenen Fenster“ dafür (die Verminderung der massenweisen Virusvermehrung im frühen Stadium, der Phase 1 der Erkrankung, ist medizinisch gesehen die aussichtsreichste Maßnahme einen schweren Verlauf zu verhindern. Die stationäre Behandlung kann damit vermieden werden, und auch die Komplikationen durch die  generelle Virus-Invasion des Organismus). Es gibt bereits aussichtsreiche Medikamente: (natürlich unter Beachtung von Nebenwirkungen und Kontraindikationen) Hydroxy/-Chloroquin, Azithromycin, niedermolekulares Heparin, Kombination mit Verfahren der komplementären Medizin. Integrative Therapie in den ersten 7 Tagen hat in China bis 20% Intubationen verhindern können!.  

Dafür sollten unbedingt Bundesmittel zur Verfügung stehen, statt Studien ausschließlich den Pharma-Herstellern zu überlassen! Das ist Aufgabe der Gesundheitsministerien, allen voran des Bundes.

Bayer hat 1 Million Chloroquin-Tabletten zur Verfügung gestellt! Nutzen wir es sinnvoll.

Und: Studien an schwerkranken, stationären Patienten durchzuführen ist wichtig, aber eher spät, sie erleiden deutlich mehr Nebenwirkungen, „da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen“, die Virusinvasion ist geschehen.

2.  Die 20% der Risiko-Gruppe und ihre Kontakt-Personen gezielt überwachen, ihre Kontaktpersonen effektiv mit Schutzkleidung versorgen und gut überwachen. (statt 100% der Bevölkerung insuffizient). Gezielter Einsatz von Schutzkleidung für Pflegende, Ärzte und Kontaktpersonen. Das ist Aufgabe der Gesundheitspolitik.

3.  Risiko-Patienten selbst entscheiden lassen, ob sie sich isolieren wollen.

4.  Das Entstehen einer natürlichen Immunität bei gesunden jungen Menschen zulassen, statt nur die Ansteckungsrate zu verzögern. Jeder Immune verringert die Virus-Verbreitung, das sieht auch Herr Prof. Drosten vom RKI. (dies wird gerade durch die aktuellen Maßnahmen wirksam verhindert). Natürlich erworbene Immunität war bisher immer wirksamer als eine durch eine Impfung erworbene, die seltsame Ansage der WHO dazu ist medizinisch wenig glaubwürdig. Schweden wird uns binnen eines Jahres da weit voraus sein!

5.  Schwerkranken, Sterbenden, Pflegebedürftigen Kontakt zu ihren Angehörigen in Schutzkleidung erlauben.

6.  Schulen und Kindergärten wieder öffnen, die Kinder stecken sich deutlich weniger an.

7.  Beenden der extrem schädlichen Restriktionen für Bürger und Wirtschaft.

8.  Beenden der angstschürenden Katastrophen- und Durchhalte-Propaganda in den Medien, stattdessen wirkliche Aufklärung der Bevölkerung, diese vermisse ich immer noch!

 

Dies sind die Gründe:

 

·         Die bisher gewonnenen medizinischen Erkenntnisse über die Erkrankung würden es bereits jetzt zulassen, die Rate an schweren Verläufen und Krankenhauseinweisungen deutlich zu verringern.

·         Der totale Lockdown hat keinen wirklichen zusätzlichen Nutzen gebracht bezüglich der Virus-Verdopplungszeit.

·       In Deutschland lag der Reproduktionswert schon vor (!) der Verhängung des Lockdown bei 1 war und danach nicht mehr signifikant gefallen.

·         Interessanterweise konnte dies auch für die Schweiz gezeigt werden, auch dort war der R Wert schon vor (!) Verhängung der massiven Maßnahmen bei 1 und ist danach nur noch wesentlich langsamer gesunken als vorher, weshalb eine zusätzliche "Beschleunigung" des Absinkens durch die Maßnahmen nicht sehr plausibel erscheint. 

·         Auf jeden Fall scheint es sich zunehmend zu erhärten, dass die beiden zentralen Narrative, der Lockdown habe den Fallzahlrückgang bewirkt und sei daher die einzige, alternativlose Antwort auf die Pandemie, nicht den Fakten entsprechen. Eigentlich zeigt schon der Blick auf die "Musterländer" der Epidemie-Bekämpfung, Taiwan, Südkorea und Hongkong, dass der Lockdown offensichtlich nicht alternativlos ist, da die unbestritten effektivsten Länder in der Pandemiebekämpfung gerade keinen Lockdown praktiziert haben.  

·       Es war von Anfang an klar: die gewünschte Verzögerung der Infektionsrate bringt automatisch die Verzögerung des Entstehens einer Immunität mit sich. Jetzt wird die nächste Katastrophe beschworen („2. Welle“), und die fehlende Immunität als Argument für weitere Restriktionen verwendet. Also eine Drehtür über unbestimmt lange Zeit. Wir leben plötzlich in einem totalitären Staat!

·         Um es vorweg zu sagen: ich halte Covid-19 auch aus medizinischer Sicht nicht für eine Bagatelle. Besonders Menschen im höheren Alter und solche mit geschwächtem Immunsystem bedürfen des besonderen Schutzes.

·         Allerdings mehren sich die Fakten, die erweisen, dass die jetzt auf uns zukommenden schweren Belastungen in gesundheitlicher, sozialer und nicht zuletzt in ökonomischer Hinsicht nicht durch das Virus bedingt sind.

·         Was uns zu schaffen macht, sind die – nicht nur aus meiner Sicht – eher angstgesteuerten Maßnahmen. (Der Begriff „Coronoia“, ein Boxwort aus Corona und Paranoia, macht die Runde)

 

Der Schaden dieser Maßnahmen wird wahrscheinlich den Nutzen bei Weitem überwiegen:

Krankenhäuser stehen leer, notwendige Behandlungen unterbleiben,  Operationen müssen verschoben werden. Armut, Verschärfung sozialer Spannungen, Depression, Suizide, Angstneurosen, steigender Alkoholismus u. Drogenkonsum werden zunehmen und ihren Tribut an Leid und Menschenleben fordern.

Die weltweiten Auswirkungen der Wirtschaftskrise werden ein Vielfaches an Menschenleben kosten als wir gerade zu retten glauben. Schon jetzt verhungern täglich 25 000 Menschen auf der Welt, meist Kinder (und keine Regierung hat das je zu restriktiven Maßnahmen veranlasst), es werden wohl mehr werden. Die Klimaveränderungen werden Weiteres beitragen, auch wenn es gerade ignoriert wird.

Das Totschlag-Argument: „wir müssen Menschenleben retten“ relativiert sich auch dadurch, dass sich bei der Obduktion aller in Hamburg verstorbenen Covid-19 Patienten gezeigt hat, dass sie an ernsthaften Vorerkrankungen litten, auch ohne es selbst zu wissen, und wahrscheinlich im Laufe eines Jahres daran verstorben wären.

Unser Gesundheitssystem kann es mit der Pandemie aufnehmen! Wir müssen nicht „uns“ schützen, sondern gezielt und beherzt handeln.

Wir sind mit und ohne Corona nicht unsterblich,

Leben erfordert MUT und SELBSTVERANTWORTUNG!

SELBSTBESTIMMHEIT IST EIN MENSCHENRECHT!

Dr. med. Lisa Arndt