Aufgabe der Blockade der Politik gegen die Diesel-Hardware-Umrüstung durch die Hersteller

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Können wir tatsächlich mit unserem Politik- und Wirtschaftssystem nur noch durch Betrug und Abgrenzung gute Geschäfte machen? Warum stellen auch Sie sich, Frau Merkel & Herr Scheuer gegen eine Wiedergutmachung der 5-10 Millionen Geschädigten des Diesel-Skandals? Eine Industrie die trotz Betrugs und 25 $ Mrd. Strafzahlungen in den USA einen Gewinn von über 11 € Mrd. 2017 ausweißt? Einer Industrie die Ihre Vorständen mit fürstlichen Tantiemen in zweistelliger Millionenhöhe und Abfindungen von 20 Millionen nach Hause schickt? Aktueller Umsatzplus 2018 bei VW 13,8%. Sie halten der Autoindustrie die Stange, die fast täglich mit neuen Hiobsbotschaften die Dieselaffäre größer und größer werden lässt. Wissen Sie nicht was Sie für eine Botschaft da aussenden?

„Weiter so, ich decke alles, was ihr hier treibt und ihr könnt auch in Zukunft machen was ihr wollt“.

Sie zerstören den Glauben an Gerechtigkeit und Fairness in unserem Land. Sie Frau Merkel haben im Bundestag erneut den Schulterschluss mit der Autoindustrie bekräftigt indem Sie anmahnen “sich nicht zu verzetteln. Es stelle sich die Frage, ob es richtig für die Branche sei, tausende von Euro und zwei bis drei Jahre Beschäftigung aller Ingenieure in die Nachrüstung zu stecken“. Eigentlich müssten Sie wissen, dass diese Technik schon lange verfügbar ist und binden nur wenig Ressourcen, die der Zukunft fehlen würden. 

„Frau Merkel & Herr Scheuer, unterstützen Sie endlich die 5-10 Millionen Geschädigten in Deutschland… Sie treiben sonst noch mehr enttäuschte Wähler zur AFD“

Die Bürger erwarten von ihren gewählten Politikern vertreten zu werden. Es gelingt nicht mehr das Volk mit Worthülsen und Textbausteinen zuzukleistern und sich letztendlich mit den Industriemächtigen gegen den Bürger zu verbünden. Es muss gerecht gehandelt werden. Kein so offensichtlich von der Politik gedeckter Betrug ist in den vergangenen Jahrzenten deutlicher zu Tage getreten. Gewinnsucht um jeden Preis… das Gemeinwohl spielt kaum noch eine Rolle.

Mit dieser Petition möchten wir den Druck weiter erhöhen, um eine Rückbesinnung auf den Bürger zu erwirken. Auf change.org haben wir einige Petitionen gefunden, die den Skandal schon behandeln. Eine neue Petition mit Sammlung von Unterschriften wäre daher kontraproduktiv, da sie den anderen nur Stimmen wegnehmen würde. Daher möchte ich auf zwei Links verweisen, die meines Erachtens am besten die Daumen in die Wunde legen. 

Deutschen Umwelthilfe e.V: https://www.change.org/p/saubere-luft-f%C3%BCr-unsere-st%C3%A4dte-umr%C3%BCstung-aller-dieselstinker-auf-kosten-der-hersteller

Harald Möller: https://www.change.org/p/sofortige-hardware-nachr%C3%BCstung-aller-betroffenen-diesel-fahrzeuge-zulasten-der-hersteller

Helft dort die Unterschriftanzahl zu erhöhen (wenn noch nicht geschehen) und bitte teilt, teilt und teilt diesen Artikel, wenn er für euch Sinn macht. Es geht um eine faire Behandlung und um demokratische Rechte, die offensichtlich von unseren politischen Vertretern so nicht gesehen werden.

Darüber hinaus haben wir einige „Flyer für die Heckscheibe“ entworfen, welche seit einigen Wochen, abwechselnd die Rückseite unserer Autos zieren. Sie sollen die Botschaft aussenden, dass wir nicht alles hinnehmen. Es sollten unterschiedliche Versionen erstellt werden und wir werden regelmäßig neue Version in unsere Heckscheiben plazieren. So wie wir hoffen, werden viele Fahrzeuge als fahrende „Litfaßsäulen“ gegen die Apathie der Politik und gegen den Betrug der Hersteller eingesetzt. Schreibt uns eure Vorschläge einfach auf sake-of-fairness@t-online.de.

Vielen, vielen Dank…!

Nachfolgend noch einige Hintergründe die diese Petition stützen.

Andreas Scheuer: „Ich sehe mich nicht als Buddy der Bosse, sondern als Kumpel der Fließbandarbeiter“ (FAZ, 7.4.2018), trotzdem stellen Sie sich auf die Seite des Verursachers und behindern gleichzeitig die Porscheaufklärung (Spiegel, 18.4.2018). Sie haben “… rechtliche und technische Vorbehalte gegen den nachträglichen Einbau von Abgasreinigungssystemen in ältere Fahrzeuge” (Welt, 10.4.2018), obwohl die Ergebnisse des ADACs und des Umweltbundesamtes (UBA) dies hinlänglich widerlegt haben. Tatsache ist, dass Sie millionenfach dem Bürger und dem „Fließbandarbeiter“ in den Rücken fallen.

Verständlich war uns bisher, dass es um viele Arbeitsplätze geht und ein Einfordern von „gerechter Behandlung“ Arbeitsplätze gefährdet. Nun aber lese wir von einem 11,4 Mrd. EUR Gewinn 2017 (Focus, 23.2.2018) und einer Vorstands-Zuwendung 2017 von 10,1 Mill. EUR (Manager-Magazin, 13.3.2018)… da bleibt für uns die Fairness auf der Strecke. „Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf durchschnittlich 1.500 Euro und betragen weniger als 25 Prozent des letzten ausgewiesenen Jahresgewinns“ (Deutsche Umwelthilfe, 16.2.2018). Da man aber versucht mit Hilfe der Politik eine Hardwareumrüstung zeitlich bis zur Verjährung zu verzögern, wird wohl erst später die ganze Misere offensichtlich. Enttäuschte VW Kunden werden sich wohl kein Fahrzeug dieser Marke mehr kaufen. Eigentlich ein Fakt, den kluges Management voraussehen kann, aber Leistung und Bonuszuweisung werden offensichtlich anders bemessen. Wie könnte man sonst erklären, dass einer der Hauptverantwortlichen des Dieselbetrugs 2014 noch 17 Mill. Tantiemen bekam und seither 3.100 EUR Rente bekommt, wohlgemerkt täglich, nicht monatlich (Handelsblatt, 4.1.2017). Eine tolle Zuwendung an eine Person die nicht nur der Automobilindustrie einen großen Schaden zugefügt hat (Tagesschau-Deutschlandtrend, 10.8.2017), vielmehr das Label aller Industrien „Made in Germany“ beschädigt hat. Das versteht man wohl als „die Relevanz des Unternehmens für die Volkswirtschaft…“, um den ausgeschiedenen VW Vorstand Müller zu zitieren, der mit diesen Worten seine fürstliche Bezahlung 2017 rechtfertigt (Spiegel, 23.03.2018). So nebenbei bekommt er noch nach seinem Ausscheiden weitere 20 Mill. extra (Welt, 12.4.2018)...!

Eigentlich wollte wir mit dem Tausch vom EURO5 zum EURO6 Diesel diese Probleme umgehen, aber seit geraumer Zeit hat die Deutsche Umwelthilfe in alltagstauglichen Tests auch bei EURO6 Motoren im Winterbetrieb einen bis zu 7,2-mal erhöhten NOx Grenzwert nachgewiesen (Deutsche Umwelthilfe, 29.3.2017). Daher lässt sich vermuten, dass unsere EUR6 Diesel künftig nur noch mit Schwierigkeiten und erhöhtem Abschlag zu verkaufen sind.

Leider haben wir bis heute von keiner vernünftigen Reaktion auf den profunden Einwand unserer Umweltministerin Svenja Schulze gehört, die sich gemäß ihrem Wählerauftrag auf die Seite der Bürger stellt und die Hersteller in die Pflicht nimmt. Das ist u.a. der Grund jetzt aktiv zu werden.

P.S. Hier einige Beispiele für die Heckscheibe, die wir schon benutzt haben. Wir werden regelmäßig diese Petition „updaten“.

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 Preis für die

„Relevanz des Unternehmens für die Volkswirtschaft.“

 VW-CEO-Gehalt 2017

€ 10,1 Mill. +

€ 20,0 Mill. Abgang

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 VW 2017

Gewinn = € 11,4

Milliarden Vorstandgehalt = € 10,1

Millionen Dieselkunde 2015-2018 = € 0

Moral…?

Danke Fr. Merkel / Hr. Scheuer / Hr. Diess…!

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 VW-Moral

 Gewinn € 11,4 Mrd.

CEO-Gehalt € 10,1 Mill.

Dieselkunde € 0 EUR

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 VW-Moral

Gewinn € 11,4 Mrd.

CEO-Gehalt € 10,1 Mill.

US-Dieselkunde = $ 25 Mrd.

D-Dieselkunde = € 0 Mill.

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 VW-Moral

Zerstört Glaube

an Fairness

Gewinn € 11,4 Mrd.

CEO-Gehalt € 10,1 Mill.

Dieselkunde € 0

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 VW-Moral

Zerstört Glaube

an Fairness

USA = $ 24,0 Mrd.

D = € 0

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 VW

Regierung im Griff… aber was macht Ihr mit

dem moralisch, mitdenkenden Volk…?

 Fairness wird gefühlt und hat keine Alternative…!

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 Merkels & Scheuers

Diesel-Lobbyismus

treibt Wähler zur

AFD

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 „Relevanz des Unternehmens für die Volkswirtschaft.“

VW-CEO-Gehalt 2017 = € 10,1 Mill

VW-CEO-Abgang 2018 = € 20,0 Mill

VW-CEO-Gehalt 2014 = € 17,0 Mill

Stimmt, da hat sich was verändert…!



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