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Wir fordern die Einführung des Lehrfachs Menschenkunde in allgemeinbildenden Schulen

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siehe auch www.Friedensclub.de/Petition

Warum?
"Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken" (Marc Aurel)
Diese Erkenntnis ist im eigentlichen Sinne zutreffend für die kulturelle Prägung eines Volkes, die Denkstrukturen einer Gruppe, Partnerschaft, Familie, sowie auf den einzelnen Menschen. 

Geht man einen Schritt weiter erkennt man, dass unsere Gedanken (Denken bzw. Denkstrukturen) durch laufende Bildungsprozesse. (Erziehung, schulische allgemeine/spezielle Bildung, Medien, Bücher, Nachrichten, Diskussionen, Sinnes-Wahrnehmungen und/oder emotionale Wahrnehmungen, etc.) gebildet werden. Unsere Denkstrukturen beeinflussen wiederum stark unser Handeln.

Hinterfragt man allerdings unser oft negatives Handeln (Krieg, Gewalt, Terror, Umweltzerstörung, gegenseitiges Abwerten/Demütigen, oft zerstörerischer Konkurrenzkampf, Überschuldung, Korruption, Mobbing, Intrigen, Betrug, Umweltzerstörung, Tierquälerei, etc.) muss man sich schlichtweg fragen, was mit unseren Bildungsprozessen falsch läuft. UND einen großen Einfluss auf unsere allgemein bildenden Bildungsprozesse haben nun mal auch unsere (globalen) Bildungssysteme.

Menschen werden nicht als Täter geboren, sofern keine Anomalien vorliegen, sie werden zu Tätern gebildet. D. h., bevor ein Mensch zum Täter wird finden in ihm meist anhaltende negative Bildungs-/Wahrnehmungsprozesse statt, die seine negativen - oft reaktiven - Taten begründen. Ursachen menschlicher Fehlverhalten /
Fehlentscheidungen begründen sich zusätzlich oft in unzureichendem Wissen über kausale menschliche Zusammenhänge. Es ist deshalb immens wichtig nicht nur Symptome menschlicher Fehlverhalten zu bekämpfen, sondern auch Ursachen menschlicher Fehlverhalten präventiv durch Wissensvermittlung rund um menschliche Verhaltensweisen bestmöglich entgegenzuwirken.

Lösungsvorschlag ist, die Wissensvermittlung über Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung = das ABC der Menschenkunde (Bedingung für ganzheitliche Bildung) als Lehrfach in allgemein bildenden Schulen einzuführen.

Empfohlene Themen:

  • Sozialkompetenz (bspw. Verantwortung in Verbindung von Freiheit, Gerechtigkeit, Kooperationen, Abhängigkeiten, Mechanismen der Kommunikation, soziale / asoziale Verhaltensweisen und ihre Auswirkungen, Fehlurteile, etc.
  • emotionale Kompetenz (Förderung der Empathie, Gefühle, Charakterkunde, warum denke/handle ich wie ich denke/handle etc.
  • Mechanismen von Aggressionen, Schüchternheit, Unzufriedenheit, Hass, Verlust des Ichs, Abwertungen/Demütigungen, Unterdrückung, Anerkennung, Wahrnehmungen, etc.
  • typisch Mann / typisch Frau (das andere Geschlecht verstehen lernen) 
  • Psychologie (Individual-, Gruppen-, Massenpsychologie, Mechanismen des Fanatismus, etc.)
  • Erlebnispädagogik - Schüler sorgen sich um Mitschüler (Schüler unterstützen sich gegenseitig – tragen Verantwortung – lernen Kooperation und Vertrauen, Rollenspiele, etc.)
  • Eltern-Kindbeziehung (Verständnis und Konfliktlösungen)
  • Manipulationsmechanismen (unbewusste/bewusste Manipulation und mögliche Folgen zum Wohl oder Leid von Menschen)
  • interkulturelle Kompetenz (andere Kulturen/Ideologien verstehen und respektieren lernen – wie Kulturen/Ideologien Bildungsprozesse beeinflussen)
  • Friedenskompetenz (kausale Zusammenhänge von friedlichem Miteinander in privaten, gesellschaftlichen, nationalen Bereichen)
  • Wirtschafts- /Finanzkompetenz (kausale Zusammenhänge wirtschaftlichen Handelns, Umgang mit Geld, - privat, gewerblich, gesellschaftlich, etc.
  • Umweltkompetenz (Respekt und Ehrfurcht vor Pflanzen und Tieren, Klimawandel, Mechanismen der Umweltzerstörung/Umweltschutz, etc.)
  • Nahrung/Gesundheit (gesunde Ernährung, Einwirkungen von Stoffwechselstörungen auf Lebenszustände/Wahrnehmungsprozesse, etc.)
  • etc.

Chance und These
Viele Gespräche hinsichtlich Erkenntnis kausaler menschlicher Verhaltensweisen haben gezeigt, dass sich die Sichtweisen bzw. das Verständnis von Gesprächspartner im Hinblick ihrer bisherigen Meinung positiv veränderten. Je mehr Menschen über Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung wissen, desto besser können sie sich verstehen und in bestmöglichem friedlichen Miteinander in Harmonie mit Fauna und Flora zusammen leben. 

„Die Qualität der Menschlichkeit, die wir heute unseren Kindern vermitteln, wird die Qualität der Menschlichkeit von morgen sein.“

Wir hoffen auf die Entwicklung einer eigendynamischen öffentlichen Meinungsbildung im Hinblick auf die Notwendigkeit ganzheitlicher Bildungssysteme zu erkennen, die unumkehrbar ist und somit eine neue Bildungskultur zum Wohle der Menschen, Flora und Fauna fördert. 

siehe auch www.Friedensclub.de/Petition

Aus Sorge um die Zukunft unserer ALLER Kinder hoffen wir auf eine rege Unterstützung der Petition.

 

Diese Petition wurde übergeben an:
  • an
  • Kultus-/Bildungsminister der Bundesländer


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