An die CSU: Beenden Sie den politischen Amoklauf von Seehofer, Söder und Dobrindt!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 500.


Die aktuellen Handlungen und Äußerungen von Horst Seehofer, Markus Söder und Alexander Dobrindt sind unvereinbar mit den Werten und Grundsätzen der CSU! Sie gefährden das Wohl der CSU und ihren Fortbestand als bayerische Volkspartei. Viele christlich-konservative Menschen in Bayern können sich mit dieser CSU nicht mehr identifizieren. Hochrangige Parteiaustritte und die oft deutliche Distanzierung kirchlicher Würdenträger belegen diesen Trend.

Durch die fehlende Distanzierung zur AfD und die - nicht nur sprachlich enthemmte und oft geschmacklose sondern scheinbar auch inhaltlich von Herzen kommende - Übernahme deren menschenverachtender Ideologie und die unverhohlene Kumpanei mit illiberalen, menschenrechtsfeindlichen Autokraten wie Viktor Orban, stellen sich Seehofer, Söder und Dobrindt in offenen Widerspruch zum christlich-konservativen Fundament der CSU und vermitteln dem Wähler das völlig falsche Bild der CSU als einer ideologisch nach innen gerichteten, reaktionären Folkloretruppe, die gegen die AfD austauschbar und damit durch sie ersetzbar ist.

Sie stören damit in erheblicher Weise die soziale Ordnung und den gesellschaftlichen Frieden in Bayern, Deutschland und Europa!

Als Antwort auf den massiven gesellschaftlichen Gegenwind bekennen sich unter dem Hashtag #ichbincsu mittlerweile viele Parteimitglieder zur Kommunalpolitik der CSU. Das ist gut und wichtig.

Die CSU war bisher Sinnbild für glaubwürdige und bodenständige Kommunalpolitik und das sollte sie auch bleiben. Bayern braucht eine starke und lokal verwurzelte CSU.

Andererseits aber verurteilen die meisten Wortbeiträge aus der CSU den Widerstand in unerträglich diffamierender Weise. Die CSU hat in Bayern den Anspruch eine Volkspartei zu sein, die vom weit rechten bis hinein ins linke Spektrum in der Lage ist, die Interessen zu vereinen. Wie kann sie diesem Anspruch gerecht werden, wenn die Parteispitze sich thematisch auf ein Rechtsaußenthema einschießt und davon das Wohl und Wehe der Bundesregierung und des ganzen Landes abhängig macht? Wenn sie ihre Mitglieder aufwiegelt, unbescholtene Bürger, die ihre Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrnehmen, um dieser Entsittlichung zu widersprechen, als Irre, linke Dissidenten und Hetzer zu verunglimpfen? Ihnen in bester Trump'scher Manier Aussagen zu unterstellen, die nicht gemacht wurden?

Mit dem Versuch der Einschüchterung von Künstlern im Vorfeld der #ausgehetzt-Demo und die Verunglimpfung prominenter Teilnehmer als Hetzer hat die CSU den Rahmen der demokratischen Auseinandersetzung verlassen. Das ist beispiellos und einer Volkspartei unwürdig!

Es ist deshalb höchste Zeit, dass die Parteibasis Farbe bekennt und sich von den Hassattacken deutlich distanziert! Soll wirklich der Aufstand der Anständigen, der Bayern gerade erfasst, weiter als „illegitim“ und „unanständig“ bezeichnet und damit eine breite Bevölkerung völlig absurd als „linksfaschistisch“ verleumdet werden, während sich die CSU als Opfer stilisiert, so wie es gerade geschieht? Soll das wirklich die Antwort der CSU sein? Stellen sich kommunalpolitisch engagierte CSU-Mitglieder damit wirklich auf die richtige Seite? Wäre es nicht weitaus anständiger, diejenigen zu bestrafen, die die Lunte gelegt haben? Man muss wahrlich nicht „links“ sein, um zu erkennen wer das ist.

Seehofer, Söder und Dobrindt missbrauchen die Geschichte, das Wirken und die gesellschaftliche Stellung der CSU für ihre antipluralistische und antidemokratische Agenda! Das muss aufhören!

Die Unterzeichner dieser Petition wenden sich an die vielen anständigen und engagierten Mitglieder der CSU, sich auf ihre Werte und Tradition zu besinnen und umgehend eine Diskussion über die Ursachen für den Vertrauensverlust der letzten Monate und die innerparteiliche Rolle von Seehofer, Söder und Dobrindt zu beginnen.

Wenn die CSU Volkspartei bleiben will, braucht es einen Aufstand der Anständigen innerhalb der Partei! Jetzt!

Notfalls mit Ordnungsmaßnahmen und Parteiausschluss, um bestenfalls noch vor der Landtagswahl eine Führungsriege präsentieren zu können, die die Bezeichnungen "christlich" und "sozial" verdient hat und die Menschen in Bayern wieder repräsentieren kann. Die den Menschen zeigt, dass die CSU eine Partei ist, die FÜR sie da ist, die FÜR christliche Nächstenliebe und gegenseitige Rücksicht, FÜR Heimatverbundenheit und Lokalpatriotismus, FÜR kulturelle Werte und Menschlichkeit steht, anstatt einfach nur GEGEN Flüchtlinge und GEGEN einen wie auch immer vermuteten, linksgrünen Mainstream.

Die CSU muss Bayern jetzt zeigen, was sie zukünftig sein will:

Eine Volkspartei, die sich in der Breite für die Menschen in Bayern engagiert?

Oder eine monothematische, rechtsextreme Partei, die zusammen mit der AfD das Land nach dem Vorbild Ungarns in die illiberale Autokratie führen will?



Heute: Jochen verlässt sich auf Sie

Jochen Gottwald benötigt Ihre Hilfe zur Petition „An die CSU: Beenden Sie den politischen Amoklauf von Seehofer, Söder und Dobrindt!”. Jetzt machen Sie Jochen und 201 Unterstützer/innen mit.