Bundestagswahl 21: Wir wollen eine Politik mit Zukunftsbarometer

Bundestagswahl 21: Wir wollen eine Politik mit Zukunftsbarometer

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Urs Lupus hat diese Petition an den Souverän der Bundestagswahl, an die Wählerinnen und Wähler gestartet.

Barometer, Diagramme und Ranglisten werden verwendet, um den Stand von Wetterdaten,  Politikerbeliebtheit, Wertpapiereinschätzungen oder Sportereignissen aufzuzeigen, damit daraus Rückschlüsse für künftiges Handeln gezogen werden können. 

So ein Zukunftsbarometer wollen wir auch für unsere Politik

So bedeutsam Informationen zu o.a. Themen auch sein mögen — die Corona - Pandemie offenbart uns unbarmherzig, was wirklich zählt in unserem Menschen-dasein — nämlich der Schutz unseres Lebens und unserer Würde bei der Art zu leben. Ein politisches Zukunftsbarometer kann aufzeigen, ob die Risiken für unser Wohl zu- oder abnehmen, so dass daran, wie an einer Kompassnadel, der Weg für richtiges Handeln ausgerichtet werden kann.

Das geht nicht ?? In unserer Welt mit ihren vielen kreativen Ideen und Möglichkeiten, Daten und Informationen auszutauschen sowie den weltweiten Sachverstand von Forschung und  Wissenschaft zu nutzen? Natürlich ginge das, gäbe es nicht massive Kräfte, die das verhindern!

Vermeiden wir an dieser Stelle das beliebte Spiel, die Schuld an einer Not immer bei anderen zu suchen — viele von uns tragen kräftig ihren Teil dazu bei: sie folgen ihrem Drang, mehr als notwendig an sich raffen zu wollen, viel zu verbrauchen und umher zu reisen sowie alle erdenklichen Freiheiten zu nutzen. Dass es die aber nicht gibt bei der zunehmenden Zahl von Menschen auf unserem begrenzten Planeten, weiß heute fast schon jedes Kind. Trotzdem verdrängen wir diese Wahrheit leichtfertig und werfen immer wieder das „Weiter-so“ in die Wahlurne.

Über die Existenz des Coronavirus und seine Gefahren hat uns die Wissenschaft bereits vor Jahren in Kenntnis gesetzt. Hat die Politik darauf reagiert — etwa beim Wildtierhandel, beim Klima- und Artenschutz, beim Gesundheits- und Seuchenwesen? Und hätte sie es getan — hätten wir dann nicht z.B. Auflagen für die Marktwirtschaft, lebenswichtige ökologische und soziale Werte zu bewahren, kritisiert und die Politik dafür evtl. noch abgestraft?

Und nun? Es gibt Abertausende von Toten und von langfristig Geschädigten sowie gewaltige wirtschaftliche Verluste. Sollte diese Plage tatsächlich einmal vorbei sein, wie geht es dann weiter? Lernen wir etwas daraus? Muss etwas verändert werden? Müssen etwa wir uns ändern?

Selbst wenn Perspektiven für einen Wandel aufgezeigt würden — die Wähler in ihren Alltagssorgen würden sie misstrauisch betrachten. Politiker brauchen aber ihre Stimmen und unterliegen zudem massiven Interessen von Profit und Macht. Wollen sie gewählt werden, haben allenfalls marginale Änderungen eine Chance und eher weniger das Wohl von Bürgern oder Bienen.

Trotz Warnungen hat uns die Pandemie böse überrascht. Aus diesem Anlass sollten wir uns der anderen gigantischen Gefahren bewusst werden, vor denen uns Wissenschaftler und Experten seit Jahren warnen — ebenso wie vor dem Virus! Schadstoffe und Chemikalien in der Umwelt und in unseren Körpern, Klimagase, Naturzerstörung, ergaunerter Reichtum, unverschuldete Not sowie Fluchtursachen und Waffengewalt — kaum denkbar, dass all dies eine bessere Welt für unsere Enkel erwarten lässt. Gäbe es nun ein  „Weiter-so“, würden diese Risiken nicht nur für unser Leben, die Menschenrechte, die Existenz in bereits unbewohnbar gemachten Erdteilen, sondern auch für die globale Wirtschaft entschieden bedrohlicher werden. Ist das noch mit Vernunft bzw. den Vorgaben von Grundgesetz oder Verfassungen anderer Länder vereinbar?

Auch wenn die Zukunft immer hoffen lassen sollte — dass aber ein „Weiter-so“ wohl Schäden verursachen wird, die die Corona - Wirkungen noch weit in den Schatten stellen dürften — dazu gehört eher wenig Phantasie. Eine fortschreitende Vernichtung unserer Lebensgrundlagen mit todbringenden Kämpfen um Wasser und Nahrung und das, was sonst noch wertvoll erscheint, möchte sich niemand vorstellen — und die Reaktionen der Politik darauf erst recht nicht. Und sich wieder grausam von der Wirklichkeit überraschen lassen, wäre schlicht töricht.

Die Marterqualen der Bürger durch das Virus, die panischen Reaktionen der Regierung und die gierigen Krisengewinnler zeigen, wer für eine einseitige, auf Profit und Macht fixierte Scheuklappenpolitik die Zeche zahlen muss und wie schwer es ist, auf Rettung zu hoffen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Nur bei künftig klugen und vorausschauenden Entscheidungen, die unserer oft ausgesprochen kreativen Wirtschaft einen langfristig tragfähigen Horizont und uns damit Jobs bieten, können wir unserer Politik wieder Vertrauen entgegen bringen und auch Menschen aus der wachsenden Menge der Nichtwähler zurückgewinnen.

Wenn wir das aber wollen, müssen wir unsere nächste Bundesregierung bei einem zukunftsfähigen Handeln massiv unterstützen. Nur dann können wir in unserer Demokratie auf Verbesserungen hoffen. Das bedeutet aber, dass wir für uns selbst und unsere Wirtschaft einen Kompass akzeptieren müssen, mit dessen Hilfe unser politisches Personal die lebensbedrohenden Mängel abbauen kann. Das Zukunftsbarometer kann uns dann die Fortschritte der Kompasspolitik anhand der sich verändernden Fakten aufzeigen (wie bei den Corona - Zahlen des RKI).

Nur gemeinsam aber können wir dies erreichen. Daher unterstützt bitte vor allem die Petition

„Kein Weiter-so! Regierung hat Erfolge beim Schutz von Natur und Menschenwürde nachzuweisen“ http://chng.it/5HFmF2cFNN

und gebt bei der Wahl 2021 nur Parteien eure Stimme, die die mit dem Zukunftsbarometer (entspricht dem Kompassbericht in der o.a. Petition) geforderte Transparenz einführen.

Nur mit weniger Fehlern und Risiken erhöhen sich die Lebenschancen unserer Enkel. Und nur wenn diese Abnahme Zug um Zug erreicht wird, erfüllt eine Regierung ihre Pflichten und ist zur Wiederwahl zulässig. Eine solche demokratische Achtsamkeit dürfte national und global die

                                       e i n z i g e    C h a n c e 

sein, lebensbedrohende Gefahren für unser menschliches Dasein wenigstens zu vermindern.

Urs Lupus

PS: Wahlspruch des Polizeipräsidiums München: „Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit“

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