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Schluss mit der Altersdiskriminierung

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Betreff: Altersdiskriminierung

Jeden kann es treffen, denn jeder wird einmal alt. Insbesondere die Regierung unter Schröder hat mit Rentenkürzungen, erweiterte Ausgrenzungen aus der KVdR und Altersdiskriminierung die Grundlagen für die Altersarmut in Deutschland gelegt und die Gesundheitsreform mit der Versicherungspflicht stellt insbesondere für ehemalige Ich-AG-ler und viele Selbständige durch das Festhalten an der PKV eine Existenzbedrohung im Alter dar.

Anders als bei Beamten und Regierungsmitglieder, die sich aus der Staatskasse bedienen (Beihilfen) und hier gut und gerne leben, werden Rentner vom Gesetzgeber immer weiter ausgegrenzt.

So zahle ich z.B. als 75-jähriger einen Beitrag in der privaten Pflegeversicherung (PPV) , der 10-mal höher ist, als die Kopfpauschale (s. Tabelle im Anhang)! Die Beitragseinnahmen in der PPV sind dabei jährlich mehr als doppelt so hoch wie die Ausgaben für die Pflege. Auf diesem Weg sind seit Einführung der Versicherung um die 30 Mrd. € auf den Konten der Versicherer gelandet, die bei den derzeitigen Ausgaben für mehr als 30 Jahre zur Kostendeckung ausreichen! Das ist doch keine Versicherung sondern ein Missbrauch der Versicherungspflicht, der abgestellt  werden muss, zumal durch Inflation und Negativzins fast genau soviel Geld verloren geht, wie bei den Pflegeausgaben. Es wird endlich Zeit für eine einheitliche Pflegeversicherung für alle.

Dazu bedarf es einer Ergänzung im Artikel 3 Grundgesetz (GG), die eine Benachteiligung im Alter ausschließt. Der Artikel 3 GG Absatz 3 letzter Satz sollte wie folgt ergänzt werden:

Niemand darf wegen ( seines Alters oder) seiner Behinderung benachteiligt werden.

Wenn der Gesetzgeber nicht endlich für einheitliche Versicherungsbedingungen sorgt, könnte man dann gegen die Altersdiskriminierung in der PKV klagen und ggf. auf diesem Weg einen Einheitstarif mit Kopfpauschale  erreichen. Und auch die Tarifschließungen, die aus der Krankenversicherung im Alter ein Schneeballsystem machen, bei dem die Letzten die Dummen sind, können dann außer Kraft gesetzt werden.

Das Alter ist keine Krankheit und sterben muss jeder einmal. Das Argument, dass ältere Menschen die Kosten hochtreiben ist für mich nicht nachvollziehbar, da ich trotz meines Alters gemessen an meinen Gesundheitsausgaben immer noch 10-mal gesünder bin als der Bevölkerungsdurchschnitt.

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Günter Iwersen

 

 PS:

Die Zahlen, die im Diagramm verwendet wurden, stammen aus dem Gesundheitsbericht des Bundes. Die zugehörige Tabelle mit Auswirkung der Altersdikriminierung kann auch über den nachfolgenden Link eingesehen werden:

 https://www.dropbox.com/s/gug3363qa45jxhr/PPV%20ab%201995.xls?dl=0

 

 



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