B43 wieder zweispurig machen!

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Ein Thema, das uns alle betrifft. Die Hauptverkehrsachse in Mühlheim: Die B43

Diese wurde nun einspurig gestaltet und die Stadt Mühlheim am Main bzw. der Magistrat will damit große Ziele verwirklichen. Doch dieses Umgestaltung ist für die Bürger der Stadt mehr Fluch als Segen. Eine Gegenüberstellung der Vorteile (bzw. Ziele der Stadt Mühlheim) und der Nachteile stellt schnell heraus, was die Folgen für die Bürger, aber auch für Durchreisende und Pendler sein werden.

 

Vorteile/Ziele:

... Beibehaltung der "Leistungsfähigkeit der B43"

Demnach soll die B43 die selbe Leistung erbringen, wie zur Zeit der Zweispurigkeit.

... "mehr Raum für Fußgänger"

Fußgänger sollen durch breitere Gehwege mehr Raum bekommen.

... "sicheres Radfahren"

Durch einen Fahrradschutzstreifen sollen die Fahrradfahrer sicherer durch die Stadt gelangen.

... "Parken in der Innenstadt"

Zusätzliche Parkmöglichkeiten sollen das Parken in der Innenstadt erleichtern.

Diese Vorteile/Ziele wurden entnommen von: https://www.muehlheim.de/b43

 

Nachteile:

... Starker Rückstau

Wie sich bereits in den ersten Tagen gezeigt hat, gibt es einen großen Rückstau, welcher dem "Ziel" der Beibehaltung der "Leistungsfähigkeit der B43" völlig entgegensteht. Vor allem zu den Zeiten des Berufsverkehrs ist die B43 in diesem Abschnitt dann wortwörtlich verstopft.

... Unübersichtliche Ein- und Ausfahrten

Die Ein- und Ausfahrten sind nun wesentlich unübersichtlicher geworden, eben weil jetzt auch dort geparkt werden kann. Große Transporter oder Postfahrzeuge nehmen einem oft die Übersicht, wodurch es bspw. eher gefährlicher für die Radfahrer wird, weil sie einfach nicht gesehen werden können.

... Lange Wartezeit beim Einfahren

Aufgrund des langen Rückstau und der Tatsache, das das hohe Verkehrsaufkommen nun von einer Spur getragen werden muss, nimmt das Einfahren aus den Seitenstraßen viel Zeit in Anspruch.

... Überlastung der Seitenstraßen

Viele versuchen dem Stau zu entgehen und nutzen dafür die Seitenstraßen entlang der B43. Nun fahren dort übermäßig viele Fahrzeuge entlang und das oftmals auch recht zügig. Die Seitenstraßen, bspw. im Stadtkern, sind nicht für ein solches Verkehrsaufkommen ausgelegt.

... Einsatzkräfte der Feuerwehr brauchen länger zum Feuerwehrhaus

Die Stadt Mühlheim unterhält mehrere freiwillige Feuerwehren. Die Umgestaltung der B43 hat vor allem für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mühlheim gravierende Folgen. Denn aufgrund der Einspurigkeit brauchen die Einsatzkräfte, die entlang der Achse der B43 wohnen, wesentlich länger um überhaupt ins Feuerwehrhaus zu gelangen.

... Verkehrschaos bei Einsätzen ist vorprogrammiert

Sollte es zu einem Einsatz, egal ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei, auf der B43 kommen, so ist Chaos vorprogrammiert. Die Ausweichmöglichkeiten für die Autofahrer, die vor allem bei den großen Feuerwehrfahrzeugen wichtig sind, fallen fast gänzlich weg. Die Feuerwehr wird in Folge dessen, dann auch damit zu kämpfen haben, dass die Autofahrer nicht wissen wohin sie ausweichen sollen. Folgerichtig verzögert sich das Eintreffen der Feuerwehr bei Einsätzen entlang der B43. Außerdem würde ein solcher Einsatz dazu führen, dass die komplette Fahrbahn gesperrt wäre, da das Feuerwehrfahrzeug schließlich auch irgendwo abgestellt werden muss.

... Verzögerungen im Rettungsdienst

Neben der Feuerwehr muss auch der Rettungsdienst oft ausrücken. Oftmals geht es auch hier um Menschenleben. Doch aufgrund der Tatsache, dass die Rettungswache in der Schillerstraße 77 stationiert ist, muss der Rettungsdienst zwangsläufig bei Einsätzen Richtung Stadtkern, Altstadt und Rote Warte über die B43 fahren. Und so begegnet uns erneut das obige Problem: Kein Platz zum Ausweichen, die Autofahren wissen nicht wohin und somit brauch auch der Rettungsdienst länger zum Einsatzort.

... die Umwelt (Ergänzung vom 15.04.2018)

Ein großes und wichtiges Themengebiet. Überall versucht man nachhaltiges Handeln und umweltbewusstes Denken zu fördern. Alle Ballungsgebiete in Deutschland haben eine Problem mit den jeweiligen Emissionen; vor allem im Fokus: die Feinstaubemissionen. In den Großstädten kämpft man erbittert gegen diese Emissionen. Und hier in Mühlheim? Hier produzieren wir den Feinstaub vor unserer Haustür durch selbst geschaffene Staus, die es vorher nicht gab. Das ständige Abbremsen und Anfahren sorgt für höhere Feinstaubemissionen als ein durchgehender und fließender Verkehr. Das von der Stadt angestrebte "grüne" Stadtprofil (bspw. durch Förderung von E-Mobilität u. Ä.) ist diametral zu der durch den Stau geschaffene Umweltbelastung.

... zu guter Letzt: Das Geld

Man möchte wahrscheinlich gar nicht wissen, welche Unsummen dieser Feldversuch kosten wird. Man hätte das Geld auch für das Stadtleben und für die Bürger wesentlich wichtigere Projekte verwenden können, wie bspw. KiTa-Plätze, Spielplätze, Reparatur von bereits beschädigten Straßen, den Umbau des Feuerwehrhauses in Lämmerspiel oder das wichtige Projekt "Fähre".

 

FAZIT:

Als Fazit aus den oben genannten Punkten kann man Folgendes festhalten:

Es sollen rund 40 Parkplätze, ein Fahrradschutzstreifen und ein etwas breiterer Gehweg gegen Folgendes getauscht werden:

  • den bestehenden Verkehrsfluss
  • mehr Gefahren beim Ein- und Ausfahren
  • Verzögerungen bei Feuerwehr und Rettungsdienst, die je nach Einsatz, über Leben und Tod entscheiden können
  • eine neue und selbst produzierte Umweltbelastung durch den Stau (Ergänzung vom 15.04.2018)
  • einen großen Geldbetrag, der auch an anderen Stellen bitter nötig gewesen wäre

APPELL:

Handeln Sie jetzt und helfen mit einer Unterschrift! Die Sicherheit der Bürger muss Vorrang haben. Ein Fahrradschutzstreifen schützt vielleicht Fahrradfahrer, aber stellen Sie sich vor es brennt und keiner kommt, weil mal wieder die B43 verstopft ist!

 

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