Troisdorf muss ein sicherer Hafen werden

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Liebe Troisdorferinnen und Troisdorfer,

die Situation auf den griechischen Inseln ist dramatisch. Die Lage an der griechisch-türkischen Grenze bleibt angespannt. Tausende Geflüchtete harren an der Grenze zu Griechenland aus und hoffen auf eine Grenzöffnung. Die Leidtragenden der missglückten Flüchtlingspolitik sind die Schwächsten der Schwachen. Vor allem Kindern, deren Eltern in einigen Fällen nicht mehr leben und die alleine in den Flüchtlingslagern untergebracht sind, muss schnellstmöglich geholfen werden.

Die Bereitschaft, Flüchtlingen in ihren akuten Notlagen zu helfen, ist in der Bevölkerung groß und beweist, dass Solidarität in unserer Gesellschaft nach wie vor ein großer Wert ist. Die vorhandenen Strukturen und Kapazitäten müssen genutzt werden. Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass an Europas Grenzen Menschen sterben und Geflüchtete unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht sind.

In Troisdorf steht ein Boot, mit dem 1982 Menschen aus Vietnam geflohen sind. Dieses Boot steht für uns auch als Erinnerung daran, wie wichtig es ist Menschen in Not zu helfen und Zeichen für Humanität. Das müssen wir auch in der heutigen Zeit ernst nehmen und dementsprechend agieren. Die Situation in Griechenland ist nicht länger tragbar!

Daher fordern wir den Bürgermeister der Stadt Troisdorf auf zu handeln:

  1. Schließen Sie sich der Erklärung der Oberbürgermeister*innen an, die die Bundesregierung zum Handeln auffordert, um den deutschen Städten zu ermöglichen, auf freiwilliger Basis vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen.
  2. Beitritt der Stadt Troisdorf zum Bündnis „Städte Sicherer Häfen“.