AN ALLES MUSS EIN SEPARATES EMISSIONS-PREISSCHILD

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Wir verhalten uns gegenüber der Erde wie ein Privathaushalt, der permanent über seine Verhältnisse lebt und der sich noch wundert, dass ihm nach und nach Strom, Gas und Wasser abgestellt werden. Und unseren Müll entsorgen wir dann auch noch im Kinderzimmer. Denn die Jüngeren werden mit den unbezahlten ökologischen Rechnungen der Älteren konfrontiert werden. Und all dies, obwohl wir doch alle wissen, wie schlimm es um unser Klima bestellt ist!

Wir Verbraucher müssen endlich eine klare Vorstellung, für die mit unserem persönlichen Konsum verbundene Klimabelastung bekommen.

Deswegen fordern wir: An alles muss ein separates Emissions-Preisschild!

Alles hat zwei Preise: einen ökonomischen, der die wirtschaftlichen Kosten widerspiegelt und den wir mit Euro bezahlen, und einen ökologischen. Das ist der Preis, den die Natur für unseren Konsum bezahlt. Der wird uns jedoch bisher noch nicht vollumfänglich in Rechnung gestellt. Selbst wenn die "Schadkosten" jeder Ware und Dienstleistung durch ein zweites Preisschild in Euro erkennbar wären, dann unterliegt die Kaufentscheidung durch uns jedoch immer noch der Freiwilligkeit. Wir sehen dann zwar, welches Produkt das klimaschädlichere ist, doch in vielen Fällen würde wahrscheinlich der Geldbeutel die Entscheidung treffen. Solch ein System könnte evtl. nicht schnell und nachhaltig genug zur Reduktion und Vermeidung von Klimagasen führen. Bestes Beispiel ist der derzeitige Benzinpreis. Er ist so niedrig, dass wir selbst mit CO2-Steuer on top noch unterhalb der Preise bleiben, die wir in der Vergangenheit schon bezahlt haben. Und die Autos auf unseren Straßen wurden deswegen trotzdem nicht signifikant weniger.

CO2-Besteuerung ist wie herumdoktern. Um die Ursache in Angriff zu nehmen braucht es schon einen Paradigmenwechsel!

Das separate Emissions-Preisschild sollte daher in Form einer Parallelwährung sein – einer CO2-Währung „ECO“ (Earth Carbon Obligation). Mit dem ECO bezahlen wir unseren tatsächlichen ökologischen Fußabdruck. Er schließt alle Schritte der Wertschöpfungskette ein: Von der Rohstoffgewinnung und Herstellung, über Transport und Vermarktung bis hin zum fertigen Produkt und letztlich der Nutzung durch uns als Endverbraucher. Die Dinge unseres täglichen Konsums bekämen ihren realistischen und transparenten Klimapreis. Durch die neu geschaffene Transparenz des ECO fragen wir Produkte und Dienstleistungen nach, die einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlassen, ganz unabhängig davon, wie teuer oder billig diese in Euro sind. Als Folge würde sich die Industrie automatisch auf klimafreundlichere Prozesse umstellen, denn ihre „ECO-teuren“ Produkte verkämen zu Ladenhütern.

Wie das alles umgesetzt und etabliert werden kann, haben wir im ALTERNATIVEN KLIMAKONZEPT beschrieben und die Klimaschutzinitiative SaveClimate.Earth gegründet.

Alle weiteren Informationen und ausführlichen Beschreibungen, sowie die Schnittstellen zu Drittländern, die noch nicht am ECO-System teilnehmen, findest Du auf unserer Homepage saveclimate.earth

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