Als Selbstständiger zwingt mich die Krankenkasse meine Altersvorsorge aufzulösen!

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Die Krankenkasse zockt Selbständige und Rentner ab:

betrifft alle die selbständig sind, die eine Direktversicherung haben und die bei der gesetzl. KV versichert sind:

Mein Name ist Wolfgang Kümmerling, 61 Jahre. Ich bin verheiratet und arbeite seit 2 Jahren als freiberuflicher Dozent bei verschiedenen Bildungseinrichtungen.

Kurzform: Nur weil ich für das Alter vorgesorgt habe, muss ich anstatt € 270 seit ca. 1 Jahr den höheren Beitrag von € 404 zahlen. Da ich nicht mehr arbeiten kann um diese Erhöhung auszugleichen, muss ich meine Altersvorsorge auflösen nur um die Krankenkasse bezahlen zu können. Da ich im Alter nur eine Bruttorente  von€ 1.275 zu erwarten haben, bin ich auf diese Altersversorgung angewiesen. Das interessiert aber niemanden der Herrn Politiker, denn die sind ja super abgesichert. Der Krankenkasse war ich noch nicht einmal eine Antwort wert. Bitte helfen Sie mir, meine Altersvorsorge vor dem Zugriff der Krankenkasse zu retten. Ich fühle mich sowohl von den Politikern als auch von der Krankenkasse um meine Lebensleistung betrogen. Wenn ich 2022 in Rente gehe habe ich 49 Jahre gearbeitet. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

 

Ausführliche Erläuterungen: bei Auszahlung der Direktversicherung werden ca. 20 % Krankenversicherungsbeiträge (man muss sowohl den Arbeitnehmeranteil als auch den Arbeitgeberanteil zurückzahlen + Pflegeversicherungen) fällig. Der nachträgliche Abzug erfolgt nicht nur auf die gezahlten Beiträge, sondern auf die gesamte Auszahlsumme. Damit die Beitrags-bemessungsgrenze (2016 lag sie bei 50.850 Euro pro Jahr) nicht greift, wird das Geld auf zehn Jahre gestreckt und jeden Monat vom Konto des Selbstständigen oder des Rentners abgebucht.

gesetzt den Fall Sie haben bisher bei Ihrer Krankenkasse als Selbständiger den Mindestbeitrag von € 270 gezahlt

d.h. die Mindestbeitragsbemessungsgrenze wird reduziert von € 1.487,50 um den monatlichen Betrag aus dem fiktiven Einnahmebetrag aus den obigen 20 % (Rechenbeispiel hierzu - 20 % von 200000 Auszahlung Direktversicherung, macht € 40.000 verteilt auf die nächsten 120 Monate = € 333mtl. / d.h. die Mindestbeitragsbemessungsgrenze reduziert sich in diesem Rechenbeispiel um € 333 auf € 1.154)

heißt weiterhin – mit der Auszahlung der Direktversicherung erhöht sich das Bankkonto ebenfalls über die zweite Mindestbeitragsbemessungsgrenze von € 11.900. Der Kontostand muss, um den Mindestbeitrag zahlen zu dürfen, niedriger sein.

= das hat zur Folge, dass die Selbständigen nochmals zur Kasse gebeten werden mit einer Beitragssteigerung von dem Mindestbeitrag bisher von € 270 auf € 403 (oder auch mehr) + Beiträge die auf 10 Jahre verteilt wurden im

                Rechenbeispiel € 403+€ 333 =€ 736 mtl.  

=das ergibt nach Abzug der 20 % Krankenversicherungsbeiträge und der daraus resultierenden Beitragserhöhung für die nächsten 4 Jahre (Alter in diesem Fall 61 bis zur Rente (oder auch mehr, ist individuell) einen Minusbetrag von € 35.328 (48 x € 403+333) + die 20 % verteilt auf 10 Jahre € 40.000 insgesamt € 75.328.

d.h. konkret in solch einem Fall:

es bleibt in der Regel weniger übrig, als man vor vielen Jahren in die Direktversicherung eingezahlt hat, d.h. wiederum man muss die Altersvorsorge weitestgehend auflösen um die Krankenkasse bezahlen zu können, oder mehr arbeiten um die Mehrausgaben aufzufangen.

Wie gut, dass Sie nicht für das Alter, sondern für Ihre Krankenkasse vorgesorgt haben.

Wer mit mir der Meinung ist, dass dies eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist, kann zwei Dinge tun:

Sie unterschreiben meine Petition auf change.org ***

und oder treten dem Verein der Direktversicherungsgeschädigten bei.

https://www.dvg-ev.org/

Dieser Verein unterstützt viele Menschen, die in der gleichen Situation sind wie ich und versucht über die politische Einflussnahme und über den gerichtlichen Klageweg eine Rücknahme dieser ungerechten Regelung zu erreichen.

Ich fordere von den Politikern: Schutz meiner Altersvorsorge vor dem Zugriff durch die Krankenversicherung in Form von einen Schutz der Altersvorsorge der Selbständigen vor der Enteignung durch die Krankenkasse mindestens nach dem Stand der Hartz IV Regelung

*eine Abschaffung dieser unseligen Doppel- und Dreifachverbeitragung bei Direktversicherungen wie in meinem speziellen Fall und vielen weiteren (ca. 850.000 Betroffene)

*  eine   gerechte Verbeitragung für Selbständige nach dem Gewinn und nicht mit diesen großen Sprüngen in den Beiträgen z.B. von 1.487,50 auf 2.231,25 als nächste Beitragsstufe

* einen Freibetrag bei der Mindestbeitragsberechnung für die Alters-vorsorge und keine Erhöhung der Beiträge alleine auf die Tatsache hin, dass ich für das Alter vorgesorgt habe………..keine Berücksichtigung des Kontostandes, wenn der durch eine Auszahlung einer Renten, Lebens- oder Direktversicherung erhöht wurde ab einem Alter von 55 Jahren (zum jetzigen Zeitpunkt findet eine Beitragserhöhung schon dadurch statt, dass ich eine Altersvorsorge habe, unabhängig davon ob diese schon ausgezahlt wurde (siehe hierzu den Antrag auf Beitragsentlastung bei der KV)

*Mindestens muss eine Härtefallregelung her, denn es kann nicht sein, dass ich mehr von meiner Alters

vorsorge an die Krankenkasse in Form von Beiträgen zahle, als ich in eine entsprechende Altersvorsorge investiert habe.

*ich fordere generell ein gerechtes Rentensystem für alle Rentner – keine Almosen für Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und damit eine generelle Anhebung der Rentenberechnung auf ein angemessenes Niveau von dem man leben kann.

!!!Ich bin wütend und verzweifelt, weil ich von der gesetzlichen Rente nicht      leben kann und die Krankenkasse mir meine Altersvorsorge raubt!!!!!



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