Ich kämpfe um die Rückführung meines Sohnes! Ich möchte ihn endlich wieder bei mir haben!

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Jeder einzelne Tag seit der Trennung von Finn, meinem Kind, empfinde ich als unmenschliche Strafe für meine Verfehlungen. Meine Ohnmacht und die ganze Hilflosigkeit bekomme ich Tag für Tag vor Augen geführt. Anfangs drehten sich meine Gedanken von früh bis spät nur um Finn. Um ihm so nah wie möglich zu sein, habe ich seine Kuscheltiere mit in mein Bett genommen, um wenigstens seinen Geruch zu spüren. Mehr war mir von ihm ja nicht geblieben. 

Ich spüre die Not, in der sich mein Sohn befindet. Der Kleine ist bestimmt völlig verunsichert, meine Mutter behandelt ihn, als ob es ihr eigenes Kind wäre. Zudem hat man ihm bestimmt schon eingetrichtert, dass er jetzt eine neue Mama hätte. Zumindest glaube ich das...

Dennoch hielt ich mich mit Bemerkungen, Kritik oder Beschwerden stets zurück. Ich ließ mir absolut nichts mehr zu Schulden kommen und habe immer, so gut ich konnte, Zuarbeit für Finn's Therapeuten geleistet. Nur nicht beim Amt anecken oder der Behörde einen erneuten Vorwand für eine weitere negative Beurteilung geben, war meine Devise. Immer das große Ziel vor Augen, meinen Sohn irgendwann zurück zu bekommen.

Doch das Jugendamt blieb bei seiner einmal getroffenen und von einem Gericht in erster Instanz bestätigten Entscheidung, das Kind bei meiner Mutter zu belassen, welche inzwischen zu einer Art Pflegemutter für Finn mutiert ist. 

Da nützt es mir gar nichts, dass ich mittlerweile mein Suchtproblem behoben habe, wieder in Lohn und Brot stehe. Zudem in einer gefestigten Beziehung mit meinem Partner Alexander, welcher im Management in der Systemgastronomie tätig ist, lebe und wir gemeinsam eine große schöne Wohnung mit großem Garten angemietet haben.

Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, dass das Jugendamt mir als Mutter zu keiner Zeit irgendeine Perspektive aufzeigte, und dass die Rückkehr meines Kindes zu keinem Zeitpunkt eingeleitet wurde. Zumal Finn sich in einem Alter befand, in dem nicht nur in Bezug auf die Erziehung Weichen für das ganze Leben gestellt werden. 
Statt dessen, so auch mein schwerer Vorwurf an die Behörden, wurde systematisch die Entfremdung zwischen mir und meinem Kind betrieben.

Doch ich werde weiter kämpfen! Solange bis das Gericht eine „perspektivische Rückführung meines Kindes zu mir, seiner Mutter anordnet. 

Dann werden wir all das nachholen, was uns nun schon mehr als zweieinhalb Jahre verwehrt wird. Wir werden zusammen einfach nur noch glücklich sein.

Dieser Tag wird für Finn und mich ein absoluter Glückstag werden. Ich werde bestimmt weinen vor Glück, wenn ich mit meinem Kind an der Hand nach Hause kommen und ihm sein richtiges Zuhause zeigen darf. In diesem Augenblick werde ich sicher auch fast alles vergessen können, was man Finn und mir angetan hat. Ich werde dann einfach nur noch jede Minute dieses zurück gewonnenen Glücks genießen. Behutsam werde ich Finn an die für ihn anfangs noch neue Umgebung gewöhnen. An den neuen Kindergarten oder vielleicht auch schon an die neue Schule und an einen geregelten Tagesablauf mit mir. Und auch an Alexander, der mein zukünftiger Mann ist und der Finn ein liebevoller und verständnisvoller Stiefvater sein wird. Ebenso auch an seinen kleinen Bruder, Emil.



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