Für ein globales Netzwerk gegen den Genozid an Tieren. Für uns alle.

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 500.


Den folgenden Text habe ich auf einer französischen Petitionsseite entdeckt. Die Autorin, Patricia Fournier-Dhervillez, spricht damit wahrscheinlich nicht nur mir aus der Seele, deswegen möchte ich ihn (sinngemäß und nach Absprache mit ihr) auch deutschsprachigen LeserInnen zugänglich machen. Den kursiv gesetzten Abschnitt habe ich der Website von ‚Ärzte gegen Tierversuche‘ entliehen und Patricia’s Text zugefügt. Ihr Aufruf richtet sich nicht gezielt an Unternehmen, Behörden oder Organisationen, sondern an uns alle. Deswegen verbreitet den Text bitte so häufig wie möglich in sozialen Netzwerken oder via Mail, auf dass sich möglichst viele anschließen.

 

Achtung: An alle Weltbürger!

 
In der ganzen Welt quält und misshandelt man Tiere aus reiner Profitgier heraus, ganz besonders aber im Süden und Osten Asiens, wie es heißt – in China, Korea, Vietnam, Thailand, Taiwan … 


Mit Chinas Hundeschlachthäusern beginnt die traurige Liste. Man foltert die armseligen Kreaturen, bevor der Tod sie erlöst – bei lebendigem Leib werden sie verbrannt, in große Töpfe mit kochendem Wasser geworfen, aus denen sie vergeblich zu entkommen suchen. Oder man hängt sie stundenlang in die heiße Sonne. Traurige Berühmtheit genießt in diesem Zusammenhang das barbarische ‚Hundefleischfestival‘ in Yulin. Überhaupt, wenn es um Tierausbeutung geht, sind die Chinesen Weltmeister. Die Hauptbestandteile ihrer berühmten Medizin beruhen auf unsagbarem Tierleid. Hirsche etwa werden massakriert, weil ihre Penisse als ausgezeichnete Aphrodisiaka gelten, mit Geckos hofft man, frühzeitigem Samenerguss begegnen zu können. Tiger werden zu Tode gequält, weil ihre Knochen angeblich entzündungshemmend wirken. Auch Eichhörnchen fallen der Medizin zum Opfer, Schuppentiere, Bären, Rhinozerosse, Elefanten, Schildkröten … einige Tiere stehen auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Das Beste dabei: Die Wirkung der Medikamente ist nicht nachgewiesen.

 
Wir leben im 21. Jahrhundert, geprägt von Fortschritt, Technologie, Modernität. Und doch werden unter dem Deckmantel medizinischer Notwendigkeit noch immer alle paar Minuten Tiere gefoltert und gequält, weil manche glauben, auf diese Art ihre Männlichkeit retten zu können. Was für ein Irrsinn!

 
Auch in westlichen Ländern wird für vermeintlich medizinische Zwecke gefoltert. Nur findet das Martyrium hier eher im Verborgenen statt. Neuroforscher etwa nutzen für ihre perversen Versuche ‚im Dienst der Menschheit’ vorzugsweise Primaten, weil sie uns vermeintlich so ähnlich sind. 


Dabei wird den Tieren wird ein Loch in den Schädel gebohrt und darüber eine Kammer montiert, durch die später Elektroden direkt in das Gehirn eingeführt werden können. Ein Metallbolzen wird auf den Schädelknochen geschraubt. Der Kopf eines Affen wird mit Hilfe des Bolzens unbeweglich an einem Gestell angeschraubt. Damit die Affen machen, was die Forscher von ihnen verlangen, bekommen sie für richtig erledigte Aufgaben ein paar Tropfen Saft. Außerhalb der Versuche erhalten sie nichts zu trinken, so dass den intelligenten Tieren gar nichts anderes übrig bleibt, als zu kooperieren, um ihren Durst zu stillen. Der permanente Durst, die bohrenden Kopfschmerzen durch die implantierten Geräte auf dem Schädel, das Anschrauben des Kopfes - das Leid, das diesen Tieren angetan wird, ist unermesslich (von: Ärzte gegen Tierversuche).

 
Nicht nur die Pharmaindustrie findet ihre Opfer. Gequält und getötet wird auch für Luxus-Delikatessen. Affenhirn etwa, verspeist aus dem geöffneten Schädel des noch lebenden Tieres. Oder Haifischflossensuppe; die schmeckt nicht nur Asiaten. Auch in anderen Kontinenten fängt man die für das maritime Gleichgewicht bedeutsamen Raubfische; lebende(!) Katzen und Hunde dienen dabei als Köder. Gefangenen Haien schneidet man die Flossen ab und wirft sie lebendig zurück ins Meer, verdammt zum qualvollen Tod. Wie pervers ist das alles.

Vergessen wir die Japaner nicht, Serienkiller im Walfang. Verträge scheren sie nicht, ein ums andere Mal unterläuft Japan internationale Abkommen. Der Fang dient, wie es heißt, rein wissenschaftlichen Zwecken und bleibt deswegen ungestraft.

Natürlich sind nicht allein Asiaten verantwortlich für die Ausrottung unserer Tierwelt. Nahezu der komplette Planet erstickt am Leid armer, unschuldiger Kreaturen. Medikamente, Kosmetika oder Haushaltsprodukte werden größtenteils an Tieren getestet, bevor sie in den Regalen der Supermärkte stehen. Verehrte Damen: Wenn Sie Ihr Make Up auftragen oder Ihren Nagellack, wenn Sie Ihre Haare färben und edle Parfüms benutzen – halten Sie sich immer vor Augen, dass für Ihre Schönheit unzählige Tiere Höllenqualen erfuhren. Auch bei Haushaltsreinigern, Spülmitteln etc. ist das so; in den meisten Fällen müssen Hunde, Katzen, Kaninchen und Mäuse dafür leiden. Vielleicht haben Sie selbst ein Haustier. Stellen Sie sich vor, man verätzte ihm seine kleinen Augen, seine Nase, sein Maul, seine Ohren …  

In zunehmenden Maß gibt es auch ethisch vertretbare Produkte auf dem Markt, frei von Tierversuchen. Vielleicht ist dies ja ein Ansporn für Sie, von nun an nur noch solche Produkte zu kaufen. Gleiches gilt für unsere Nahrung: Insbesondere Schweine und Rinder sind es, die in den Schlachthäusern der Massentierhaltung schlimmste Zustände erleiden müssen; ein Leben unter Neonlicht in Käfigen, die nur minimal größer sind als die Tiere selbst. Neugeborene schreien vor Angst, weil sie, kaum auf der Welt, ihren Müttern entrissen werden. Die Tötung der Tiere findet auf vollkommen inhumane Weise nach Fließbandmanier statt – damit das Fleisch auf dem Teller möglichst wenig kostet.


Ich beschließe meine Liste mit Donald Trump und seiner Zerstörungswut. Gerne legt er mal etliche tausend Dollar auf den Tisch, damit seine Söhne in Afrika Tiere wildern können, die zu den letzten ihrer Art gehören. Im Internet kursieren Bilder, die Trumps Söhne neben getöteten Elefanten, Krokodilen, Leoparden zeigen; im wahrsten Wortsinn eine Mörderfamilie – an der Spitze der USA. 

 
Wir Menschen nehmen für uns in Anspruch, allen anderen Gattungen überlegen zu sein. Sie zu quälen, foltern und töten lässt das Gegenteil vermuten: Feigheit und mangelnde Intelligenz, wo Verantwortungsbewusstsein, Respekt und vor allem Mitgefühl gefragt sind. Tiere sind Lebewesen genau wie wir; empfindlich, sensibel. Sie haben Gefühle, spüren Schmerz – und haben Angst. Durch unser Mitgefühl und unseren Respekt vor ihnen können wir als Verbraucher zumindest ein wenig dazu beitragen, ihr Leid zu verringern, indem wir:


- Produkte frei von Tierversuchen kaufen

- Waren asiatischer Herkunft boykottieren

- so wenig wie möglich Fleisch konsumieren, um den Horror der Massentierhaltung zu vermeiden

 

Und je mehr von uns das tun, desto geringer wird ihr Leid. 

Deswegen: Bitte verbreitet diesen Aufruf. Teilt, teilt, teilt …

 

 

 

 

 

 

 



Heute: Joachim verlässt sich auf Sie

Joachim Antz benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Alle und jede/r: Für uns alle – für ein globales Netzwerk gegen den Genozid an Tieren.”. Jetzt machen Sie Joachim und 336 Unterstützer/innen mit.