WildFlowers - Retten wir die Bienen. Wenn sie gehen, gehen wir mit.

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Einstein soll einmal gesagt haben, dass wenn die Bienen sterben, haben wir Menschen noch 4 Jahre zu leben. Ich persönlich glaube, dass da langfristig etwas dran ist.

Es ist draußen irgendwie stiller geworden – wer durch seinen Garten oder die Straßen streunert, der weiß, wovon ich rede: Es gibt weniger Bienen. Weniger Insekten, ergo: weniger Vögel. Die finden dadurch nicht mehr genügend Nahrung.
Woran liegt das?
Weil immer mehr Menschen sich dafür entscheiden, ihren Garten mit Steinen oder pflegeleichten Grünpflanzen/Seegras zu gestalten. Das sieht schmuck aus und man hat genügend zu tun, als nach Feierabend bucklig durch den Garten zu kriechen. Das verstehe ich, reduziert den Lebensraum für die oben genannten Mitbewohner von uns jedoch erheblich.
Es gibt immer mehr bebaute und versiegelte Flächen, immer mehr Industriegebiete. Ein Platz für ein Blümchen bleibt selten. Dabei sind gerade diese so enorm wichtig für unsere Welt, mit allen Annehmlichkeiten, die wir in ihr kennen.

Wenn die Bienen weiter sterben, werden Obst, Gemüse und Getreide zu Luxusgütern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebsarten würden sich als Folge dieser Ernteausfälle rasant ausbreiten und wir hätten ein ziemliches Problem, unseren Vitamin A und Vitamin B-Bedarf zu decken – beide enorm wichtig für unser Immun- und Nervensystem. Diese Endzeitstimmung ist bedrückend, aber nicht aufzuhalten – wenn wir dagegen nichts unternehmen!

Ich bitte Sie, sensibel über unsere Umwelt und Ihre Entscheidungen in ihr nachzudenken und lade Sie ein, mit mir ein paar Blumensamen zu streuen. Das kann in der Budnik, am Wegesrand oder an einem beliebigen Ort Ihrer Wahl sein. Sie müssen Ihren Garten nicht in ein blühendes Utopia verwandeln.

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Signal für eine blühende Zukunft und pflanzen Wildblumen, wo und wieviel Sie möchten.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.

Übrigens:
Wissen Sie, wieviel Honig Bienen in ihrem ganzen Leben produzieren? Einen Esslöffel - und das ist so harte Arbeit, dass sie irgendwann daran sterben. Ziemlich viel Engagement. Bienen sind unser größter Wirtschaftsfaktor. Sie bestäuben 80% der Nutz- und Wildpflanzen. Helfen wir Ihnen dabei, es angenehmer zu machen. Sähen wir Blumen. Retten wir die Bienen!

Herzlichst,
Ihre Stefanie Steinbach

von windwärts.
www.windwaerts-poetry.de