Kein weiterer Personalabbau in der Altenpflege!

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Am 22. November 2017 forderten wir bundesweit mehr Personal für die Altenpflege. Auch in NRW demonstrierten die Beschäftigten, bildeten Menschenketten, versammelten sich vor und in ihren Einrichtungen für dieses Ziel.
Die Öffentlichkeit ist auf unserer Seite
Die Menschen auf der Straße und Angehörige unterstützen unsere Forderung. Das Interesse der Medien ist groß. Reportagen im Fernsehen berichten über den Personalmangel. Diskussionsrunden greifen das Thema auf. Fast täglich erscheinen Presseartikel über die Altenpflege. Im Internet wird rege diskutiert.
Und was machen die Verantwortlichen?
Wie reagiert die Politik in NRW, wie die Kommunen?
Welche Antworten geben die Altenheimbetreiber?
Was sagen die Pflegekassen?
Die Kommunen verhindern mehr Personal Zwar ist die Landesregierung im Grundsatzausschuss nicht vertreten, aber sie hat politischen Einfluss. Und dieser Einfluss muss eingesetzt werden, um die kommunalen Vertretungen von besseren Personalschlüsseln zu überzeugen. Denn die Kommunen unterbinden aus Angst vor steigenden Sozialausgaben den dringend notwendigen Personalanstieg.
Politik und Grundsatzausschuss müssen handeln
An die neuen Personalschlüssel, die der Grundsatzausschuss im Zuge der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade verabschiedet hat, waren falsche
Erwartungen geknüpft. Heute wissen wir, dass es einen Anstieg des Personals um 6,8 % nicht gibt. Im Gegenteil: In vielen Einrichtungen wird es mit den neuen Regelungen in den nächsten Jahren weniger Personal als vorher geben. Damit diese Entwicklung gestoppt wird, muss der Grundsatzausschuss neue Beschlüsse fassen, die dauerhaft mehr Personal sichern. Seit Jahren setzt sich ver.di für eine Anhebung der Pflegepersonalschlüssel von 1:2 als Zwischenlösung ein. Für ein Haus mit 80 Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet dies, es gibt 40 Vollzeitstellen in der Pflege und davon müssen mindestens 50 % Fachkräfte, also 20 Fachkräfte, sein.
Unterstützen Sie unsere Initiative und zeigen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass an einer sofortigen Anhebung der Personalschlüssel kein Weg vorbeiführt.

Mit meiner Unterschrift fordere ich die Verantwortlichen aus Politik und die Entscheidungsträger*innen des Grundsatzausschusses auf, die Personalschlüssel in NRW anzuheben. Auf Berechnungen, die steigende Kosten mit Personaleinsparungen ausgleichen, muss verzichtet werden. Bis zur Umsetzung einer bundeseinheitlichen Personalbemessung wird als Sofortmaßnahme in stationären Einrichtungen ein Personalschlüssel von 1:2, von einer Pflegekraft auf zwei Bewohnerinnen bzw. Bewohner, vorgeschrieben. In der ambulanten Pflege werden ebenfalls adäquate Zwischenlösungen entwickelt und umgesetzt. Für alle anderen Funktionsbereiche (Küche, Verwaltung, Hauswirtschaft, soziale Betreuung, Haustechnik) müssen die Orientierungswerte erhöht und dem wirklichen Aufwand angepasst werden. Wissenschaftlich belegt ist, dass ein hoher Anteil von Pflegefachkräften die Pflegequalität verbessert. Auf keinen Fall darf deshalb die Fachkraftquote von mindestens 50 Prozent abgesenkt werden. Unter der Bezeichnung „Fachkraft“ sind ausschließlich Pflegefachkräfte zu verstehen.



Heute: Hajo verlässt sich auf Sie

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