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Akute Problematik für Geschwisterkinder des Postillion e.V.

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Akute Problematik für Geschwisterkinder des Postillion e.V.

Eltern der Postillion Einrichtungen in Plankstadt müssen ihre zweiten Kinder weiterhin im Postillion betreut bekommen!

Derzeit gibt es 40 Kindergartenplätze und insgesamt 50 Krippenplätze aus den beiden Einrichtungen, woraus sich automatisch ergibt, dass nicht für jedes Krippenkind auch ein Kindergartenplatz zu Verfügung steht. Viele Eltern müssen sich also mit einer weiterführenden Lösung befassen, d.h. einen Kindergartenplatz in den Einrichtungen St. Martin, St. Nikolaus oder der evangelischen Kindertagesstätte auswählen.

Das eigentliche große Ärgernis, das in Plankstadt zurzeit belastet, betrifft die Eltern, die Geschwisterkinder in den Postillion-Einrichtungen haben:

In der jetzigen Situation ist der Kindergarten bereits überbelegt und nur wenige Kinder verlassen den Kindergarten in die Schule. Für die meisten Geschwisterkinder kann kein Platz gefunden werden!!!

Aus fünf prägnanten Gründen ist eine Unterbringung außerhalb von Postillion allerdings äußerst problematisch:

Das unterschiedliche Konzept
Die erhebliche Mehrbelastung durch eine größere Anzahl an Schließtagen (20 Schließtage bei Postillion vs. 30-36 Tage in den öffentlichen Einrichtungen)
Die Konvention: Eltern haben sich bewusst für eine konfessionsfreie Kinderbetreuung entschieden
Zusätzliche zeitliche und logistische Probleme durch Anfahren zweier Einrichtungen
Die erneute Belastung der Eingewöhnung für Eltern und Kinder, inklusive der 2 Wochen zusätzlich benötigtem Urlaub eines Elternteils für die Eingewöhnungszeit
Am Freitag den 17.02.2017 gab es ein Gespräch zusammen mit den betroffenen Eltern, der Verwaltung/Bürgermeister Nils Drescher und den Leitungen der Kindergärten (Postillion, Ev. Kindergarten und St. Martin). An diesem Treffen wurde den Eltern mitgeteilt, dass es für die fünf bis sieben Geschwisterkinder keine Kindergartenplätze innerhalb des Postillion Plankstadts geben könne. Die vorgeschlagene Lösung der Verwaltung, einen Container als Überganslösung zur Verfügung zu stellen, wurde nun kurzfristig wieder zurückgezogen, obwohl diese Lösung durch Veröffentlichung in der Schwetzinger Zeitung im November 2016 den Eltern angeboten, und noch am 10.01.2017 am runden Tisch mit den Elternbeiratsvertreten aller Einrichtungen inklusive Schule, als Möglichkeit bestätigt wurde. In der Begründung der Verwaltung heißt es, dass die Kosten nicht zu rechtfertigen seien.

Die Eltern beharren jedoch nicht auf die Containerlösung! Sie haben aber bereits seit Monaten daraufhin geplant, dass es für die Geschwisterkinder die gleichen Fahrtwege geben wird, die gleichen Öffnungs- und Schließzeiten gelten werden und das gleiche Konzept wie bei den älteren Geschwistern greifen wird. Für viele ist es nun kaum mehr möglich innerhalb der nächsten sechs Monate (wenn das erste Geschwisterkind in den Kindergarten käme) beim Arbeitergeber aufgrund der neuen Gegebenheiten eine Umplanung vorzunehmen. Aufgrund der Tatsache, dass in jeder Einrichtung die Geschwisterkinder immer bevorzugt Plätze zugewiesen bekommen, und dies auch bei Postillion in der Vergangenheit so berücksichtigt wurde, insistieren die Eltern der Geschwisterkinder auf eine Lösung im Rahmen der Postillion-Einrichtungen.

Die Eltern, ganz speziell diejenigen mit Geschwisterkindern, wünschen sich von der Verwaltung, dem Gemeinderat und den Trägern der Einrichtungen, dass Lösungen gesucht und umgesetzt werden.

Lösung für Geschwisterkinder:
Die Containerlösung ist durchaus eine sehr gute Lösung für die Geschwisterkinder. Die Eltern sind aber auch offen für eine andere Übergangslösung, wie zum Beispiel:

  • Räumlichkeiten innerhalb des Postillion Gebäudes
  • Räumlichkeiten in der Humboldtschule
  • Andere Räumlichkeiten 
  • Bauwagen
  • Weitere Überbelegungen
  • Längerer Aufenthalt in der Kinderkrippe
  • Ausnahmegenehmigung für eine temporäre Überbelegung

Wichtig ist es, dass eine Übergangslösung für die Geschwisterkinder gefunden wird. Im September 2018 werden bis zu 20 Kinder in den Kindergarten entlassen. Spätestens dann stehen reguläre Plätze für die Drei – bis Sechsjährigen zu Verfügung.

Diese Lösung würde sich außerdem positiv auf alle folgenden Jahrgänge auswirken, da sie eine Nivellierung der Gleichaltrigen innerhalb des Kindergartens unterstützt, so dass immer gleichmäßig viele Kinder den Kindergarten verlassen können und so nachfolgende Dreijährige und Geschwisterkinder eine Chance auf einen Plätz bekämen. Es liegt den Eltern auch am Herzen, eine Lösung zu finden, die eine ähnliche Problematik in der Zukunft lösen kann. Langfristig kann die Aufstockung einer zusätzlichen Kindergartengruppe, den allermeisten Kindern aus den Postillion-Krippen die Möglichkeit geben, auch in den Postillion Kindergarten zu gehen.

Wir fordern eine Übergangslösung für die Postillion-Geschwisterkinder – wir bitten um Ihre Unterstützung!

Hochachtungsvoll,

Der Elternbeirat von den beiden Kinderkrippen und dem Kindergarten Postillion in Plankstadt und die betroffenen Eltern

 

 



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