Mehr Maßnahmen zum Schutz psychischer Gesundheit während der Pandemie

Mehr Maßnahmen zum Schutz psychischer Gesundheit während der Pandemie

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Bei 200 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Sophie Lages hat diese Petition an Abstimmung21 und gestartet.

Die Pandemie Situation ist etwas, was uns alle betrifft. Es werden haufenweise Maßnahmen getroffen, um Menschen zu schützen, doch eine Sache scheint dabei außen vor gelassen zu werden; die Psyche der Menschen. Die Kontaktbeschränkungen, fehlenden Freizeitmöglichkeiten, die Sorge um die eigene Gesundheit und die seiner Liebsten geht an uns allen nicht spurlos vorbei. Einige kommen damit vielleicht ganz gut klar, aber sicher nicht alle. Nicht nur die Corona Erkrankten haben etwas zu verlieren, zahlreiche Menschen haben Jobs verloren, Hobbys, soziale Kontakte. Alles keine einfach zu überwindenden Dinge. Viele Menschen haben schon vorher mit ihrer mentalen Gesundheit gekämpft und durch die Situation ist das nicht besser geworden.

Was können diese Menschen also tun? Sich in Therapie begeben? Die Plätze sind noch knapper als zuvor schon, Wartezeiten betragen rund ein Jahr, wenn die Wartelisten denn überhaupt geöffnet sind. Gruppentherapien und Selbsthilfegruppen können kaum noch stattfinden und wenn man in eine Klinik kommt, darf man teilweise nicht mal Besuch haben oder das Klinikgelände verlassen. Als wäre ein Klinikaufenthalt nicht schon schwer genug. Zumal man nach der Entlassung eigentlich lokal weiter therapiert werden sollte. Während der langen Wartezeit jedoch können sich unbehandelte Probleme nur noch deutlich verschlimmern und verschiedene neue Probleme hervorrufen, die durch zeitige Therapie vielleicht verhindert worden wären.

Viele Personen mit psychischen Problemen fühlen sich in dieser Situation hoffnungslos und allein gelassen, die Möglichkeiten etwas zu tun sind gering. Bestimmte psychiatrische Erkrankungen sind zwar in Impfgruppe 2, doch das sind nur sehr wenige von vielen psychischen Erkrankungen. Einige teilweise mindestens genau so schlimm und mit hoher Selbstmordrate, die außer Acht gelassen wurden. Natürlich kann Corona tödlich enden, doch psychische Erkrankungen sind manchmal genauso tödlich und kaum jemand ist da, um zu helfen. Viele ehrenamtliche Hilfsstellen können auch nicht normal weiter arbeiten.

In meinen Augen verdienen diese Menschen mehr offizielle Angebot. Jemanden, der sie an die Hand nimmt und ihnen sagt, wir sehen euch. Es kann nicht sein, dass ein so großer Nebeneffekt der Pandemie so außen vor gelassen wird. Wir brauchen dringend Maßnahmen, um eben diesen Menschen zu helfen. Mehr Therapieplätze und mehr Möglichkeiten trotz Corona Hilfsangebote zuzulassen wären hier vermutlich das Mindeste. Selbst wenn die Impfungen stetig voranschreiten, sind mehr Therapieplätze dringend notwendig, da die bereits entstandenen Probleme trotzdem in vielen Fällen andauern können.

Wer selbst betroffen ist oder jemanden kennt, dessen psychische Situation sich durch Corona verschlechtert hat, sollte darüber nachdenken, diesen Zweck zu unterstützen! Die Situation ist hart für alle, doch niemand sollte deshalb allein mit solchen schwerwiegenden Problemen gelassen werden.  

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