Abschaffung des Rundfunkbeitrags als Zwangsmittel (aktueller Anlass: Fall Schlesinger)

Abschaffung des Rundfunkbeitrags als Zwangsmittel (aktueller Anlass: Fall Schlesinger)

Startdatum
8. August 2022
2.234 Unterschriften:Nächstes Ziel: 2.500
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Warum ist diese Petition wichtig?

Gestartet von Christiane Ekiel

Teure öffentlich-rechtliche “Unterhaltung” ohne Datenschutz

Der sogenannte Rundfunkbeitrag, vormals “GEZ-Gebühr”, geht vielen auf die Nerven. Über 220 €(!) soll der Bundesbürger pro Jahr für die öffentlich-rechtliche “Unterhaltung” hinblättern, selbst dann, wenn er nicht mal einen Fernseher hat. So viel geben viele Menschen pro Jahr nicht mal für neue Kleidung und Schuhe aus. So wie man eine neue Meldeadresse beim Bürgeramt hinterlegt, flattert auch schon der erste Gebühren-Brief ins Haus - die Meldebehörden arbeiten offensichtlich eng mit dem sogenannten “Beitragsservice” zusammen und der in Deutschland so hoch gelobte Datenschutz ist hier scheinbar ein Fremdwort.


Rundfunkbeitrag ist ein Relikt aus früheren Zeiten

Fast jeder Bundesbürger hat inzwischen mindestens ein Netflix-Konto oder aber Amazon Prime, Disney Plus und so weiter. Sendungen wie “Tatort”, die aus den öffentlich-rechtlichen Mitteln, sprich dem Rundfunkbeitrag finanziert werden, sind für den modernen Unterhaltungskonsumenten meist kein Grund, extra das öffentlich-rechtliche Fernsehen einzuschalten, gibt es doch hundert Mal spannendere und besser produzierte Serien auf Netflix und Co. Und ja, “Sandmännchen” ist ganz nett, aber will man dafür wirklich über 220€ pro Jahr bezahlen? Auch aktuelle Nachrichten kann man von diversen Online-Angeboten beziehen, die nicht der öffentlich-rechtlichen Sparte angehören. Der mündige Bürger kann sich also sowohl informieren, als auch seinen ganz persönlichen Bedürfnissen entsprechend unterhalten lassen, ohne dass der von ihm entrichtete Rundfunkbeitrag dabei jemals eingelöst wird, weshalb dieser absolut ungerechtfertigt ist.

Der Rundfunkbeitrag als Zwangsmittel ist ein Relikt aus früheren Zeiten, in denen der Bürger keine andere Wahl hatte, als sich das anzusehen, was die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihm vorsetzten, denn früher gab es eben kein Netflix, ein für die Öffentlichkeit verfügbares Breitband-Internet und Co. Der moderne, mündige Bürger wird hier einerseits infantilisiert und gefühlt ins Mittelalter zurückversetzt. Andererseits wird künstlich ein Monopol beansprucht, das längst kein Monopol mehr ist. Das ist in etwa so, als müsste jeder Bundesbürger der inzwischen privatisierten Deutschen Post monatlich eine Gebühr bezahlen, auch wenn er keinen einzigen Brief verschickt hat, und das nur weil die Deutsche Post früher mal die einzige Möglichkeit war, einen Brief zu verschicken. Dies ist von grundauf falsch, selbst in einer sozialen Marktwirtschaft.

 

Wenn überhaupt, sollte die Beitrag freiwillig sein

Der Rundfunkbeitrag sollte, wenn überhaupt, durch eine freiwillig zu zahlende Gebühr abgelöst werden, die jeder bezahlen kann, der gerne Inhalte aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich bezieht und diesen durch sein Geld unterstützen möchte. Dies hätte mehrere positive Effekte: Einerseits würde man dem Bundesbürger dadurch seine Mündigkeit in Bezug auf Information und Unterhaltung zurückgeben, andererseit würde man den Druck auf die öffentlich-rechtlichen Einrichtungen erhöhen, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren und die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nicht dreist zu verschwenden, wie es aktuell in den Nachrichten zu lesen ist.


Fall Schlesinger zeigt, wie falsch der jetzige Rundfunkbeitrag ist und welche dekadenten Auswüchse er hervorbringt

Der skandalöse und absolut peinliche Fall der RBB-Intendantin Schlesinger, der aktuell durch die Nachrichten geht, bestätigt den Verdacht vieler Bürger, dass der Rundfunkbeitrag eine Vetternwirtschaft und ähnlich abstoßende Auswüchse ermöglicht und begünstigt. Hier werden scheinbar irgendwelche Leute aus bestimmten Kreisen, die sich alle irgendwie kennen, in Positionen gehievt, auf denen sie sich auf Lebenszeit in ihren Öko-Parkett-ausgestatteten Büros ausruhen und von frisierten Spesenabrechnungen speisen, trinken und Gäste empfangen, während der Normalbürger hart arbeitet, diese Machenschaften mit dem Rundfunkbeitrag finanziert und zum Trost ein bisschen “Tatort” (wohl eher zur Einschlafförderung als zur Unterhaltung) vorgesetzt bekommt. Personen wie Frau Schlesinger kennen anscheinend nur eine Devise: Möglichst das Maximum aus dem ausschöpfen, was der Normalsterbliche hart verdient und per Zwangsmittel in Form des Rundfunkbeitrags abgegeben hat. Warum auch sparen, wenn beinahe unbegrenzt viel Geld vorhanden ist und anscheinend kaum kontrolliert wird, wie dieses Geld eingesetzt wird? Diese Zustände gleichen schon der Dekadenz am Schloss Versailles und haben rein gar nichts mit einem modernen Staat zu tun. Es ist also wirklich kein Wunder, wieviel Hass und Protest der Institution Rundfunkbeitrag seit Jahren aus der Öffentlichkeit entgegenschlägt.


Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind eine Art Lobby, der Rundfunkbeitrag, wie er ist, gehört abgeschafft!

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind im Prinzip mit einer Lobby, also Interessengruppe zu vergleichen: Einige wenige Personen in Machtpositionen derselbigen Einrichtungen unterhalten persönliche Verbindungen zu Personen aus der Politik, weshalb der Rundfunkbeitrag nach wie vor nicht abgeschafft wurde, obwohl die Öffentlichkeit schon so lange danach schreit. Dies muss ein Ende haben und das Volk erhört werden!

Der Bundesbürger sollte im Jahr 2022, gerade in Zeiten von Inflation und stark gestiegenen Bezin- und Energiepreisen, selbst entscheiden dürfen, von wo er seine Information und Unterhaltung bezieht und wem er zu diesem Zweck sein hart verdientes Geld geben möchte! Der Rundfunkbeitrag als mittelalterlich anmutendes Zwangsmittel gehört endgültig abgeschafft!!!

Unterschreibt diese Petition, damit wir dem Deutschen Staat zeigen können, dass wir diese Unterdrückung, Infantilisierung und Entmündigung nicht weiter hinnehmen und sich endlich etwas ändern muss!

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