Tag der biologischen Vielfalt als Feiertag in Berlin

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Von der Biene zum Bären, von der Wildkirsche zur Koralle: Millionen von Arten gibt es auf der Erde. Sie sind das Ergebnis von mehreren Hundert Millionen Jahren Evolution. Doch innerhalb weniger Jahrzehnte hat der Mensch viele Arten ausgerottet, beispielsweise durch Abholzung und Pestizide. Oft verschwanden sie für immer, noch bevor sie je von Forschern erfasst wurden. Viele weitere Arten sind vom Aussterben bedroht, auch durch den Klimawandel.

Berlin verdankt der Tierwelt nicht nur sein Wappen: Wir brauchen Tiere und Pflanzen für Nahrung, Kleidung, Arznei und vieles mehr. Von manchen Arten, wie den Bienen und ähnlichen Insekten, hängt unsere Existenz ab. Auch andere Lebewesen sind aufeinander angewiesen. Viele Arten, insbesondere in den Tropen, sind heute noch nicht einmal bekannt. Vielleicht können sie uns künftig bei der Heilung von Krankheiten oder der Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung helfen - aber nur, wenn sie nicht aussterben.

Um die Artenvielfalt zu feiern und auf ihre Schutzbedürftigkeit aufmerksam zu machen, sollte das Bundesland Berlin den 22. Mai zum Feiertag machen - den von den UN ausgerufenen Tag der biologischen Vielfalt. Ein Feiertag in der warmen Jahreszeit ist eine gute Gelegenheit, sich an der Artenvielfalt zu erfreuen.



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