IT-Aktions- statt Feiertag für Berlin!

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Sehr geehrte Abgeordneten, sehr geehrter Herr Müller,

Im April haben Sie, Herr Müller, einen weiteren Feiertag für Berlin angekündigt. Nun feiere ich zwar gern, aber als Berliner kann ich das eigentlich jeden Tag.

Außerdem, so schätzenswert die Einführung eines Gedenktages mit historischem Hintergrund auch ist, halte ich es für sinnvoller, diesen Feiertag an eine Aktion zu unserem Nutzen für die Gegenwart und die Zukunft zu koppeln.

Berlin ist ein ausgezeichneter Standort für IT-Unternehmen. In dieser, unserer Stadt wurde der erste 'echte' Computer, der Z3, gebaut. Sein Erfinder, Konrad Zuse, wurde am 22.06.1910 im heutigen Charlottenburg-Wilmersdorf geboren.

Hier der Vorschlag: 
Jedes Jahr am 22. Juni findet der Konrad-Zuse-Tag statt. An diesem Tag können alle, die wollen, ausschlafen. Wer aber möchte, kann sich an Aktionen wie Hackathons, Vorträgen, Diskussionen, Networking, Gamingturnieren und weiteren themenverwandten Aktionen beteiligen. Möglicherweise lässt sich auch eine Technologiekonferenz oder -wettbewerbe veranstalten.

Sie, das Parlament, und Sie, Herr Müller, stellen die Weichen dafür. Sie könnten Räumlichkeiten und Gelände zur Verfügung stellen, Unternehmen und Staatsleute von außerhalb einladen, Siegerehrungen vornehmen, und so weiter. 

Argumente für einen Aktionstag:

  • Berlin wird seinem Anspruch, ein Platz für IT-Startups zu sein, gerecht. Das Image der Stadt wird massiv davon profitieren.
  • Den anderen Bundesländern gegenüber ist es nur fair, keinen reinen Feiertag einzuführen, sondern diesen wenigstens teilweise produktiv zu nutzen.
  • Mir ist weltweit kein derartiger Feiertag bekannt, somit wäre unsere Stadt in der Vorreiterrolle. 
  • Die "Langen Nächte" und ähnliche Events werden von jenem Tag ergänzt und abgerundet.

Ich hoffe, dass meine Idee andere und natürlich Sie begeistern kann. Eines noch: Mir liegt am Herzen, dass ein solcher Tag rein technologisch orientiert und gänzlich unpolitisch ist und daher alle Menschen in Berlin gleichsam einlädt.

Abschließend könnte man auch eine Namensgeberin nehmen, wie z.B. Mary Kenneth Keller (Mitentwicklerin der Programmiersprache BASIC), die gebürtige Berlinerin Marianne Laqueur (eine der ersten weiblichen Computerspezialistinnen) oder Margaret Hamilton (führende Entwicklerin für das Apolloprogramm).

Mit besten Grüßen
Oliver Giese



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