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Petitioning Franziska Keller and 39 others

Abgeordnete in der EU aus Deutschland: Stoppt den Wahnsinn in Rumänien


Es werden Hunde getötet, massenhaft, es gibt kein Halten mehr, der Mopp übt inzwischen Selbstjustiz, der Staat hat das forciert, die Presse, ebenfalls. Tierschützer werden angegriffen.

Letter to
Franziska Keller
Britta Reimers
EU Parlament Albert Dess
and 37 others
EU Alexander Alvaro
EU alexander graf lambsdorff
EU Alexandra Thein
Angelika Niebler
Anja Weisgerber
Eu Axel Voss
EU Barbara Lochbihler
EU Bernd Lange
EU Bernhard Rapkay
EU Birgit Schnieber
EU Birgit Sippel
Burhard Balz
Christian Ehler
Christa Klass
Constanze Krehl
Dagmar Roth-Behrendt
Michael Theurer
daniel caspary
Doris Pack
Dieter Lebrecht
Elmar Brock
Cornelia Ernst
Jo Leinen
Knut fleckenstein
Peter Jahr
Markus Pieper
Monika Hohlmeier
Gabi Zimmer
Evelyne Gebhardt
Gerald Häfner
Manfred Weber
Mayer
Peter Liese
Elisabeth Schrödter
Petra Kammerevert
Franziska Brantner
MDEP B. Weiler (MDEP)
Stoppt den Wahnsinn in Rumänien

Sehr geehrte Damen und Herren

ich begrüße die offizielle Aufforderung der Animal Welfare Intergroup, die systematische Schlachtung von Straßenhunden in Rumänien zu unterbinden.

Doch was nun? Am Wochenende hat sich die Lage in dem EU-Land (!?) Rumänien dramatisch entwickelt. Mittlerweile ist nach Augenzeugenberichten in vielen Städten ein Mob auf den Straßen unterwegs, der jeden Hund, dem er habhaft werden kann, totprügelt, stranguliert, in Plastiktüten erstickt oder zu Tode tritt! Die Lage eskaliert - selbst Mitarbeiter von Tierschutzorganisationen werden bereits körperlich bedroht.

Mich erreichten in den zurückliegenden Tagen beunruhigende Nachrichten. Es kursieren Gerüchte, dass Tierärzte keine Impfpässe mehr ausstellen dürfen, um so eine Ausreise von Tieren zu verhindern. Davon betroffen sind auch Hunde, für die bereits eine End- oder Pflegestelle gefunden und deren Ausreise bereits organisiert (und bezahlt) worden ist.
Selbst private Tierheime erwarten am morgigen Montag Besuch von einer behördlichem Abordnung, die den Tierbestand aufnehmen soll. In die Public Shelter sind in den vergangenen Tagen Unmengen an zusätzlichen Straßenhunden gesperrt worden.

Wie gedenkt die EU auf diese Entwicklung zu reagieren? Und ganz wichtig - in welchem zeitlichen Rahmen? Mit welchen Mitteln sind Sie aktiv?

Sicherlich ist der Tod des vierjährigen Kindes sehr tragisch - das nachweislich dritte Todesopfer durch Hundeübergriffe seit 2009. Das rechtfertigt jedoch nicht dieses Vorgehen, wie es derzeit in Rumänien praktiziert wird, weil Regierung und Verwaltung in den vergangenen Jahren ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben - und dafür auch noch mit EU-Geldern belohnt worden sind.

Ist es im 21. Jahrhundert in unserem so hoch gelobten Staatengebilde wahrhaftig notwendig, dass man mehr oder weniger taten- und machtlos solch einem mittelalterlichen Gebahren zusehen muss? Welchen Sinn macht dann eine europaweite Gesetz- und Verwaltungsstruktur?

Mit freundlichen Grüßen